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Landesgruppe Bremen

Flughafen Seminar 2015




 
Einen Blick hinter die Kulissen der logistischen Versorgung der Bundeswehr bot der Kommandeur des Logistikzentrums der Bundeswehr in Wilhelmshaven, dessen Kommandeur, Brigadegeneral Michael Vetter, bei einem Vortrag im Balladins Superior Hotel in Bremen. General Vetter sprach auf Einladung der Landesgruppe Bremen des Reservistenverbandes.
Nach erfolgter Begrüßung der 120 Tagungsteilnehmer durch den Stellv. Landesvorsitzenden Dr. Martin Jordan, Grußworten der Landesvorsitzenden Manuela Mahnke und dem Landesgeschäftsführer Thomas Witte, der den organisatorischen Teil des Tagesablaufs verkündete, stellte General Vetter in seinem Vortrag die Aufgaben des im Jahre 2002 geschaffenen Logistikzentrum der Bundeswehr vor. Über 7.000 Mitarbeiter, davon rund 2.000 Soldatinnen und Soldaten sind hier tätig um die Einsatzfähigkeiten der Bundeswehr insbesondere auch bei Auslandseinsätzen zu gewährleisten.

Grafik :LogZBw
 

Das Logistikzentrum der Bundeswehr (LogZBw) nimmt hierbei die gesamte logistische Unterstützung wahr und sichert die Versorgung der Einheiten. Struktursicher und zukunftsfähig. Dieses wird durch verschiedene Fachabteilungen sichergestellt. Obwohl auf vielen Standorten in der Bundesrepublik verteilt, ist das LogZBw auch als das Kompetenzzentrum der Bundeswehr für die weltweiten Einsätze der Bundeswehr eine bedeutsame Einrichtung.
Aber auch die Rückführung von Gerät gehört mit zum Einsatzspektrum. Insbesondere am Beispiel Afghanistan zeigte der General die Problematik für diesen Arbeitsbereich auf. Diese Rückführung soll nach Ende des Mandats im Dezember 2014 beginnen. War schon die Anlieferung mit erheblichen Problemen belastet, wird die Rückführung keinesfalls einfacher.


Grafiken :LogZBw

Das Problem sind nämlich die Transitwege, die nicht sicherer geworden sind. Auch kann man nicht einfach Gerät vor Ort belassen. Hier wurden vom Kommandeur die unterschiedlichen Möglichkeiten aufgezeigt, wobei eine Rückführung per Luft und Schiff über die Türkei als die sicherste Methode erörtert wurde. Das Problem ist dabei aber immer noch genügend Frachtflugzeuge ordern zu können, denn es sind ja nicht nur deutsche Truppen, die Afghanistan verlassen werden. Und das Potential an geeigneten Frachtmaschinen ist eben nicht sehr groß.
Es ist eine der Herausforderungen an das LogZBw im Rahmen seiner Kompetenzen verantwortlich dafür zu sorgen, dass der Bedarf an Gütern und Gerät weltweit, rund um die Uhr pünktlich und in optimalem Zustand und der richtigen Menge für die Einheiten gesichert ist. Ob nun im Einsatz im Ausland oder in der Heimat. Dafür ist das LogZBw mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter professionell eingestellt worden, nach dem Motto: Geht nicht – Gibt’s nicht!; so der General abschließend.


Dr. M. Jordan überreicht BGen M. Vetter ein Präsent als Dank für den Vortrag

 

Vor der Mittagspause wurden Urkunden für langjährige Mitgliedschaft [25 (11x), 40 (5x) und 50 (4x) Jahre] überreicht. Klaus Lenkewitz erhielt für sein Engagement, als Förderndes Mitglied, die Ehrennadel in Bronze der Landesgruppe Bremen .


 

Nicht nur im Inland – wie die Großeinsätze zur Bekämpfung der Hochwasserfolgen an Donau und Elbe oder Sturmschädenbeseitigungen zeigten – ist das THW im Dauereinsatz an der Katastrophenfront. Der unermüdliche Einsatz der ca. 80.000 vorwiegend ehrenamtlichen Helfern des THW im Rahmen von humanitären Hilfsmaßnahmen, sei es nach Naturkatastrophen oder am Rande von (Bürger-) kriegen, macht das THW zum unverzichtbaren humanitären Botschafter Deutschlands. Vizepräsident Gerd Friedsam hielt das zweite Tagesreferat dazu und gab einen Einblick in die strategische Planung und operative Durchführung humanitärer Großeinsätze des THW im Ausland. Im Rahmen der Logistikabwicklung von ins Ausland zu verlegenden Einheiten spielt auch die Verfügbarkeit von Großraum-Flugzeugen eine bedeutende Rolle bzw. die Nutzung von Materiallagern in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.


Grafiken: THW

 


 
Dr. M. Jordan überreicht G. Friedsam ein Präsent als Dank für den Vortrag

Beide Referenten stellten sich den Fragen, im Anschluß an ihre Vorträge, die aus dem Auditorium erfolgten.
In seinen Schlußworten dankte der Stellv. Landesvorsitzende Dr. Jordan den Referenten und seinem Kompetenzteam Michael Hinrichs (Medien) und Michael Pingel (Planung und Organisation). Gleichzeitig legte er den Zuhörern den 23. April 2016 ans Herz, dort findet nämlich wieder das Flughafen-Seminar statt.

Ein ausführlicher Bericht wird in der Juni-Ausgabe vom "loyal" erscheinen.
 

Text: red
Bilder: M. Pingel, Wikipedia oder soweit nicht anders anfgeführt
 
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