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11.618 Vorschläge: „Tag der Anerkennung“ belegt Platz 12




Beim Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin unterstützten 41.709 Bürgerinnen und Bürger unseren Vorschlag für einen "Tag der Anerkennung". Damit kamen wir auf Platz 12. Insgesamt standen 11.618 Vorschläge zur Wahl.

Mit dem Vorschlag, einen "Tag der Anerkennung" für alle ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Bürger einzuführen, die sich mit Leib, Leben und Seele für unser Allgemeinwohl einsetzen, haben wir einen konkreten Gegenvorschlag für einen reinen Veteranentag zur Diskussion gestellt. Damit gelang es uns, immerhin 41.709 Menschen zu bewegen, sich bewusst für den "Tag der Anerkennung" zu entscheiden. Allen Unterstützern gilt deshalb unser Dank. Ein Veteranentag dagegen stand gar nicht zur Abstimmung. Das Ergebnis zeigt, dass ein Veteranentag der Bevölkerung offensichtlich keine öffentliche Diskussion im Zukunftsdialog wert war. Der Reservistenverband will eine Anerkennung nicht nur für eine Spezialgruppe erreichen. "Denn deren Heraushebung ist letztlich eine Ausgrenzung aller anderen, die sich ebenfalls mit Leib, Leben und Seele für uns alle einsetzen – also zum Beispiel Feuerwehrleute, Polizisten, Reservisten, Katastrophenhelfer oder Rettungskräfte", sagt Roderich Kiesewetter, Präsident des Reservistenverbandes.

Fachleute wählen weitere zehn Vorschläge aus
Nun haben 120 Experten das Wort. Neben den zehn bestplatzierten Vorschlägen werden von den unabhängigen Fachleuten zehn weitere Vorschläge ausgewählt, die ebenfalls von der Kanzlerin zu einem Dialog eingeladen werden.

Die ersten zehn platzierten Initiativen werden auf jeden Fall zu einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geladen. Auf Platz eins kam mit 156.870 Klicks ein Vorschlag für ein "Gesetz gegen die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern und Aramäen". 152.056 Menschen klickten für den Vorschlag, Cannabis zu legalisieren. Platz drei erhielt 148.028 Stimmen für eine "offene Diskussion über den Islam". Platz zehn hatte 71.547 Stimmen erhalten. Die Initiatoren fordern ein "bedingungsloses Grundeinkommen".

Mit Zukunftsdialog-Beteiligung beschritt Verband neue Wege
Aus dieser Initiative hat der Reservistenverband auch viel für sich gelernt. "Erstmals in der Geschichte des Reservistenverbandes hat sich der Verband überhaupt in eine öffentliche Internet-Diskussion eingebracht und um Unterstützung bei den Bürgern geworben. Dabei ist das Präsidium in der Ansprache der Basis einen neuen Weg per E-Mail-Direktansprache gegangen", so Kiesewetter. Da dem Verband nicht von allen Mitgliedern die E-Mail-Adressen vorliegen, zeugt das Endergebnis indes von einer positiven Mobilisierungsfähigkeit. Die lässt sich aber noch verbessern. "Wir werden nun auch einiges nacharbeiten", so Kiesewetter selbstkritisch. "Der Verband setzt seinen klaren Modernisierungskurs weiter konsequent fort.

(dest)

Bild oben: Montage. Endstand der Abstimmung
für den Vorschlag "Tag der Anerkennung" (spe).

Archivbild unten: Roderich Kiesewetter MdB ist Präsident
des Reservistenverbandes und Initiator eines
"Tages der Anerkennung" (Foto: Hans-Christian Plambeck).

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