Um im Cyber- und Informationsraum professionell aufgestellt zu sein, braucht die Bundeswehr eine hohe Expertise. Über die aktiven Bundeswehrangehörigen hinaus soll hierfür in Zukunft verstärkt auf zivile Experten zurückgegriffen werden.

Reservisten sind seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Bundeswehr und unverzichtbar für die Sicherheitsvorsorge Deutschlands. Das Konzept der Cyber-Reserve geht über den bisherigen Reservedienst hinaus und öffnet ihn für einen größeren Personenkreis und neue Zielgruppen. Nur so kann die benötigte Expertise in einem sehr dynamischen Bereich erhalten und weiter verbessert werden. Ziel ist es, den Austausch zwischen Fachleuten der Bundeswehr und Experten aus Behörden, der Wirtschaft und Gesellschaft zu erleichtern und einen Wissenstransfer zu fördern.

Der Reservistenverband hat parallel zur Aufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum eine Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Cyber ins Leben gerufen. Die RAG soll beim Aufbau einer Cyber-Reserve helfen. Das ist ein Teil des Auftrages des neu aufgestellten Kommandos. "Mit dem Aufbau einer Cyber-Reserve sollen die bisher ungenutzten Potenziale von hochqualifizierten Cyberspezialisten für die Aufgabenwahrnehmung bei der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge und dem Wirken des Kdo CIR zur Verfügung gestellt und besser genutzt werden", heißt es in der Weisung der Reserve 2017/2018. Gemäß dieser Weisung bittet der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr den Reservistenverband darum, "im Rahmen seiner Struktur bei der Identifizierung von geeigneten Reservistinnen und Reservisten sowie Ungedienten zu unterstützen."

So hilft die RAG Cyber bei der Suche nach IT-Experten

Henning Walravens

Referent Cyber-Reserve, Fürsorge, Betreuung & Veteranen

Telefon:  030 / 4099865-92

Telefax:  030 / 4099865-95

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