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Schwierige Zeiten brauchen eine starke Kameradschaft




(Quelle: pixabay)

Bildautor: pixabay

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

der sich seit Januar 2020 auch in Europa ausbreitende Covid-19-Virus hat innerhalb kürzester Zeit eine weltweite Pandemie verursacht, die uns alle vor eine nie gedachte persönliche, psychische, wirtschaftliche und vor allem gesundheitliche Herausforderung stellt. Während sich in Deutschland die Lage als (noch) kontrollierbar darstellt, blicken unsere Freunde in Italien, Frankreich, Spanien und den USA in einen Abgrund. Der Preis, den jeder von uns persönlich für die Eindämmung der Pandemie zahlen muss, ist hoch und bislang in der Geschichte der Bundesrepublik einzigartig.

Am 22. März traten Ausgangsbeschränkungen in Kraft, die unser bislang gewohntes Leben abrupt stoppte. Von einem auf den anderen Tag waren soziale Kontakte auf das Mindestmaß zu beschränken, Regeln des „social distancing“ und der besonderen Hygiene zu beachten sowie der Aufenthalt im Freien auf das Notwendigste zu reduzieren. Herausforderungen, die jeden von uns betreffen. Dennoch war die Einführung dieser Maßnahmen offensichtlich notwendig, um die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und unser Land vor dem Absturz zu bewahren. Deshalb bitte ich alle Kameradinnen und Kameraden, sich solange wie möglich uneingeschränkt an diese Vorgaben zu halten. Seien Sie als Reservistinnen und Reservisten gerade auch in dieser Hinsicht ein Vorbild unserer Gesellschaft!

Natürlich zogen diese Maßnahmen die Absage vieler Veranstaltungen auch in unserer Landesgruppe nach sich. Allen voran möchte ich dabei den „Mauerwegmarsch 2020“ nennen, der in diesem Jahr zum 10. Mal hätte stattfinden und an den 30. Jahrestag der Wiedervereinigung hätte erinnern sollen. Aber auch die infanteristische Übung „Dragoner 2020“ fiel der Pandemie zum Opfer sowie zahlreiche weitere militärische, sportliche, sicherheitspolitische Angebote und Ausbildungen. Ich möchte an dieser Stelle es nicht versäumen, den vielen Kameradinnen und Kameraden zu danken, die ihre Freizeit in die Vorbereitung dieser abgesagten DVags und VVags gesteckt haben. Zugleich möchte ich sie darum bitten, ihr Engagement weiter zu erhalten und sich auch künftig in die Vorbereitungen und Durchführungen von Veranstaltungen einzubringen. Sie und Ihr Einsatz sind das Herz unserer Landesgruppe; dieses Herz darf nicht aufhören zu schlagen!

Dass die Landesgruppe jedoch auch unter diesen äußerst schwierigen Bedingungen nicht aufhört zu leben, beweisen Reservistinnen und Reservisten Tag für Tag. Persönliche Kontakte wurden auf virtuelle Ebene verlegt, neue Kommunikationswege gefunden und belebt, alternative Gruppen und Angebote organisiert und kameradschaftliche und nachbarschaftliche Hilfe und Unterstützung angeboten und durchgeführt. Darüber hinaus ist eine große Anzahl von Reservistinnen und Reservisten dem Aufruf der Verteidigungsministerin gefolgt und hat sich für einen Unterstützungseinsatz der Bundeswehr gemeldet. Einige haben ihren Dienst auch bereits angetreten. Ich bin stolz zu sehen, dass die Reserve umgehend bereitsteht, wenn dieses Land sie ruft.

Auch die Führung der Landesgruppe steht in diesen Zeiten bereit, sucht neue Wege und unterstützt ihre Reservistinnen und Reservisten, wo immer sie kann. So hat der Landesvorstand die zuvor abgesagte Vorstandssitzung am 30. März als Videokonferenz nachgeholt: mögliche Alternativen auch für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen. Die Landesgeschäftsstelle ist auch weiterhin mit einer Notbesetzung geöffnet; der Verbandsbereichsgeschäftsführer und der Organisationsleiter sind weiter über Telefon und Internet erreichbar. Soweit möglich, wird allen Hilfesuchenden geholfen: sei es bei Fragen um Unterstützung der Bundeswehr oder für eigene Projekte und Ideen. Damit die sich engagierende Berliner Reserve trotz fehlender Uniform in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann, gibt es Vorlagen zur Anfertigung einer einheitlichen Imagekleidung mit dem Aufdruck „Reserve hilft!“. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an die Landesgeschäftsstelle.

Ich möchte alle Kameradinnen und Kameraden ermuntern, diese schwierigen Zeiten auch positiv zu nutzen. Unterstützen Sie, helfen Sie, haben Sie ein Auge auf Ihre Familie, Freunde, Kameraden und Nachbarn. Zeigen Sie Solidarität und vorbildliches Verhalten. Tragen Sie als Reservistinnen und Reservisten dazu bei, diese Krise zu überwinden und gestärkt aus ihr hervorzugehen. Vor allem aber bleiben Sie gesund, damit wir alle hoffentlich schon bald wieder wie gewohnt unsere starke Kameradschaft gemeinsam leben können!

 

Frank Eick
Oberstleutnant d.R. und Landesvorsitzender


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