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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder

Highlights

2021

Ausbildungsbiwak der Diemelstädter Reservisten

 

Am 3. Septemberwochenende führte die Reservistenkameradschaft (RK) Diemelstadt mit der befreundeten RK Nörde (Warburg) ein militärisches Ausbildungsbiwak durch.Nach einer gemeinsamen Kfz-Kolonnenfahrt zum Biwak-Platz nach Diemelstadt-Neudorf wurde dort zunächst das Biwak aufgebaut. Anschließend stand die Kameradschaftspflege bei einem zünftigen Grillen im Vordergrund.

Der Samstag wurde dazu genutzt, militärische Fertigkeiten an verschiedenen Ausbildungspunkten zu trainieren und auszubauen. So wurden beispielsweise Check-Point-Ausbildung/Fahrzeugkontrolle und das Einweisen von Fahrzeugen geübt (dazu standen u.a. ehemalige Bundeswehrfahrzeuge der 2- und 5-Tonnen-Klasse zur Verfügung).
Abgerundet wurde das Ausbildungsvorhaben durch einen ca.10km langen Marsch. Dabei galt es, die ehemals erlernten Fähigkeiten wie „Wechsel von Marschformationen“ auch das „Orientieren im Gelände“ wieder aufzufrischen. Die Mittagsverpflegung wurde während des Marsches in der Gaststätte „Zum grünen Kranz“ in Helmighausen eingenommen. Dort gab es die „typische Erbsensuppe“, äußerst schmackhaft von der Köchin zubereitet.
Abends gab es Leckeres vom Grill und bei interessanten Gesprächen über die eigene Bundeswehrzeit und aktuelle Themen wie z.B. die gerade stattgefundene Evakuierungsmission in Afghanistan endete der Abend am Lagerfeuer. Bevor am Sonntagmorgen der Biwak-Platz wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wurde, gab es noch die abschließende Ausbildungseinheit Freund/Feinderkennung.

Ausbildungsbiwak 17-19 September 2021

Den Abschluss dieses Wochenendes bildete das gemeinsame Mittagessen in der Bruchmühle in Neudorf. Der Wirt hatte für alle dazu eine leckere „Schlachteplatte“ vorbereitet.

Ein rundum gelungenes Wochenende, da waren sich die Kameradschaften aus Diemelstadt und Nörde einig.

 

Ausbildungswochenende für Reservisten 10-12.09.21

Eine Hochwertausbildung speziell für Reservisten der Bundeswehr wurde am Wochenende vom 10.-12.09.21 in und um das Vereinsheim der RK-Neuenstein durchgeführt.

Die Ausbildung wurde durch den Reservistenverband (Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder) vorbereitet und durchgeführt. Bei dieser Ausbildung in Ground-Sign-Awareness (GSA) wurden Fähigkeiten im Suchen, Deuten und Verfolgen von Spuren bei Tag und Nacht vermittelt. Diese werden besonders beim Schutz von gefährdeten Objekten und Einrichtungen benötigt, welches entsprechend der neuen Einsatzgrundsätze der Bundeswehr verstärkt in den Aufgabenbereich der Reserve fällt.

Als Ausbilder konnte einer von sehr wenigen aktiven Soldaten gewonnen werden, welcher diese Fähigkeit auf vielen internationalen Lehrgängen erlernt hat. Allein hierdurch wird erneut die Bedeutung der Reserve für die aktive Truppe unterstrichen. Als weitere Ausbildungsinhalte wurden Themen des Lebens im Felde, neudeutsch auch Survival oder Bushcraft bezeichnet, sowie Erste Hilfe abgebildet. Auch hierbei unterstützten uns unter anderem Kameraden aus der aktiven Truppe.

Natürlich kam auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz, so konnten am Lagerfeuer interessante Gespräche über alle möglichen Themen geführt werden. Durch eine methodisch sehr gut vorbereitete und perfekt durchgeführte Ausbildung konnten alle Teilnehmer sich am Sonntag zufrieden und mit viel neuem Wissen wieder auf den Heimweg machen.

