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Einblicke in 200 Jahre deutsche Zeitgeschichte – Reservisten besuchen das Beckedorfer Schmiedemuseum




In Beckedorf (Ortsteil der Gemeinde Schwanewede), wurde bereits bei der Anfahrt ein entzückendes kleines Haus (Halbkötnerhaus) ganz im alten Baustil vorgefunden – es ist tatsächlich ein sehr altes Haus, das sehr liebevoll erhalten wird.
Dort führten mehrere Generationen der Familie Wildhack, seit 1812 als Schlosser und Schmiedemeister (bis zu einem Unfall) und ununterbrochen seit 1843 Gastronomen, ihren Kampf ums tägliche Brot. Ihre Aufzeichnungen seit der „napoleonischen Besatzungszeit“ lassen nur erahnen, wie schwer es in der „guten alten Zeit“ war, um mit den politischen und sozialen Zwängen fertig zu werden.

Das Schmiedemuseum erhebt mit seiner Ausstattung nicht den Anspruch einer vollständigen Schmiedewerkstatt, jedoch die Vielzahl von Schmiedestücken und Werkzeugen, die vorhanden und bewundernswert in ihrer technischen Vollkommenheit sind.

Die Esse ist im Betrieb und der große historische Blasebalg wurde originalgetreu vom Förderverein restauriert, dieser befindet sich an alter Stelle auf dem Dachboden. Daneben eine Gesellenkammer, ganz im Original für zwei Gesellen. Eine einfache Einrichtung mit Tisch, Stuhl, Bett mit Stroheinlage sowie eine Glocke mit Zug, sodass die Gesellen zur Arbeit gerufen werden konnten.

Viele alte Dokumente, Zeichnungen, z.B. von Arbeiten für berühmte Bremer Familien, wie Waetjen, Thyen und Hachez sind zu betrachten. Kessel, Pfannen, Werkzeug und andere Produkte der alten Schmiedekunst – Gebrauchsgegenstände für Küche, Hof und Landwirtschaft runden die Ausstellung ab.

Aus einem Stück Eisen wurde am Amboss die Herstellung eines Messerrohlings demonstriert. Das Eisen wurde mehrfach zum Glühen gebracht, gefaltet, mit dem Schmiedehammer bearbeitet, gehärtet und geschliffen. Zum fertigen einsatzbereiten Messer muß dann noch der bearbeitete Griff montiert werden.

Ein Förderverein bietet Schmiedekurse an und restauriert sehr viel in Eigenregie.
Da kein Eintritt gezahlt werden musste, haben die Reservisten eine großzügige Spende geleistet.

Die Schmiede öffnet freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr. Zudem werden Schmiedekurse für jedermann angeboten.

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