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RK Marbach erfolgreich beim 37. internationalen Militärwettkampf in Möchengladbach




Nachdem das Wettkampfgeschehen in den vergangenen eineinhalb Jahren vollständig zum Erliegen gekommen war, war die Vorfreude auf den Internationalen Militärwettkampf in Mönchengladbach (IMM) besonders groß.

Insgesamt 40 Teams aus fünf Nationen waren am Vorabend des 2. Oktober angereist, um sich der Herausforderung des Wettkampfs zu stellen. Darunter zwei vierköpfige Teams der Reservistenkameradschaft (RK) Marbach.

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Bei einem Leistungsvergleich dieses Formats fließt immer auch die Gesamtmarschzeit in die Wertung mit ein. Daher begaben sich die Teams, am darauffolgenden Morgen, im schnellen Laufschritt auf die ca. 20 km lange Marschstrecke. Hier warteten in regelmäßigen Abständen 15 Stationen mit verschiedenen Aufgaben auf die Teilnehmer.

Der IMM ist für die hohen körperlichen Anforderungen an die Wettkämpfer bekannt und wurde seinem Ruf auch diesmal wieder gerecht. An der Hindernisbahn, dem Kletterturm, beim Schlauchbootfahren, beim Eilmarsch und beim Verwundetentransport zählte nur eines: Die schnellste Zeit!

Aber auch Fachwissen und Geschick waren gefragt. Beim sicherheitspolitischen Pressegespräch oder der Erkennung von Uniformen ausländischer Streitkräfte blieb zwar kurz Zeit zum Durchatmen, jedoch galt es auch hier, wichtige Punkte einzusammeln. Eine gute Koordination war beim schnellstmöglichen Errichten eines Lagers aus Zweimannzelten oder auch bei der Durchquerung eines dunklen Kellers, gespickt mit Sprengfallen, gefragt.

Feuer frei! und Marsch Marsch!

Die Veranstalter des IMM hatten zudem, eigens für den Wettkampf, eine Biathlonstrecke errichtet.

Ohne Schnee musste die Strecke von den Wettkämpfern natürlich schnellstmöglich abgelaufen werden, bevor es an den Schießstand ging. Mit jeder gelaufenen Runde wurde es schwieriger, das Gewehr ruhig zu halten und die fünf Schuss ins Ziel zu bringen.

Zum Abschluss des Wettkampftages galt es, noch einmal alle verbliebenen Kräfte für das Soldaten-Grundfitness-Tool (SGT) zu mobilisieren. Ein Parcours, welcher laufend, gleitend und auf allen Vieren, sowie mit gefüllten Wasserkanistern oder einem Teamkameraden als zusätzliche Last schnellstmöglich absolviert werden musste. Im direkten Anschluss konnten die letzten Meter zum Zielpunkt in Angriff genommen werden.

Der verdiente Lohn

Am Abend war dann der Hof des Schlosses Rheydt die eindrucksvolle Kulisse für die Siegerehrung.

Das Team RK Marbach I mit Hauptmann Johannes Diegelmann, Fähnrich d.R. Thorsten Kiefer und den Obergefreiten d.R. Wadim Tschugunov und Johannes Weber errang den 1. Platz in der Wertungsgruppe „Reservisten der Bundeswehr“, sowie den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Das Team RK Marbach II mit Hauptmann d.R. Lukas Heil, Hauptmann d.R. Daniel Hummel, Fähnrich d.R. Florian Link und Obergefreiter d.R. Dominik Illichmann landete knapp dahinter auf Rang 2 der Reservistenwertung und Rang 3 der Gesamtwertung.

Sieger der Gesamtwertung wurde eine Mannschaft der Bereitschaftspolizei aus Baden-Württemberg.

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