Hier wurde erneut gezeigt, dass auf die Reserve verlass ist und wir doch noch viel mehr wie nur grillen und feiern können.

Text u. Bilder GK

 

 

Sommerfest der Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder

Nach der langen, coronabedingten Pause und dem Ausfall aller Veranstaltungen hat sich die Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder am 04.09.21 mit einem sehr gelungenem Sommerfest wieder zurückgemeldet. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich über 100 Mitglieder der Kreisgruppe am Singliser See bei den Kameraden der RK Marine Hessen ein, um es sich bei Grillgut und kühlen Getränken gutgehen zu lassen.

Neben einer Hüpfburg und dem „Knotenführerschein“ für die Kleinen wurde auch beim „Kutterpullen“ und einem Stand-Up-Paddel Kurs genügend Bewegungsmöglichkeiten für die Großen angeboten. Führungen auf dem Küstenwachtboot 18, dem schwimmenden RK-Heim der RK Marine Hessen und der MK Borken, wurden ebenso gerne angenommen wie die Möglichkeiten zu unzähligen guten Gesprächen zwischen den verschiedenen Reservistenkameradschaften.

Abgerundet wurde das Programm durch eine Station zum Thema Tarnen, welche durch die RK Fritzlar-Wildungen betreut wurde.

Als Ehrengast konnte der Vize-Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Herr Jürgen Kaufmann begrüßt werden.

So hat sich die hervorragende Vorbereitung von HG d.R. Braun und seinen Mannen der RK Marine Hessen und der MK Borken ausgezahlt und wir hoffen darauf, im nächsten Jahr noch mehr Mitglieder und Gäste zum nächsten Sommerfest begrüßen zu dürfen.

Fotos und Text:GK

 

 

                                                 2020

Vom Förderer zum Jäger der Reserve

Ausbildung Ungedienter in Hessen 2020

 

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,

ab März 2020 sollte ich an der „Ausbildung Ungedienter in Hessen“ teilnehmen um am Ende endlich den Reservistenstatus zu haben und an den Veranstaltungen des Verbandes teilnehmen sowie in einer RSU Kompanie aktiv werden zu können. Ich heiße Thomas Klisch und bin seit über 20 Jahren Förderer in der RK Schwalmstadt und betreue den Internetauftritt der RK Schwalmstadt und den der Kreisgruppe Lahn Schwalm Eder. Die Geschäftsstelle hat bei mir angefragt ob ich über die Ausbildung ungedienter hier mal berichten kann. Da es für mich eine sehr spannende und anstrengende Zeit war freue ich mich über die Anfrage und versuch hier meine Eindrücke und Erfahrungen zu beschreiben.

Angefangen hat die Ausbildung mit einer Infoveranstaltung im Oktober 2019 und wurde im Januar mit der Musterung und einem Eignungstest in Wiesbaden weiter vorangebracht. Alles lief gut. Allerdings hat die Bürokratie der Bundeswehr bei mir zugeschlagen.

Da meine Einstellungsunterlagen nicht mehr gefunden wurden, konnte ich in Wiesbaden das Einstellungsprozedere nochmal Anfang März wiederholen. Die Ergebnisse waren wie beim ersten mal gut und Ende März sollte das erste Ausbildung-Wochenendmodul starten.

Dann kam COVID-19

Für mich und meine Kameraden hieß es warten und hoffen. Die ersten 3 Wochenendmodule sind ausgefallen. D.h. Grundausbildung/Gesetzeskunde/Soldatenrecht, Waffenausbildung konnten nicht durchgeführt werden. Anfang Juli kam die Mail dass die Abschlusswoche in Hammelburg vom 31.08-05.09 stattfinden wird. Wir konnten schon am 30.08 anreisen und ich verbrachte meine erste Nacht in der Kaserne im Einzelzimmer. Ab 50 ist man in der Coronarisikogruppe und damit die Ausbildung stattfinden kann mussten die Empfehlungen des Gesundheitsamtes eingehalten werden. Die 3er Stube wurde zum Einzelzimmer, 4er Stube wurde mit 2 Mann belegt und 6er und 8er Stube mit 3 Mann belegt.

