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Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Erstmals wurden die USA auf eigenem Boden angegriffen. Erstmals in ihrer Geschichte löste die Nato den Bündnisfall aus. Nie zuvor hatte jemand mit Anschlägen diesen Ausmaßes gerechnet. Hier erzählen drei Reservisten, wie sie den Tag erlebten und welche Erinnerungen sie persönlich mit den Angriffen verbinden.

Kerstin Petersen etwa diente damals als Oberfeldwebel im Fachsanitätszentrum Erfurt. Ihre gerade 18-jährige Tochter war im August als Aupair nach Amerika gereist. "Bei einem unserer regelmäßigen Telefonate hatte sie mir erzählt, dass sie sich am 11. September gegen 9 Uhr mit weiteren Au-pair-Mädchen treffen werde, um gemeinsam das World Trade Center (WTC) zu besichtigen.

An dem Tag hielt ich ab 13 Uhr im Unterrichtsraum meiner Einheit eine Weiterbildung für Helfer im Sanitätsdienst. Kurz nach 15 Uhr wurde mir mitgeteilt, meine Mutter sei im Büro des Kompaniefeldwebels am Apparat. Sie bat mich dringend, die Nachrichten zu sehen. Ich wusste, dass etwas sehr Gravierendes passiert sein muss, wenn meine Mutter mich im Dienst anruft und sich so ungewöhnlich verhält…" weiterlesen

Eine abgeknickte Autoantenne verhinderte, dass Dr. Matthias Witt-Brummermann die Nachrichten hören konnte. Leicht verzögert erfuhr er von den Anschlägen: "Als ich dann um kurz vor 17 Uhr wieder auf Radio schaltete, um die Nachrichten zu hören, dachte ich zunächst an eine Kino-Kritik des nächsten Katastrophenfilms von Roland Emmerich. ‚Jetzt ist auch der zweite Turm des World Trade Centers eingestürzt‘, verkündete der Sprecher.  Erst als der Hinweis kam, dass in den Nachrichten und der nachfolgenden Sondersendung weitere Informationen zu den Ereignissen in Amerika kämen, dämmerte mir, dass es kein Science Fiction war, sondern bitterer Ernst…" weiterlesen

Mit dem Arbeitskreis Reserveoffiziere Trier nahm Josef P. Heuzeroth in Baumholder an der Leistungsübung ‚Scharfer Schuss der Artillerie‘ teil. Nach der Übung verlegte die Gruppe am frühen Nachmittag in das Offiziersheim Idar-Oberstein zum geselligen Teil und zum Abschluss der dienstlichen Veranstaltung (DVag). Gegen 15 Uhr betrat eine Ordonnanz den Raum und stammelte aufgeregt etwas von "Flugzeugabsturz in New York, World Trade Center und Fernsehen…" weiterlesen

Zum zehnten Jahrestag ist am "Ground Zero" endlich die zentrale Gedenkstätte für die Opfer fertiggestellt. In zwei Jahren soll an der Stelle der Zwillingstürme der neue Wolkenkratzer "One World Trade Center" (vormals "Freedom Tower") fertiggestellt werden, in Anlehnung an das Jahr der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 1776 Fuß hoch (541 Meter). Zehn Jahre nach "9/11" sind die Folgen noch immer zu spüren. Zeit, kurz inne zu halten und der Opfer zu gedenken. Und um denjenigen Mut zu machen, die im Kampf gegen den weltweiten Terrorismus ihr Leben einsetzen.

Lesetipp: Serie von "Welt online"

Sören Peters

Bild oben:
Die Zwillingstürme des World Trade Centers stehen
in Flammen. Im Vordergrund die Freiheitsstatue.
(Foto: zufällige Amateuraufnahme, gemeinfrei)

Zweites Bild:
United-Flug 175 schlägt in den Südturm ein. Zu diesem
Zeitpunkt ist klar, dass Amerika angegriffen wird.
(Foto: Creative Commons/TheMachineStops)

Drittes Bild:
Trauer um die Anschlagsopfer auf der anderen Seite
des Hudson River. Blick von New Jersey auf die Skyline
von Manhattan. Die symbolträchtigen Twin Towers fehlen.
(Foto: PaulS via flickr.com)

Bild unten:
Am Ground Zero wächst "One World Trade Center"
(vormals "Freedom Tower") aus dem Boden. Die
Eröffnung ist für 2013 geplant. Unweit davon befindet
sich die zentrale Gedenkstätte für die Anschlagsopfer.
(Foto: Creative Commons/DavidSchoe)

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