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Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau übt den Katastrophenfall




„Schulklasse nach unwetterartigen Regenfällen vermisst“ so lautete das aktuelle Eingangsszenario der Übung der ortsansässigen Hilfsorganisationen der Stadt Weilburg und der Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau, das im August an der Lahn geübt wurde. Mit insgesamt 150 Teilnehmern, davon alleine 100 Einsatzkräfte, waren die Feuerwehren der Stadt Weilburg, das Deutsche Rote Kreuz Weilburg, das Technische Hilfswerk Weilburg und die Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau an dieser Katastrophenübung beteiligt. Neben dem Retten von Verletzten aus schwierigen Gelände bis hin zur Triagierung und Abtransport in die nächstgelegen Krankenhäuser war von den übenden Einsatzkräften alles gefordert. Ziel der Übung war das Arbeiten ohne große Führungsstäbe, um die Herausforderungen der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen kennenzulernen.
 
Auf einer Fläche von ca. 6 Quadratkilometern, auf gesamter Länge durch die Lahn durchschnitten, wurden unterschiedliche Einzelszenarien, wie z.B. unter umgestürzten Bäumen eingeklemmte Personen, aus dem Kanu gekenterte Jugendliche und unterschiedliche Verletzungsmuster dargestellt, die durch die Kräfte vor Ort fachgerecht gerettet werden mussten. Die Reservisten der Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau – unter Führung von OLt d.R. Buschky – konnten während der Übung bei den Feuerwehren und den anderen Hilfsorganisationen wie DLRG, THW und DRK in gemischten Teams mitarbeiten und aus erster Hand erleben, wie die unterschiedliche Arbeit und die Kommunikation vor Ort tatsächlich ablaufen.
 
Die groß angelegte Aktion sorgte auch für politisches Interesse: der Magistrat der Stadt Weilburg, der neugewählte Bürgermeister der Stadt Weilburg, Herr Dr. Hanisch, der Bürgermeister der Gemeinde Löhnberg, Herr Dr. Schmidt, und der Bürgermeister der Gemeinde Merenberg, Herr Jung, machten sich vor Ort ein Bild von der Zusammenarbeit der örtlichen Hilfsorganisationen und den neubeschafften Einsatzmitteln. Alles in allem eine gelungene Übung, wie der Stadtbrandinspektor der Stadt Weilburg, Armin Heberling, – übrigens seit 2013 Partnerstadt der Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau – anmerkte. Die Zusammenarbeit wird in den nächsten Jahren weitergeführt, um für den hoffentlich nicht eintreffenden Ernstfall gerüstet zu sein.
 

Text: Sascha Buschky
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