Die Woche begann 5:45 mit Wecken den Ton der durch das Gebäude schallt kennt ihr bestimmt noch, das war die erste Überraschung für die meisten. Danach waschen und noch in zivil zum Frühstück antreten. Von Anfang an viele Befehle kaum jemand wusste was sie bedeuten und die Dienstgrade haben auch noch nicht wirklich gesessen.

Nach dem Frühstück noch mehr Befehle und wir (54 Männer und 15 Frauen) haben dann verstanden dass es hier professionell und ernst zu Sache geht.

Also im Laufschritt zum Bus und in die Einkleidungskammer. Am frühen Nachmittag waren alle eingekleidet und die Spinte wurden vorschriftsmäßig eingeräumt.

Vom ersten bis zum letzten Tag war der Ablauf vorgegeben und bestand aus exerzieren und verschiedenen Unterrichtseinheiten. Ende war dann um 22:30Uhr. Ein sehr langer Tag und eine kurze Nacht waren jetzt für uns bis Samstag normal.

In den folgen Tagen hatten wir Einweisungen in die Sicherheitsregeln, Soldatengesetz, und die Funktionsweise des G36. Hier wechselte dann der theoretische Unterricht mit praktische Übungen am G36. Zwischen durch wurden die Bauteile/Sicherheitsregeln abgefragt und so der Stresspegel erhöht. Auch die Jägerrolle durfte nicht fehlen. Wir hatten super Wetter und im vollständigen Kampfanzug stieg Tagsüber der Wasserkonsum erheblich.  Einige Kameradinnen und Kameraden waren dem nicht gewachsen oder haben sich das anders vorgestellt und brachen die Ausbildung vorzeitig ab.

Am Mittwoch und Donnerstag durften wir dann im ASGHP die ersten Übungen mit dem G36 durchführen das war eindeutig ein Highlight für uns alle.

Donnerstag am Abend, erhielten wir Besuch vom evangelischen Standortseelsorger und feierten gemeinsam Gottesdienst. Obwohl der Gottesdienst freiwillig war, haben alle daran teilgenommen um dann gemeinsam den Tag beim Kameradschaftsabend mit Bratwurst und Bier ausklingen lassen. An diesem Abend konnten wir auch unsere Vorgesetzten und Ausbilder ein wenig privater kennenlernen. Der Abend stärkte bei allen das gemeinsame Wir-Gefühl.

Obwohl der Kameradschaftsabend länger ging wurden wir am Freitag wieder um 5:45Uhr geweckt. Wir hofften auf einen Tag der ein wenig entspannter sein würde, da der Kameradschaftsabend uns allen doch ein wenig in den Knochen steckte. Die Hoffnung stirb normalerweise zu Letzt, nicht bei uns, denn gleich nach dem Frühstück hieß es im Laufschritt auf die Stube, Jacke und Regenschutz mitnehmen. Der Eingewöhnungsmarsch 5km noch ohne Gepäck findet heute Vormittag statt. Da das Gelände um den Flugplatz in Hammelburg nicht sehr hügelig ist, haben wir alle den Marsch gut überstanden.

Am Freitag Nachmittag, durften wir nochmals das G36 empfangen. Wir freuten uns alle auf das Schießen im ASGHP oder doch scharf? Beide Wünsche lösten sich sehr schnell auf als wir auch das Waffenreinigungsset vor der Waffenkammer erhalten haben. Obwohl wir keinen einzigen scharfen Schuss abgegeben hatten waren die Waffen sehr reinigungsbedürftig und wir verbrachten dann den Nachmittag mit Waffen danach Stuben reinigen.

