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Reservistenkameradschaft Frankfurt

Öffentlichkeitsarbeit

Internationales Dakota Memorial in Neuleiningen am 25.09.2021




Julius Meimberg ein Deutscher Jagdflieger der Messerschmitt Bf109 sichtet am 24. September 1944 seinen Augen kaum trauend eine zweimotorige kanadische Transportmaschine vom Typ C47 Dakota. Nachdem die Piloten jener Maschine nach Aufforderung der Messerschmitt nicht folgen, gibt Meimberg ein paar Salven aus seinen beiden Bordmaschinengewehren ab um lediglich einen der zwei Motoren zu beschädigen und die Maschine zur Landung zu zwingen. Jedoch stürzt die Dakota in Folge eines nicht mehr abfangbaren Manövers ab und alle Insassen kommen ums Leben. An Bord befanden sich Soldaten der Alliierten, darunter 20 Kanadier, zwei Briten und ein Australier. Die unbewaffnete Transportmaschine hatte sich verflogen und war irrtümlich über deutsches Gebiet gelangt.

Dieser Tag blieb Julius Meimberg sein Leben lang in Erinnerung und nahm Kontakt zu den Familien der Opfer auf. Im Jahr 2018, sechs Jahre nach Meimbergs Tod, wurde das Flugzeugwrack der Dakota in Neuleiningen in einem Acker gefunden und man beschloss zur Ehrung der Gefallenen und Mahnung an zukünftige Generationen ein Denkmal zu errichten.

Am Samstag den 25.09.2021 war es dann soweit. Die IG Heimatforschung, vertreten durch die Organisatoren Erik Wiemann und Martin Heinz hatten zur Gedenkfeier nach Neuleinigen geladen. In Anwesenheit von Oberst Karl-Heinz Lutz (Dienstältester Deutscher Offizier, Hauptquartier Ramstein), Group Cpt. Ben Poxon (Air- /Defence Attaché Royal Australian Air Force), Colonel Richard Pamplin (Kommandeur Royal Canadian Air Force Ramstein Airbase), so wie des Staatsministers Roger Lewentz (Land Rheinland-Pfalz) und teilweise aus Kanada und Großbritannien angereisten Nachfahren der Flugzeuginsassen, wurde das Denkmal für die Opfer des Absturzes enthüllt. Den Rahmen der Zeremonie bildete ein Dudelsackspieler Major MacKenzie, mehrere Formationsflüge und am Ende ein religionsübergreifendes Gebet durch Pfarrer Christoph Markutzik.

Die RK Frankfurt wurde vertreten durch Julian Knop (1. stellv. Vors.), Hans Edmund Forst (Ehrenvorsitzender) und RK Mitglied Dr. Ulrich Graf, der an entscheidender Stelle diese Gedenkveranstaltung in Neuleiningen mit organisiert hat.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ihre RK Frankfurt

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