Landesgruppe Hessen

Sicherheitspolitische Arbeit

Sicherheitspolitisches Seminar in Bickenbach

Bereits zum 13. Mal nutzte die Kreisgruppe Südhessen das malerische Ambiente des historischen Gebäudes und führten hier gemeinsam mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik ihr jährliches sicherheitspolitisches Tagesseminar durch. Aktuelle Themen und hochkarätige, kompetente Referenten sorgen immer wieder für einen vollen Saal, so fanden auch in diesem Jahr wieder rund 100 Teilnehmer den Weg ins beschauliche Bickenbach.

Früher lag das größte Jagdschloß von Hessen Darmstadt am Ende des Ortes Bickenbach, heute liegt es im Ortsmittelpunkt und wird als Rathaus genutzt.

Bereits zum 13. Mal nutzte die Kreisgruppe Südhessen das malerische Ambiente des historischen Gebäudes und führten hier gemeinsam mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik ihr jährliches sicherheitspolitisches Tagesseminar durch.  Aktuelle Themen und hochkarätige, kompetente Referenten sorgen immer wieder für einen vollen Saal, so fanden auch in diesem Jahr wieder rund 100 Teilnehmer den Weg ins beschauliche Bickenbach.

Oberst i.G. Dr. Frank Richter, Referatsleiter BMVg Politik II führte einen Tour d`Horizon zur deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus. Jedes Themenfeld seiner angesprochenen Punkte gäbe für sich genommen schon Ansätze für neue sicherheitspolitische Seminare. Von bedrohten Freiheitsrechten über China, Russland, Cyber-Terrosrismus, Klima- und Sicherheit, Umgang mit autoritären Staaten und dem Ist-Zustand der Bundeswehr ließ er nichts aus und ging ausführlich auf alle Fragen ein. 

Auf Dr. Richter folgte als Referent Jonas J. Driedger, Forscher am Europäischen Hochschulinstitut im Bereich Kriegsursachen und Sicherheitspolitik. Er referierte zum Thema „Russischer Revisionismus und Sicherheit im Europa der Krisen“, inklusive dem Brexitprozess. Er beleuchtete das Verhältnis zu Russland mit wissenschaftlichen Mitteln und kam vom Ist-Zustand auf einen Ausblick, der sich vom Ergebnis mit dem Vortrag von Dr. Richter deckte. Die Punkte die ausländische Freunde und Widersacher kennen, sollten für die Zukunft beibehalten und verstärkt werden. Dazu gehören Zuverlässigkeit und Verteidigungsbereitschaft.

Oberst der Reserve Oswin Veith

Mancher Bundestagsabgeordnete besucht diese Veranstaltung um Informationen aus erster Hand zu erhalten, dieses Mal konnte er diese vom  Präsidenten des Reservistenverbandes persönlich bekommen. Oberst der Reserve Oswin Veith befand sich unter den Gastrednern und referierte zum Thema „Die Welt im Umbruch, Bundeswehr und Reserve quo vadis? Er beleuchtete die Sicherheitslage seit Zeitpunkt des kalten Krieges, über den personellen und materiellen Abbau der Zeit nach der Wiedervereinigung bis zur Krimkriese und den aktuellen Bedrohungen Deutschlands und seiner Bürger.  Er kam in seinem Ausblick besonders auf die Reserve zu sprechen Er schloß sich in seinem Vortrag dem Referatsleiter BMVg Politik II, Dr. Frank Richter  in seinem Ausblick an. Er zeigte Chancen für die Reserve auf, insbesondere für die Mittlertätigkeit und den Einsatz im wiederentdeckten Heimatschutz. Er nutzte die Gelegenheit um Kameraden für ihre Zugehörigkeit zum Verband zu danken und zeichnete mehrere Kameraden aus. Für diese war es eine besondere Ehre ihre Urkunde aus der Hand des Präsidenten persönlich zu bekommen.

 Den Abschluß bildete Stabsfeldwebel d. R. Peter Hentzelt, der traditionsgemäß als letzter Redner über einen Auslandeseinsatz für den Volksbund im französichen Fort Malmaison berichtete.  

 

 

 

 

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