Am Samstag freuten wir uns schon alle, dass es am Nachmittag nach Hause ging. Aber da stand noch der BFT auf dem Tagesplan. Der Basis Fitnesstest setz sich zusammen aus 3 Teilen.

  1. Sprint-Test

Man muss auf der Gymnastikmatte in Bauchlage liegen, die Arme seitlich neben dem Körper ablegen und dann beim Startschuss so schnell wie möglich um die 10 Meter entfernte Wendepylone und wieder zurück laufen und sich wieder hinlegen. Man muss 5 Rundenunter unter 60sec. schaffen.

  1. Klimmhangtest

Hier mussten wir an einer Stange im Kammgriff uns festhalten, je länger desto mehr Punkte. Die Minimalanforderung der BW für diese Übung sind sich 5sec. halten zu können.

  1. 1000m Lauf

Die 1000m müssen unter 6m.30sec absolviert werden.

Leider hatten wir bei BFT einige Ausfälle (auch einen Bänderriss) doch die Kameradinnen und Kammeraden können den Test in einem der folgenden Module nachholen.

Wir freuten uns schon alle dass es jetzt bald Heim ging, aber uns Stand noch die Stuben- und Blockabnahme bevor. Damit haben wir nicht gerechnet und wir mussten dann alles nochmals sauber machen. Es war fast so wie im Film „Full Metal Jacket“ allerdings ohne Zahnbürste.

Nach dem Abschlussappel wieder in Zivil, traten wir die Heimreise an und freuten uns auf die Vereidigung im November.

Dann kam COVID-19-der zweite Lock down.

Die Musterung fiel aus und meine Kameraden und ich hoffen, dass wir im März 2021 die Vereidigung sowie die noch offenen Module nachholen werden.

Auch wenn die Woche in Hammelburg sehr anstrengend war und mir es sehr schwer fiel alles nach Befehl bzw. Vorgabe machen zu müssen hoffe ich, dass es bald eine Zeit „post Corona“ geben wird und ich die Ausbildung mit meinen Kammeraden abschließen kann.

Bleiben Sie gesund

Viele Grüße

Thomas Klisch Jäger d.R.

 

Nach einem bewegten Jahr mit gezwungenermaßen wenig Bewegung bei unseren Veranstaltungen nutzen wir diese Möglichkeit um einige Informationen weiterzugeben.

1.  Am 21.10.21 ist Herr Oberst d.R. Volker Stein nach 22 Jahren als Landesvorsitzender zurückgetreten. Es wurden Teile des Landesvorstandes für die Landesgruppe Hessen nachgewählt,          nachgewählt wurden:

               Landesvorsitzender                              OTL a.D. Christian Keimer

    1. stellv. Landesvorsitzender           Ol d.R. Joscha Rasch

               Stellv. Landesvorsitzender               O d.R. Hans-Joachim Jungbluth

2.  Bedingt durch die anhaltende Pandemie konnten wir leider nur sehr wenige Veranstaltungen auf Kreisebene anbieten, das gleiche Schicksal hat auch unsere Reservistenkameradschaften      und RAG´en getroffen. Auch hier mussten bedingt durch Versammlungsverbote und Kontaktbeschränkungen die meisten Veranstaltungen ausfallen. Als eine Alternative hat sich in                einigen Bereichen die Video-/Telefonkonferenz bewährt. Sicher kann diese Art der Kommunikation nicht in allen Bereichen das persönliche Beisammensein ersetzen, aber zumindest ist        es möglich, Verbindung zu halten. Insbesondere Risikopersonen sollten so weiter in der Kameradschaft integriert bleiben. Ein großes Lob möchten wir den RK-Vorständen aussprechen,        die viele Wege gefunden haben, Veranstaltungen unter Einhaltung der entsprechenden Auflagen durchzuführen. Dies darf aber nicht dazu führen, dass Vorstände aus falsch                                verstandenem Aktionismus Auflagen und Einschränkungen ignorieren oder „biegen“. Die Gesundheit der Mitglieder und der Schutz vor möglichen Konsequenzen steht hier an oberster          Stelle. Die RK-Vorstände bitten wir, informiert Euch tagesaktuell bei den für Euch zuständigen Stellen über Auflagen und Einschränkungen. Beachtet hierbei auch, dass Mitglieder aus            anderen Regionen kommen können, für die ganz andere Auflagen gelten, als dies bei Euch zu Hause der Fall ist. Bedingt durch den “Flickenteppich“ an Regelungen und Auflagen bis auf        Ebene einzelner Städte und Gemeinden ist es unmöglich hier pauschale Handlungsanweisungen zu erstellen.

