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DER VERBAND

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Landesgruppe Bremen

Katastrophenschutzübung „Juni-Desaster“




Zwischen 10.00 und 14.00 Uhr fand am Sonnabend, 25.06.2011, im Weserstadion eine Katastrophenschutzübung statt. Das Übungsszenario sah eine simulierte Katastrophe im Zuschauerbereich, mit von Fans selbstgebastelten Spreng- und Signalkörpern, vor. Feuerwehr, Polizei und THW kommen zum Einsatz, der Verband der Reservisten (Landesgruppe Bremen) und da speziell die Regionale Initiative Katastrophenschutz (Reg Ini) stellte ca. 80 Komparsen und Beobachter.
Mit der Übung sollte die Zusammenarbeit von Polizei und Rettungs- und Hilfsdiensten sowie die Nutzung der Rettungswege am Weserstadion trainiert werden. Schließlich sollte alles so realistisch wie möglich sein.

In den vergangenen Jahren wurde das Weserstadion mehrmals um- und ausgebaut. Deshalb waren die Fluchtwege und Zufahrten, der Westkurve, des nah an der Innenstadt liegenden Stadions natürlich besonders im Fokus bei diesem Zusammenspiel der Einsatzkräfte von den verschiedenen Organisationen. Auch war es ein Punkt in der Überlegung während der Übungsplanung. Dazu kamen dann noch Massenanfall von Verletzten, darunter auch Tote, sowie der Patientenabtransport bis ins Krankenhaus. Mehr als 1000 Personen, Statisten und Einsatzkräfte, nahmen an dieser Übung Teil. 

Die Komparsen der RegIni trafen sich am Übungsmorgen um 06.00 Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück in der Scharnhorst-Kaserne. Danach gab es eine kurze Übungseinweisung mit einer detaillierten Beschreibung, der zu spielenden Rolle bevor es zum Schminken ging. Das professionelle Schminken wurde von Teams des DRK und ASB durchgeführt. Dabei wurde jedem Teilnehmer nochmals seine Aufgabe erläutert.
Im Weserstadion trafen die Reservisten auf die anderen „Fans“, gespielt von Schüler der Hochschule für Verwaltung in Bremen (angehende Polizeibeamte). Nachdem die Übungsteilnehmer ihre Plätze in der Westkurve eingenommen hatten, begann nach kurzer Zeit das Schauspiel mit der Zündung von pyrotechnischen Darstellungskörpern. Die aufkommende Panik stellte das Ordnungspersonal und die eingesetzten Polizeikräfte vor eine ungeahnte Herausforderung, da farbiger Nebel die Sicht behinderte, Personen, die um Hilfe riefen, ruhige Personen, die umherirrten oder gar mit den Ordnungskräften „Hasch-Mich“ spielten.
Da, die bis zu diesem Zeitpunkt eingesetzten Kräfte nicht die Anzahl der vielen Verletzen versorgen konnten, wurden weitere Rettungskräfte angefordert und zugeführt. Diese bauten innerhalb kürzester Zeit eine kleine Zeltstadt für die Versorgung von geringer Verletzten auf. Schwerverletzte Personen wurden durch Sanitätspersonal auf einem Platz notversorgt und betreut, bis diese in Krankenhäuser zur weiteren Versorgung verbracht werden konnten.

Gegen 14.00 Uhr wurde die Übung im Stadion für beendet erklärt und es erfolgte eine Rückverlegung in die Scharnhorst-Kaserne. Alle verunfallten Reservisten sind einer „Spontan-Heilung“ anheimgefallen und konnten mit den anderen eingesetzten Rettungs- und Hilfskräften somit an einem gemeinsamen Gulaschessen teilnehmen.

Text: M. Pingel

Bilder: div. LGrp Bremen

Eine CD mit Bildern und Berichten ist in LGeschSt hinterlegt worden und kann dort ausgeliehen werden

Berichte unterschiedlicher Medien

Ankündigung der Polizei Bremen

Bild online

Bremer Anzeiger

Radio Bremen

Weser Kurier

Weser Report


http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7509884

http://www.weser-kurier.de/Video.html?bcpid=23554033001&bclid=43651215001&bctid=1036943312001


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