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500 Soldaten geloben der Bundesrepublik die Treue




Rund 500 junge Soldaten haben am Samstag vor dem Sitz des Deutschen Bundestages  gelobt, der "Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Das Gelöbnis vor dem Reichtagsgebäude zeigt: Die Bundeswehr ist eine Armee in der Demokratie. Ihr Souverän ist das Parlament. Und die Bundeswehr steht in der Tradition des militärischen Widerstandes gegen das NS-Regime.

Am 69. Jahrestag des gescheiterten Attentats gegen Hitler bekundeten die jungen Frauen und Männer vor Angehörigen, Freunden, Kameraden und der Öffentlichkeit, auf welche ganz besondere Weise sie Deutschland dienen. Vom Reservistenverband waren Mitglieder des Präsidiums und der Geschäftsführung vor Ort bei dieser symbolträchtigen Veranstaltung.

Das Gesicht unserer Bundeswehr
Zuvor hatte Verteidigungsminister Thomas de Maizière die Rekruten begrüßt – auf dem "zentralen Platz unserer Demokratie" und in der Bundeswehr, der sie erst seit drei Wochen angehören. "Ihr Gesicht ist das Gesicht unserer Bundeswehr. Seien Sie sich dessen immer bewusst", appellierte der Minister. Zugleich bekundete de Maizière "großen Respekt" vor der Entscheidung der jungen Männer und Frauen, sich zur Tapferkeit zu verpflichten: "Von niemandem sonst in unserem Volk verlangen wir dieses."

Gauck: Neben Tapferkeit ist auch Zivilcourage wichtig
Die eigentliche Gelöbnisrede hielt Bundespräsident Joachim Gauck. Er beschrieb die Bundeswehr als eine "parlamentarisch kontrollierte Bürgerarmee", in der die Pflicht zum Gehorsam dort endet, wo Recht und Menschenwürde verletzt werden. "Der 20. Juli erinnert uns daran, wie wichtig neben Tapferkeit auch Zivilcourage ist", betonte Gauck mit Blick auf das symbolträchtige Datum des Gelöbnisses. Und: "Der Versuch, Hitlers Regime zu beenden, blieb erfolglos. Aber sinnlos war er nicht."

Begonnen hatte dieser Tag des mahnenden Gedenkens mit einer Kranzniederlegung im Ehrenhof des Berliner Benderblocks. Hier war die Zentrale der Verschwörer um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, und hier wurden sie in der Nacht zum 21. Juli 1944 erschossen. Heute ist der Bendlerblock der zweite Dienstsitz des Verteidigungsministeriums.

Ausführlicher Bericht auf bundeswehr.de

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(red)

Bild oben:
Rekruten beim Feierlichen Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude.
(Foto: Wilke/Bundeswehr via facebook.com/Bundeswehr.Wir.Dienen.Deutschland)

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