3.  Wir bitten alle Mitglieder um Verständnis dafür, dass auch im Reservistenverband niemand sagen kann, wann wieder Veranstaltungen durchgeführt werden können. Sobald es möglich           ist werden wir selbstverständlich sofort wieder einsteigen. Unsere Planung für jede einzelne Veranstaltung steht und alle Veranstaltungen werden entsprechend vorbereitet, als würden           sie stattfinden. Somit ist ein verzugsloser Einstieg in den Normalbetrieb jederzeit möglich.

4.   Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen von Corona verschont zu bleiben! Bleiben Sie gesund!! Durchhalten, Abstand halten, Zusammenhalten!!

 

Der Kreisvorstand

 

 

Nachtschießen in Stadtallendorf

Am Freitag, den 14.02.2020 wurde das jährliche Nachtschießen mit der dazugehörenden Ausbildung an den Nachtsehgeräten NSA 80 für das Gewehr G36 und der BiV-Brille LUCIE auf der Standortschießanlage in Stadtallendorf durchgeführt.

Fast 100 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, eine Erstausbildung an den Nachtsichtmitteln zu erhalten bzw. die eigenen Kenntnisse an dem Material aufzufrischen.

Mit vielen Ideen und Engagement wurden die Beobachterübung mit dem NSA und die Ausbildungsstation LUCIE organisiert und durchgeführt, so dass im Anschluss alle Kameraden an dem Schießen mit G36 und NSA80 teilnehmen konnten. Als besonderes „Schmankerl“ wurde auch das Laserlichtmodul (LLM) in Verbindung mit dem NSA80 vorgestellt.

Mit der Pistole P8 wurde ein „klassisches“ Nachtschießen mit Gefechtsfeldbeleuchtung angeboten.

Zu Beginn der DVag nutzte der Kreisvorsitzende, Herr StFw d.R. Walter Bangert, die Gelegenheit, verdiente Kameraden vor der angetretenen Abteilung für besonders erbrachte Leistungen bzw. Jubilieare für langjährige Mitgliedschaft im Reservistenverband zu ehren.

Der Dank für die Ausrichtung dieser gelungenen Veranstaltung gilt den Reservistenkameradschaften Stadtallendorf und Wasenberg.

Text: GK

AGSHP- und Waffenausbildung

Am 01.02.2020 fanden sich über 60 Teilnehmer zur ersten Ausbildung 2020 der Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder in der Georg-Friedrich-Kaserne/Fritzlar ein.

BN

Hier hat die RK Angelburg unter der Führung von SF d.R. Graf im Auftrag der Kreisgruppe eine Ausbildung an Maschinengewehr (MG5), Maschinenpistole (MP7), Panzerfaust (PzFst3), Pistole (P8) und Gewehr (G36) durchgeführt. Des Weiteren wurden verschiedene Schießübungen am Schießsimulator AGSHP geschossen.

Durch eine Gruppeneinteilung nach Kenntnisstand war es möglich, an den Ausbildungsstand jedes einzelnen Teilnehmers anzuknöpfen und so einen größtmöglichen Ausbildungserfolg zu erzielen.

BN

Die Ausbildung hat erneut aufgezeigt, wie wichtig es ist, auch die (langweiligen, alten, von allen bestens bekannten) Waffen immer wieder auszubilden. Gerade hier wurden bei dem einen oder anderen deutliche Defizite in der Handhabung fest- und abgestellt.

