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50 Jahre und kein bisschen Leise




Bei der Begrüßung wurde ein farbenprächtiges, musikalisches Fest unter und mit Freunden angekündigt. Der Reinerlös der Benefiz-Veranstaltung des Wochenendes vom 24. – 26. Januar wird der Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zugutekommen.

Jubiläumsshow mit Militärmusik, Pop und Klassik
Zu den Höhepunkten der 50. Ausgabe der Musikschau der Nationen, die während des Wochenendes in der ÖVB-Arena stattfand, gehörte der Auftritt des Orchester der französischen Artillerie (La Musique de l'Artillerie de Rennes). Die Musiker spielten unter anderem den „Boléro“ von Maurice Ravel. Die „Band of the Armed Forces of Malta“ würdigte Giuseppe Verdi, mit dem Triumphmarsch aus seiner Oper „Aida“. Mit der Ouvertüre zu der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner erwies das Wehrbereichsmusikkorps III Erfurt dem Publikum die Ehre. Aus den Niederlanden war das Orchester des Zolls „Douane Harmonie“ angereist und präsentierte eine besondere Darbietung mit den „Tulpen aus Amsterdam“. Besonders gut gefallen hat dem Publikum der Auftritt und mächtige Sound der „Pipes & Drums of the Royal British Legion and Friends“ – einer Dudelsack-Formation, die eigens für die Schau aus rund 100 Musikern aus ganz Europa zusammengesetzt wurde.

Auch moderne Akzente konnten gesetzt werden
Die Wilhelmshavener Tanzschule Dunse begeisterte mit einem Auftritt der Steptanzabteilung, in ihrem pink-schwarzen Dress wirbelte das Ensemble durch die Halle. Dazu passte der junge, moderne Auftritt der dänischen Formation Vejen Garden; sie legte mit dem Jazz-Stück „Tiger Rag“ eine flotte Sohle aufs Parkett. Ihr Motto lautet: „Let me entertain you!“.
Das „Izivunguvungu-Musik-Projekt“ (Blasorchester mit Jugendlichen aus den Armenvierteln [Townships] von Kapstadt ) setzte einen gelungenen musikalischen Farbtupfer. In ihren farbenprächtigen Kostümen beschworen die jungen Südafrikaner tanzend und singend mit Michael Jacksons Song „We are the world“ eine bessere Welt. Außerdem interpretierten sie die Afrika-Hymne von Shakira.
Die „St. Laurence O'Toole Pipe Band“ aus Dublin / Irland (mehrfacher nationaler, europäischer, britischer und Weltmeister) gehörte auch mit ihrer Darbietung zu den vielen musikalischen Gratulanten. Wladimir Jaskewitsch aus Weißrussland ließ seinen kräftigen Bass zum „Happy Birthday“ ertönen und gratulierte so auf besondere Weise der Musikschau und dem Bremer Publikum. Immer wieder wurde während der Veranstaltung über den Info-Würfel unter der Hallendecke Glückwünsche von Organisationen, Vereinen, Institutionen oder Besuchern gezeigt.
 
Musiker aus aller Welt im Rathaus
Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen Karoline Linnert begrüßte Gäste aus 13 Ländern beim Senatsempfang anläßlich der Musikschau der Nationen. Sie dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und das eindrucksvolle Beispiel gelungener Völkerverständigung. Denn es würde nicht um Wettbewerb gehen, sondern um ein gemeinsames Konzert, in dem mit dem Reinerlös die völkerverbindende internationale Jugendarbeit des Volksbundes unterstützt wird.

Ein Stück zu einer besseren Welt wollten auch die Mitglieder des Jugendarbeitskreises beitragen, die sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren. 2013 haben einige Jugendliche auf Anregung einer Bremerin den jüdischen Friedhof im tschechischen Teplice während eines Workcamps gepflegt. Sie nahmen diesen Anstoß für ihren Auftritt zum Anlaß, um über die Vorurteile von Jugendlichen gegenüber anderen Nationen darzustellen.
 
Kritiker: "Veranstaltung macht Werbung fürs Militär"
Auf dem Bremer Marktplatz und vor der ÖVB-Arena wurde gegen die "Musikschau der Nationen" demonstriert.
Diejenigen, die den Gedanken der Völkerverständigung noch nicht verstanden hätten, wolle sie einladen, mal hinter die Kulissen zu schauen, sagt Organisatorin Isa Nolle, Geschäftsführerin des Volksbundes in Bremen. Zu einem Dialog seien sie durchaus bereit, antworten die Demonstranten. Sie wollten aber weiterhin auf dem Marktplatz und auf der Bürgerweide protestieren. Für sie ist die Veranstaltung Werbung fürs Militär und deshalb fragwürdig.
 
Seit 1964 organisiert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Musikschau der Nationen in Bremen. Sie gehört zu den größten Blasmusikveranstaltungen in Europa. Dabei treten Orchester, Sängerinnen und Sänger sowie Tanzgruppen aus aller Welt auf.
 
Reservisten unterstützen
Auch in diesem Jahr unterstützen die Reservisten und Förderer der Landesgruppe Bremen wieder bei der Musikschau. So wurden wie in den vergangenen Jahren wieder die Info-Stände besetzt und auch in Uniform gab es Gelegenheit für einige im Fahrdienst (StFw d. R. T.homas Böhnke, RK 4) und der Betreuung ihren Dienst zu leisten. Zum erstenmal stellten sich auch Reservisten für die Einlaßkontrolle und den Hallendienst zur Verfügung. So kontrollierte das österreichische Mitglied der RK 14 Stabswachtmeister Michael Leister mit Kameraden der RSU-Kompanie Bremen am Halleneingang.
 
Zitat M. Fach (RK 6):
So, die 50. Musikschau der Nationen ist Geschichte. Was für eine Show! Unglaublich gute Musiker aus aller Welt, viele Gratulanten aus Bremen und umzu die wirklich tolle Überraschungen mitgebracht haben. Das schönste für mich war das Wiedersehen mit Freunden die man jahrelang nicht gesehen hat, z.B. die Band der Armed Forces of Malta und die Kinder und Betreuer von Izivunguvungu aus Südafrika.
Sobald ich mich erholt habe freue ich mich auf die Musikschau 2015!

Text: M. Pingel

Bilder:
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