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50 Jahre Know-how für die Bundeswehr – Streitkräfteamt (SKA) feierte 50jährigen Geburtstag




(v.l.) Der Stv des Generalinspekteurs der Bw und Inspekteur Streitkräftebasis, Vizeadmiral Wolfram Kühn, mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, und dem Amtschef Streitkräfteamt, Generalmajor Thomas Wollny (Fotos: Stabsfeldwebel Dirk Draewe, SKA).Das Streitkräfteamt (SKA) feierte am 15. Dezember 2009, auf den Tag genau, seinen 50jährigen Geburtstag. In der Stadthalle Bad Godesberg konnte der Amtschef Streitkräfteamt, Generalmajor Thomas Wollny, mehr als 600 Gäste zum feierlichen Festakt mit Empfang und abschließender Serenade begrüßen. Darunter waren auch der Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr und Inspekteur Streitkräftebasis, Vizeadmiral Wolfram Kühn, und der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Jürgen Nimptsch. Darüber hinaus waren hochrangige Vertreter des öffentlichen Lebens und des Militärs anwesend. Die Feierlichkeiten wurden durch das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg musikalisch umrahmt.
50 Jahre Erfolgsgeschichte
Bei seiner Festansprache bedankte sich Generalmajor Wollny bei seinen Soldaten und zivilen Mitarbeitern: "Sie alle haben das SKA zu dem gemacht, was es heute ist. Ich bin stolz darauf, mit Ihnen ein starkes, anerkanntes SKA feiern zu können." Das Amt gehört zu den ältesten Dienststellen der Bundeswehr und wurde im Jahr 1959, damals noch als Bundeswehramt, aufgestellt. Auch zu diesem Zeitpunkt lag bereits der Aufgabenschwerpunkt im Bereich der bundeswehr- und streitkräftegemeinsamen Fachaufgaben.
1975 erfolgte dann die Umbenennung und Umgliederung in das Streitkräfteamt als "die Höhere Kommandobehörde im Organisationsbereich der zentralen militärischen Dienststellen der Bundeswehr". Nachdem im Jahre 2000 die politische Entscheidung gefallen war, die Bundeswehr im Rahmen des Transformationsprozesses umzugestalten, wurde das SKA im Jahr 2001 als Höhere Kommandobehörde eine der beiden tragenden Säulen der Streitkräftebasis. "Die letzten 50 Jahre waren aus meiner Sicht eine Erfolgsgeschichte", resümierte der Amtschef.
Meilenstein bundeswehreigener Tradition
Den Worten des Amtschefs schloss sich Vizeadmiral Kühn in seiner Festansprache an: "50 Jahre Streitkräfteamt sind ein Meilenstein bundeswehreigener Tradition." Er wies auch darauf hin, dass die Arbeit der Soldaten und zivilen Mitarbeiter des SKA in der Regel nicht im Brennpunkt der öffentlichen Wahrnehmung stehe. "Ich kann aber jedem Einzelnen von Ihnen versichern, dass seine Arbeit unverzichtbar für die Bundeswehr und vor allem für die Streitkräftebasis ist", so der Admiral.
Enge Verbindung zwischen Bonn und dem SKA
Das SKA ist mit rund 1300 Mitarbeitern eine der größten Behörden in der Bundesstadt Bonn und so ließ es sich auch der Oberbürgermeister der Stadt, Jürgen Nimptsch, nicht nehmen, Grußworte an die Teilnehmer zu richten: "Ich freue mich über die praktische und alltägliche Verbindung zwischen der Stadt und der Bundeswehr. Besonders deutlich wird dies durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Standortältesten, der durch das SKA gestellt wird. Mit Brigadegeneral Heinrich Tiller habe ich besonders im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit einen zuverlässigen Ansprechpartner." Der Oberbürgermeister informierte auch darüber, dass der neue Einsatzgruppen-versorger der Marine auf den Namen "Bonn" getauft werden soll und auch so die Verbindung zwischen der Stadt und der Bundeswehr dokumentiert würde.
Würdevoller Ausklang des Festaktes
Unter der Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek spielte das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg während der gesamten Feierlichkeiten einen Mix aus beliebten Märschen aller Teilstreitkräfte und Klassikern. Beim Empfang wurden der Amtsführung Grußworte und zahlreiche Glückwünsche aus dem militärischen und zivilen Umfeld  entgegen gebracht. Darüber hinaus fand ein lebhafter Gedankenaustausch der Gäste statt. Mit einer stimmungsvollen Serenade im Kurpark der Stadthalle klang die Veranstaltung würdevoll aus.

Das Streitkräfteamt befasst sich auch mit Reservistenangelegenheiten. Hier ist auch der Inspizient Freiwillige Reservistenarbeit zugeordnet.    
Text: Oberleutnant Martin Nagel, Pressestelle SKA
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