Ein weiteres Highlight war die Verleihung von ca. 15 Schützenschnüren, die am 23.11.19 abgelegt wurden.

Vielen Dank an die Kameraden der RK Angelburg für die Ausrichtung dieser Ausbildung!

GK

 

 

2019

Mandatsträgerschulung in Fritzlar

Am Samstag, den 07.12.2019 fand eine Schulung für Mandatsträger und interessierte Verbandsmitglieder der Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder statt. Hierbei ging es besonders darum, Aufgaben und Zuständigkeiten zu verdeutlichen. Wer muss was leisten, wer ist wofür verantwortlich?

Wozu sind welche Formulare zu nutzen, welche Fristen sind einzuhalten?

Zur Klärung dieser und vieler weiterer Fragen wurden Vorträge des Kreisvorstandes, eines RK-Vorsitzenden, des Landesschatzmeisters, des FwRes und der Geschäftsstelle Fritzlar gehalten.Gerade in den letzten Monaten hat sich wieder gezeigt, dass bei vielen Vorständen hier Klärungs- und Informationsbedarf besteht. Leider nutzten von diesen Kameraden nur sehr wenige diese Möglichkeit der Weiterbildung.

Informativ wurde die Veranstaltung durch einen Vortrag eines Karriereberaters zu Möglichkeiten für Wiedereinsteller abgerundet.

Leider sind viele der gemeldeten Teilnehmer ohne Abmeldung nicht zu der Veranstaltung erschienen, was zu erheblichen, unnötigen Kosten für die Kreisgruppe, welche Speisen und Getränke zu Verfügung gestellt hat, führte.

GK

 

Schützenschnurregen bei Lahn-Schwalm-Eder

Am 23.11.2019 wurde das letzte Schießen für dieses Kalenderjahr in der Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder auf der Standortschießanlage Stadtallendorf durchgeführt.
Verantwortlich für die Durchführung und den reibungslosen Ablauf auf den einzelnen Schießständen zeichneten die Reservistenkameradschaften aus Angelburg, Fritzlar-Wildungen und Stadtallendorf. Durch die hervorragende Arbeit der Standbesatzungen konnten alle anwesenden 170 Schützen mit dem Gewehr G36 und der Pistole P8 sich daran versuchen, die Leistungen zum Erwerb der Schützenschnur zu erfüllen, was auch nahezu allen Schützen gelungen ist.
Besonders freut uns, dass bei dieser riesigen Zahl von Schützen auch Delegationen der Landespolizei Hessen und der US-Streitkräfte waren.
Insgesamt können wir stolz sagen, dass es in unserer Gegend schon lange kein Schießen mehr mit solcher Beteiligung gegeben hat. Wir hoffen, das neue Jahr beginnt mit ähnlichen Teilnehmerzahlen.

Beim ersten Schießen mit dem MG5 kam es auf Grund der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten, was aber bereits im Vorfeld abzusehen war. Ist es doch immer wieder ein Highlight, wenn eine neu eingeführte Waffe das erste Mal geschossen werden kann.

Zu Beginn der DVag wurde bei einem Antreten SF a.D. Schmitt durch den Vertreter des StOffzRes, Herrn OTL Dräger, aus dem Reservistendienst verabschiedet. Damit ist SF Schmitt nun auch von dieser Seite in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit Tränen in den Augen hat unser Friedhelm seiner Laudatio gelauscht, bevor er im Anschluss an das Antreten seine letzte DVag begleitete. Schön, dass hier durch die gesamten anwesenden Teilnehmer ein würdiger Rahmen für den Ausstand gefunden wurde!

                                                                                                                                                   

 

 Alljährliche San-Ausbildung in Fritzlar

Wie bereits seit vielen Jahren zum festen Termin geworden, wurde am ersten Samstag im November die Sanitätsausbildung der Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder durchgeführt. Die Veranstaltung war, wie üblich, innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.

