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Landesgruppe Bremen

Katastrophe auf der „Paradise Road“




Bildautor: Uwe Halle

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Für einen kurzen Augenblick ist der Fahrer eines Kleinwagens abgelenkt, als direkt in seiner Nähe ein Sportflugzeug abstürzt, dann kracht er direkt in eine Fahrzeugkolonne. Es gibt viele Verletzte, die in den Fahrzeugen eingeschlossen sind. Das Flugzeug fängt Feuer, es folgen heftige Detonationen. Der Pilot konnte sich zum Glück mit dem Fallschirm retten und hängt im Wald hoch oben in einem Baum fest. Dieses komplexe Szenario stellte den Höhepunkt eines abwechslungsreichen Übungstages auf dem Standortübungsplatz Garlstedt dar.

Unter dem Projektnamen „Paradise Road“ war eine Katastrophenschutzübung mit verschiedensten Szenarien für ca. 100 Mitglieder des THW und diverser freiwilligen Feuerwehren aus den Kreisen Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck und Rotenburg/Wümme anberaumt worden. Reservisten der Landesgruppe Bremen unter der Leitung von OTL d. R. Dr. Stephan Leupold unterstützen hier als Darsteller und bei der Übungslogistik. Ein Heimspiel für die Kameraden der RK 3 „Historische Militärfahrzeuge“, die nicht nur personell, sondern auch mit einer kompletten Feldküche unterstützten. Pyrotechnik des THW und realistisch geschminkte Verletzte sorgten für Authentizität.

Für die Reservisten wurde es auch zwischen den Szenarien der „Blaulichtkräfte“ nicht langweilig, da parallel auch eine Einheit des Geoinformationszentrums aus Euskirchen auf dem Platz übte. Auch hier wurden sofort bereitwillig Statisten für die Ausbildung bereitgestellt. Ehrensache, daß auch die Verpflegungen beider im Gelände dann gemeinsam ausgegeben wurden, quasi Wahlessen für alle.

Zurück zum Abschlußszenario: nachdem sich die Rettungskräfte formiert hatten und die Lage erkundet war, wurde sofort mit den Rettungsarbeiten begonnen, die durch einen Moorbereich erschwert waren. Material und Verletzte mussten per Hand transportiert werden. Hier revanchierte sich die aktive Truppe, nachdem sie von den Hilfskräften um Unterstützung gebeten worden war und packte kräftig mit an.

Ein anstrengender Tag ging zu Ende und alle Beteiligten zogen ein positives Bild: Hilfsorganisationen, aktive Truppe und Reserve Hand in Hand. Besser geht es nicht.

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