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Reservisten-Schnack mit Michael Jandera




Bild: privat

Hauptfeldwebel d.R. Michael Jandera ist stellvertretender Vorsitzender der Reservistenkameradschaft (RK) 9 „Louis Ferdinand Prinz von Preußen“. In seiner fast 23-jährigen Mitgliedschaft im Reservistenverband wirkte er die meiste Zeit in Vorständen mit und war unter anderem stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender seiner RK.

Seinen Grundwehrdienst leistete Kamerad Jandera 1989 als Luftwaffensicherungssoldat (Objektschutz) und Radaroperator am Waffensystem Hawk, dritte Kompanie des Flugabwehrraketengruppe 31, ab. Nach Familiengründung und Hausbau zog es ihn wieder in die Truppe. Beordert wurde er erneut bei Hawk, zweite Kompanie der Flugabwehrraketengruppe 36, und beim Führungsunterstützungsbataillon 285. In dieser Zeit absolvierte er den Unteroffiziers- und Feldwebellehrgang auf der Unteroffiziersschule der Luftwaffe in Appen. Nach Auflösung der Beorderungstruppenteile hat Michael Jandera, nach dem Besuch mehrerer Fachlehrgänge, seine militärische Heimat im Kreisverbindungskommando Osterholz als Verbindungsfeldwebel gefunden.
Beschäftigt ist er seit fast 37 Jahren bei einem Energieversorgungsunternehmen in Bremen. Als gelernter Elektroniker und Handwerksmeister der Elektrotechnik arbeitet er an einem Kraftwerksstandort und ist dort für die gesamte Dokumentation verantwortlich. Michael Jandera ist verheiratet, hat zwei Töchter und einen Enkel. In der Freizeit beschäftigt er sich außer mit Familie, Verband und Beorderung gern mit Fitness, Wandern und Motorradfahren.

 

Wie lautet deine Geschichte zum Reservistenverband?

Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich aktiver Sportschütze und wurde eines Tages im Schützenverein von Kameraden angesprochen, ob ich nicht auch bei der RAG Schießsport aktiv sein wolle. Ich habe mich nach einer Reservistenkameradschaft in meiner Nähe erkundigt, mich dort vorgestellt und es hat mir auf Anhieb gefallen.

 

Was war dein Highlight im Reservistenverband?

In meiner fast 23-jährigen Mitgliedschaft habe ich schon viele Highlights erlebt. Das fängt bei militärischen Ausbildungen und Wettkämpfen an und geht weiter über interessante Besichtigungen bei zivilen Einrichtungen, wie der Polizei oder dem Flughafen. Highlights waren auch Truppenbesuche der damals bei uns stationierten Panzer-, Artillerie- und Flugabwehrverbände.
Seit einigen Jahren nehme ich gerne an Marschveranstaltungen teil, die oft auch über den Reservistenverband angeboten werden. Mein absolutes Highlight war hier die mehrfache Teilnahme am Vierdaagse in Nijmegen. Zusammen mit 350 Marschierern aus der Delegation der Bundeswehr und rund 50.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt macht man sich auf die 160 km lange Strecke, die es in vier Tagen zu bewältigen gilt.

 

Was hat der Reservistenverband dir Gutes gebracht?

Durch den Reservistenverband habe ich auch den Katastrophenschutz kennengelernt. Durch Übungen mit Blaulichtkräften, u.a. bei der Deichverteidigungsübung und der großen Katastrophenschutzübung im Weserstadion 2011, wurde mein Interesse für die Hilfe im Inneren durch die Bundeswehr geweckt.
Ich helfe sehr gern Menschen und fühle mich als Bindeglied zwischen der Bundeswehr und der Bevölkerung. Das kommt sowohl bei meiner Tätigkeit als Verbindungsfeldwebel im Kreisverbindungskommando als auch im Reservistenverband zum Tragen.
Im Allgemeinen ist das Angebot des Verbandes sehr groß. Es ist für jeden etwas dabei und genau das macht ihn so einzigartig. Aktivitäten mit anderen Kameraden zu erleben ist einfach eine tolle Erfahrung und ich möchte dieses nicht mehr missen .Es ist schön, dass mir der Reservistenverband dies alles ermöglicht hat.

Das Gespräch führte Hinnerk Brüning.

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