 

 

Leider konnte in diesem Jahr keine Ausbildungsunterstützung aus dem Standort Fritzlar gewonnen werden, was aber durch Ausbildungspersonal und -material aus dem Standort Augustdorf in vollem Umfang aufgefangen werden konnte. So wurde die Ausbildung durch vier Ausbilder, ein Sanitätsfahrzeug Eagle und diverse Ausrüstungsgegenstände der Feldhygiene auf einem sehr hohen Niveau unterstützt. Besonders erwähnenswert ist dies, da die Kameradin und Kameraden aus Augustdorf diese Ausbildung freiwillig und an einem eigentlich für sie langen, freien Wochenende durchgeführt haben. Von Seiten der RK Ebsdorfergrund wurde die Ausbildung mit zwei weiteren Ausbildern unterstützt.

 

Durch die bemerkenswert lockere, interessante und abwechslungsreiche Gestaltung der Ausbildung ist es den Ausbildern in vorbildlicher Weise gelungen, Themen wie Blutstillung, Herz-Lungen-Widerbelebung, Schemata, Einsatz der persönlichen Sanitätsausstattung mit Notverbänden, Turniquet, etc. kurzweilig und einprägsam zu vermitteln.

Nach dem Absolvieren der vorgeschriebenen Ausbildungsabschnitte wurde dem interessierten Teilnehmerkreis als besonderes Highlight noch die Möglichkeit gegeben das Sanitätsfahrzeug Eagle, eine tragbare Outdoortoilette sowie das neue Zweimannzelt der Gebirgstruppe und ein neues Essgeschirr in Augenschein zu nehmen. Toilette, Geschirr und Zelt sind im Moment in der Erprobung und sollen in der gezeigten oder einer ähnlichen Form bald der Truppe zu Verfügung stehen.

Text und Bilder GK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch im Panzermuseum Munster

 

Am 19. Oktober unternahm die Kreisgruppe Lahn-Schwalm-Eder eine Exkursion im Rahmen der militärischen Weiterbildung in das Panzermuseum in Munster.

Nach einem ausführlichen Frühstück und dem Verpacken der Marschverpflegung in der Truppenküche der Georg-Friedrich-Kaserne zu Fritzlar ging es für die 48 Teilnehmer der Fahrt um 06:30 Uhr mit dem Reisebus Richtung Norden. Aufgrund der erwartet großen Zahl der Anmeldungen für diese Veranstaltung musste das Los entscheiden, wer denn nun mitfahren durfte.

Nach 3 ½ Stunden erreichte der Bus wie geplant das Reiseziel und die Führung durch die riesigen Ausstellungshallen konnte beginnen.

Bevor die Gruppe sich in das Museum begab galt es aber noch einen nicht so erfreulichen Punkt der Tagesordnung zu absolvieren. Der ständige Vertreter unseres FwRes, SF a.D. Friedhelm Schmitt, musste zum Bedauern der Kreisgruppe durch das Erreichen des 65. Lebensjahres aus dem aktiven Dienst als Reservist verabschiedet werden. Diese ehrenvolle Aufgabe wurde durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden, SF d.R. Dieter Graf, übernommen.

Geführt von zwei sehr kompetenten Museumsführern ging es zunächst in Gruppen durch die Ausstellung, im Anschluss hatte jeder nochmals Zeit, sich den für ihn selbst interessantesten Objekten zu widmen.

Um 15:30 Uhr startete der Reisebus wieder Richtung Fritzlar, wo vier Stunden und einige Getränke später (gespendet von unserem ausscheidenden FwRes) ein gelungener Tag mit vielen Eindrücken und neu erworbenen Wissen aus der Militärtechnik und -geschichte endete.

Vielen Dank an unseren aktuelle FwRes, SF Nölker und alles erdenklich Gute für den unseren Friedhelm! Wir hoffen, Ihn als Gast noch bei einigen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

 

 

 

Text: GK, Fotos BN