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Bildautor: de Vries

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Auch in diesem Jahr waren wieder Reservisten der Kreisgruppe Südhessen zusammen mit Kameraden aus NRW für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Einsatz – unterstützt durch zwei belgische Kameraden. Einsatzort war diesmal der deutsche Soldatenfriedhof in Marigny in der Normandie. Hier ruhen 11.169 Soldaten des II. Weltkriegs, die während der „Operation Overlord“ und bei den Kämpfen um Saint Lô und Caen ihr Leben verloren. Historiker gehen davon aus, dass allein am sog. „D-Day“ die Zahl der deutschen Toten und Verwundeten zwischen 4.000 und 9.000 Mann lag, die Zahl der gefallenen Alliierten wurde mit 4.400 beziffert. Bei den Kämpfen in der Normandie starben auch bis zu 20.000 Zivilisten.

Die eingesetzten Reservisten hatten ein Gräberfeld von 360 Grabplatten neu zugestalten. Die horizontal verlegten Sandsteinkreuze , bündig mit Oberkante Rasen verlegt, waren teilweise schon im Erdreich versunken und kaum noch erkennbar. Sie wurden ausgegraben und eine 50 x 50 cm große Platte wurde eingelassen, die verhindert, dass es zu weiteren Absenkungen kommt.
Auf diese Platten wurden dann die Grabkreuze wieder erhaben aufgesetzt.

Am arbeitsfreien Wochenende standen Besuche auf den deutschen Soldatenfriedhöfen in Orglandes und la Cambe und auf dem amerikanischen Friedhof In Colleville auf dem Programm.

Tradition ist auch eine kurze Zeremonie mit Kranzniederlegung nach Beendigung des Einsatzes.

Die Reservisten aus dem südhessischen Bickenbach hatten zusätzlich eine Liste mit Vermissten des ersten Weltkriegs aus ihrem Heimatort dabei.
Auf den deutschen Soldatenfriedhöfen in Steenwerck (Dep. Nord-Pas-De-Calais), Frasnoy (Dep. Nord-Pas-De-Calais), Proyart (Dep. Somme), Fricourt (Dep. Somme), Maissemy (Dep. Aisne) und Montmedy (Dep. Meuse) konnten mehrere, bislang als vermisst geltende Soldaten ausfindig gemacht werden. Übrigens: Auf dem Soldatenfriedhof in Fricourt war auch Manfred von Richthofen
(der rote Baron) beigesetzt, bevor seine sterblichen Überreste nach Deutschland überführt wurden.

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