DAS MAGAZIN

Monatlich informieren wir unsere Mitglieder mit der loyal über sicherheitspolitische Themen. Ab sofort können Mitglieder auch im Bereich Magazin die darin aufgeführten Artikel lesen!

Mehr dazu
DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

Mehr dazu
MITGLIEDSCHAFT

Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft

Mehr dazu

Landesgruppe Berlin

Volkstrauertag




 

 

 Die Jugend mahnt: Vergesst die Lehren der Geschichte nicht!

 
In einer eindrucksvollen Gedenkzeremonie erinnerte am 12. November der Jugendarbeitskreis (JAK) des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. an die Opfer des National-sozialistischen Regimes. Die Errungenschaften der Demokratie und Europäischen Einigung dürfen nicht verspielt werden, so ihr eindringlicher Appell.  Eine der vielen Gedenkveranstaltungen, an denen die Landesgruppe Berlin am Wochenende des Volkstrauertages teilnahm.
 
Der aufkommende Populismus und Nationalismus in Europa und den USA überschattete merklich die Gedenkfeier des Jugendarbeitskreises des Volksbundes  in der Gedenkstätte Plötzensee. Hier war das Vollzugs- und Hinrichtungslager des Volksgerichtshofes während der Zeit des Nationalsozialismus. Viele Mitglieder von Widerstandsgruppen wurden in Plötzensee ermordet, darunter auch die des 20. Juli 1944. In seiner Rede spannte Dr. Fritz Felgentreu (MdB SPD), Vorsitzender des Berliner Landesverbandes des Volksbundes den Bogen in die Gegenwart, die wieder einmal von Populismus und Nationalismus gekennzeichnet sei. Mit flammenden Worten appellierte Ansgar Salzwedel vom JAK Berlin, die Werte der Demokratie und die Errungenschaften Europas zu verteidigen. Als ein starkes Zeichen habe man deshalb beschlossen, zum Abschluss der Feier die Europahymne zu spielen.
 
Hohe Vertreter aus Politik und Bundeswehr waren zur Gedenkveranstaltung gekommen, u.a. der Stellvertretende Generalinspekteur Generalleutnant Markus Kneip und der General für Standortaufgaben Berlin Brigadegeneral Michael Matz. Auch die Berliner Reservisten zeigten mit einer großen Beteiligung Präsenz; für die Landesgruppe legte Oberstleutnant d.R. Karsten Ahrens einen Kranz nieder. Doch diese Gedenkveranstaltung war für die Berliner Reservisten bei weitem nicht die einzige an diesem Wochenende: ihr folgten u.a. die Gedenkveranstaltung auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee, die zentrale Gedenkstunde im Bundestag und das Gedenkkonzert im Berliner Dom und die internationale Gedenkveranstaltung des Volksbundes auf dem Friedhof Lilienthalstraße. Überall zeigten die Berliner Reservisten zum Volkstrauertag Flagge!
 
Der ehemalige Standortfriedhof Lilienthalstraße in Berlin-Neukölln diente im Zweiten Weltkrieg als letzte Ruhestätte vieler Soldaten und Zivilisten, heute ist er Schauplatz für die internationale Gedenkstunde, die jedes Jahr am Vorabend des Volkstrauertages hier stattfindet. Die Veranstaltung beeindruckt durch ihren internationalen Charakter. Bei einbrechender Dunkelheit gedenken die Vertreter von mehr als 30 Botschaften gemeinsam mit den Repräsentanten zahlreicher Verbände und staatlicher Institutionen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
 
Besonders engagiert waren einige Kameraden der Wettkampfmannschaft. Schon früh am Morgen trafen sich die sechs Männer zwischen Mitte zwanzig und Anfang Dreißig. Zuerst ehrten sie die Gefallenen an  der zentralen Sowjetischen Kriegsgräberstätte in Berlin Schönholz, dann sie gedachten der Widerstandskämpfer und Opfer des Nationalsozialismus in Plötzensee und nahmen schließlich an der zentralen Gedenkstunde in Berlin Neukölln teil. So viel Einsatz ist beeindruckend und widerspricht dem gängigen Klischee der desinteressierten Jugend. Für den Hauptgefreiten d.R. Konrad Kuhn sei es  als Soldat und Reservist eine Selbstverständlichkeit, der Gefallenen von Krieg und Gewalt zu gedenken. „Wir dürfen die Geschichte nicht vergessen, damit man nicht Gefahr läuft, sie zu wiederholen“, erklärt Oberstabsgefreiter d.R. Sebastian Engelhardt seine Motivation. Dem stimmt Oberfeldwebel d.R. Alexander Slotty zu: Gerade in diesen aufgewühlten Zeiten müsse man „Flagge zeigen“! Die Demokratie nicht verspielen – die Toten mahnen uns!
Ralph Erlmeier 
 


 
Engagiert für das Gedenken: Junge Kameraden der Landesgruppe Berlin.

Zeigte Präsenz. Kranzniederlegung durch die Landesgruppe Berlin.

Hohe militärische Prominenz: Brigadegeneral Michael Matz (1.v.l.) und Generalleutnant Markus Kneip (1.v.r.)

Ehrt die Opfer des Nationalsozialismus: Generalleutnant Markus Kneip.

Engagiert für das Gedenken: Stellvertretender Landesvorsitzender Oberstleutnant d.R. Ralph Erlmeier (1.v.l.) mit den junge Kameraden der Landesgruppe Berlin.

Fackelträger des Wachbataillons vor der Trauerhalle auf dem Friedhof Lilienthalstraße.

Kranzniederlegung durch die Bundeswehr auf der internationalen Gedenkfeier des Volksbundes.
 
 
 
 
 
 

Verwandte Artikel
Verband

Absageinformation bezüglich der Bayerischen Reservisten-Biathlonmeisterschaft in Ruhpolding 2022

Traunstein 26.01.2021  Mitteilung: Absage des Reservisten-Biathlons am Samstag den 26. Februar 2022 in Ruhpolding  Liebe Biathlonfreunde bezugnehmend auf den Beschluss...

26.01.2022 Von Geschäftsstelle Traunstein
Verband

Absageinformation bezüglich der Bayerischen Reservisten-Biathlonmeisterschaft in Ruhpolding 2022

Traunstein 26.01.2021  Mitteilung: Absage des Reservisten-Biathlons am Samstag den 26. Februar 2022 in Ruhpolding  Liebe Biathlonfreunde bezugnehmend auf den Beschluss...

26.01.2022 Von Geschäftsstelle Traunstein
Verband

Absageinformation bezüglich der Reservisten-Biathlonmeisterschaft 2022

Traunstein 26.01.2021  Mitteilung: Absage des Reservisten-Biathlons am Samstag den 26. Februar 2022 in Ruhpolding  Liebe Biathlonfreunde bezugnehmend auf den Beschluss...

26.01.2022 Von Geschäftsstelle Traunstein