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5. Deutsch-Ungarisches Seminar in Tata




Präsident VdRBw erhält Gastgeschenk vom Präsidenten MATASZ
Ein erstklassig organisiertes Programm mit vielen interessanten Tagesordnungspunkten erwartete die Delegation des Reservistenverbandes beim 5. Deutsch-Ungarischen Partnerschaftsseminar in Tata. So war auch der Präsident, Oberst d.R. Ernst-Reinhard Beck, MdB, extra nach Ungarn gereist, um sich persönlich einen Eindruck über die Fortschritte im deutsch-ungarischen Verhältnis zu verschaffen. Mit ihm vor Ort der Verantwortliche für den Partnerschaftsvertrag und Vorsitzende der Landesgruppe Bayern, Major d.R. Professor. Dr. Friedwart Lender sowie weitere Akteure aus dem Bereich der deutsch-ungarischen Beziehungen.
Erster Programmpunkt war der Besuch der Infanteriebrigade 25 "Klapka György" in Tata unter ihrem Kommandeur, Generalmajor András Huszti, mit der Besichtigung unterschiedlicher Waffensysteme sowie Einweisungen in diese. Worte des Dankes fand Lender bei der Übergabe eines Gastgeschenkes an Huszti.
Dem schloss sich die offizielle Eröffnung des Seminars durch den Präsidenten des ungarischen Reservistenverbands "MATASZ", Generalmajor a.D. Tivadar Borszéki, an. In seinem Vortrag "Sicherheitspolitik der Republik Ungarn – Transformation der ungarischen Streitkräfte zu einer fähigkeitsorientierten Armee und Aufgaben des Reservistenverbands MATASZ" ging der Präsident auf zahlreiche verteidigungspolitische Besonderheiten des Landes und die derzeitige Struktur der ungarischen Streitkräfte ein. Zudem erläuterte er die wichtigsten Aufgaben seines Verbands. Dabei verpflichte sich "MATASZ" in erster Linie, so Borszéki, gut ausgebildete Reservisten für die Armee bereit zu stellen. Besonders ging Borszéki dabei auf ehemalige Angehörige der Streitkräfte ein, deren Engagement nach der Zeit ihres aktiven Militärdienstes im ungarischen Reservistenverband willkommen seien. Auch wären ungarische Reservisten in der zivil-militärischen Zusammenarbeit eingesetzt, wie der General betonte.
Ernst-Reinhard Beck, Präsident des "Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr" streifte bei seinem Vortrag ein breites sicherheitspolitisches Spektrum. Dabei reichten die Themen von der aktuellen Transformation der Bundeswehr, der Diskussion um die Wehrpflicht, über die Attraktivität der Verbandsarbeit, bis hin zur Mittlerfunktion der Mitglieder. Nicht ohne Stolz berichtete Beck, dass 112 Abgeordnete aus den Parlamenten Mitglied im Reservistenverband seien. Beck traf im Rahmen des Seminars auch mit dem deutschen Verteidigungsattaché in Ungarn, Oberst i.G. Jürgen Erbeck, zusammen. Auf dem Programm stand für den Präsidenten ebenso ein vom ungarischen Reservistenverband organisierter Besuch des Unternehmens "Audi"-Ungarn.
Professor Dr. Friedwart Lender betonte in seinem Vortrag hingegen die Internationalität des Verbandes und erläuterte dabei insbesondere die multilaterale Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Partnerorganisationen. Darüber hinaus zeigte er die aktuellen Entwicklungen in der Reservistenarbeit auf, so im Bereich der "Zivil-Militärischen Zusammenarbeit" und der "Förderung militärischer Fähigkeiten", bis hin zu den vorgegebenen Ausbildungszielen. Ebenso thematisierte der Verantwortliche für den Partnerschaftsvertrag kritische Punkte, wie die leider oftmals fehlende Akzeptanz für Beorderungen bei den Arbeitgebern. Den unterschiedlichen Vortragsteilen schlossen sich jeweils ausführliche Diskussionsrunden an.
Zu der Veranstaltung gehörte neben dem offiziellen Teil ebenso ein kulturelles Programm, bei dem auch die persönlichen Kontakte vertieft werden konnten.

Text: Dr. Eberhard Grein

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