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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Anzug gegen Uniform getauscht




Ein Samstagmorgen in Nienburg: Während die meisten gemütlich mit ihrer Familie am Frühstückstisch sitzen, haben 30 Bürger, beorderte Reservisten der Bundeswehr, ihre tägliche Arbeitsbekleidung gegen die Uniform getauscht. Sie nehmen freiwillig an einer Aus- und Weiterbildung für Reservisten teil.

"Einsätze der Bundeswehr zur internationalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung können je nach Mandat ein breites Spektrum an Aufgaben umfassen, das von bewaffneten Beobachtermissionen bis hin zu friedenserzwingenden Kampfeinsätzen reicht", sagt Oberst Wolfgang Paulik, Kommandeur des Zentrums Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) der Bundeswehr. An seinem Zentrum in Nienburg werden Reservisten dazu befähigt, sich in einem Auslandseinsatz richtig zu verhalten. Sie werden im Ausland in der sogenannten Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (Cimic) als Bindeglied zwischen den Soldaten im Einsatzgebiet und der zivilen Bevölkerung eingesetzt. "Entsprechend vielseitig muss auch die Ausbildung von Reservedienstleistenden angelegt werden, die in solchen Einsätzen Verwendung finden sollen", so Paulik.

Die bunt gemischte Truppe aller Dienstgradgruppen bringt für diese Wochenendausbildung die verschiedensten Voraussetzungen mit. Die Spanne der Berufe reicht dabei vom Lkw-Fahrer bis hin zum selbstständigen Ingenieur. Sie alle sind beim Zentrum als Reservisten beordert. Einige waren schon in Auslandseinsätzen. Doch auch für sie ist das ständige Auffrischen von Wissen zwingend nötig. Deshalb bietet das Zentrum zweimal jährlich solche Lehrgänge für Reservisten an.
 

(red)

Bild oben:
Das richtige Verhalten im Einsatz mit der Waffe gehört zur
Ausbildung der Cimic-Reservisten in Nienburg.
(Foto: Bernd Weiser, Bundeswehr).

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