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Aktion trifft voll ins Schwarze: Neue Mitglieder geworben




Bei einem Schulschießen mit Handwaffen der Bundeswehr hat der Reservistenverband neun neue Mitglieder geworben. Die Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau hatte dazu aus dem Dienst ausgeschiedene Soldaten eingeladen. 22 kamen am vergangenen Wochenende zur Standortschießanlage Hirschberg bei Diez – fast jeder zweite unterschrieb dort eine Beitrittserklärung.

"Die Idee haben wir aus Brandenburg übernommen und weiterentwickelt", sagt Markus Dillmann, Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Rheingau-Hessen-Nassau. In Brandenburg wurden in der Vergangenheit Gästeschießen ausgerichtet, um Mitglieder für den Verband zu werben. "Da für solche Gästeschießen besondere Auflagen gelten und diese finanziell kaum durchführbar sind, haben wir von den aus der Bundeswehr ausgeschiedenen Soldaten einen sogenannten EVA-Res-Erhebungsbogen angefordert und hiernach die Rückläufer der Interessenten durch unseren Feldwebel für Reservisten zu einer Dienstlichen Veranstaltung hinzuziehen lassen", so Dillmann. Er hält die Vorgehensweise für gelungen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Eine solche Werbungsquote erzielt der Reservistenverband selten bei seinen Veranstaltungen.

Die 13 Teilnehmer, die sich noch nicht sofort für eine Mitgliedschaft entscheiden wollten, waren zumindest sehr angetan von der Arbeit des Verbandes. An einem Informationsstand wurden sie vom Ersten Stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Oberstabsfeldwebel Günter Fuchs, gemeinsam mit Kreisorganisationsleiter Mattias Förster sowie weiteren, insbesondere jungen Unteroffizieren betreut und über den Reservistenverband informiert. "Ich gehe davon aus, dass auch die meisten anderen noch Mitglied bei uns werden. Die ersten von ihnen haben bereits in der Kreisgeschäftsstelle angerufen", sagt Dillmann.

Am Schießen auf der Standortschießanlage Hirschberg bei Diez nahmen insgesamt 119 Reservisten teil. Es diente der Vertiefung der individuellen Grundfertigkeiten im Bereich des Schießens mit Handwaffen der Bundeswehr. Dabei wurde unter anderem auch mit Pistole P8, Gewehr G36 und Panzerfaust 3 geschossen. Parallel fand eine Ausbildung an den Handwaffen statt.

 


Detlef Struckhof

Bild oben: "Reservist werden. Soldat bleiben". Unter
diesem Motto überzeugten sich 22 ehemalige Soldaten
von der Arbeit des Reservistenverbandes. Neun
von ihnen unterschrieben einen Aufnahmeantrag
(Foto: Markus Dillmann)

2. Bild: Vor dem Schießen gab es noch
eine Handwaffenausbildung (Foto: Markus Dillmann)

3. Bild: Ziel fest im Visier: Schießen
mit Sturmgewehr G36. (Foto: Markus Dillmann)

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