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500 Euro für die Arbeit mit einsatzversehrten Soldaten




Die frühere Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Kopp aus Lage (Ostwestfalen) unterstützt Soldaten, die versehrt aus dem Einsatz heimkehren. Sie spendet dem „Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten (FUAV)“ 500 Euro.

Einen entsprechenden Scheck hat sie jüngst dem Vorsitzenden des Fördervereins, Hauptmann Stephan Wüsthoff überreicht. Den Kontakt zu diesem Verein, der an der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf beheimatet ist, hatte der Landesbeauftragte NRW für Psycho-Soziale Kameradenhilfe des Reservistenverbandes, Major der Reserve Dr. Matthias Witt-Brummermann (Detmold), vermittelt.

Ihren Ursprung hatte die Spendenaktion bereits bei einem Neujahrsempfang der lippischen FDP Mitte Januar. Gast war unter anderem der scheidende Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus, der in seinem Vortrag die aktuelle Lage der Bundeswehr beleuchtete. Dabei stellte er auch die häufig schwierige Situation einsatzverletzter und traumatisierter Einsatzkräfte heraus. Spontan wurde unter den zahlreichen Gästen der lippischen Liberalen eine Sammlung zugunsten versehrter Soldatinnen und Soldaten durchgeführt. Mit dem großzügig aufgerundeten Betrag können Möglichkeiten geschaffen werden, durch die die im Einsatz Verwundeten ihre körperliche Fitness verbessern und durch sportliche Erfolge auch ihre psychische Stabilität weiter steigern können.

Dass Maßnahmen wie die des Fördervereins dringend notwendig sind, zeigt ein aktueller Bericht aus der Lippischen Landes-Zeitung. Demzufolge steigt die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die sich wegen psychischer Erkrankungen in Behandlung begeben, stetig an – aber es fehlen Psychologen. Doch die Stellen bei der Bundeswehr seien für niedergelassene Psychologen häufig uninteressant und der Nachwuchs innerhalb der Bundeswehr gering, wie Witt-Brummermann erklärt.

(red / spe)

Bild oben:
Spende für Einsatzversehrte: Gudrun Kopp (Mitte) übergibt 500 Euro
an den Vorsitzenden des Fördervereins zur Unterstützung der Arbeit
mit Versehrten, Stephan Wüsthoff (l.). Vermittelt hatte den Kontakt
Dr. Matthias Witt-Brummermann (r.), Landesbeauftragter NRW für
Psycho-Soziale Kameradenhilfe. (Foto: Bernd-Jürgen Karsch)

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