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Arbeitstagung des Präsidiums hinter Klostermauern




"Ora et labora"
Mehr Uniformen in der Öffentlichkeit sähe der Bundespräsident gern. Das Präsidium hätte, dieser Mahnung folgend, das Neue Jahr durchaus mit einem Empfang in der Bundeshauptstadt und uniformiert feiern können. Stattdessen folgte es dem in der Eifel beheimateten Bundesgeschäftsführer und ging in Zivil hinter Klostermauern, arbeitete ebenso kostengünstig wie konzentriert am zweiten Januar-Wochenende von Freitag bis Sonntag in der strengen Klausur des Salvatorianerklosters Steinfeld.
Ungestört von Außeneinflüssen stellte Präsident Ernst-Reinhard Beck MdB mit seinem Team die Weichen für die nächsten beiden Jahre. Es ging dabei im Wesentlichen um die bessere Wahrnehmung der Reservisten in der Öffentlichkeit und in den Medien, um die lebensnotwendige Trendwende bei der Mitgliederentwicklung, um die lebenslange Betreuung aller Reservisten, um die Neustrukturierung des hauptamtlichen und die effektive Führung des ehrenamtlichen Bereichs – damit dann in 2010 ein gut aufgestellter und von der Bundeswehr wie von den Bürgern anerkannter Verband sein 50jähriges Bestehen feiern kann.
Nach einer Bestandsaufnahme durch den Bundesgeschäftsführer, Oberst a.D. Fell, fasste das Präsidium in großer Einmütigkeit eine Reihe von strategischen Beschlüssen, die in den nächsten beiden Jahren kalkuliert und umgesetzt werden müssen. So soll zum 50jährigen Jubiläum ein repräsentatives Buch herausgegeben werden. Die Geburtstagsfeier selbst soll im Bonner alten Bundestag stattfinden. Und der Parlamentarische Abend soll im Jubiläumsjahr aufgebohrt werden zum Parlamentarischen Tag auf dem Reichstagsgelände.
Schließlich ließ man keinen Zweifel daran, dass im Reservistenverband kein Platz für politische Extremisten ist. Jeder, der sich nicht eindeutig zum demokratischen Rechtsstaat bekennt und vorbehaltlos für unsere Verfassung eintritt, kann nicht Mitglied werden oder wird aus dem Verband ausgeschlossen.
Allen Beteiligten an dieser Klausurtagung war klar, dass die Ergebnisse Weichenstellungen im Sinne der Konzeption 2015 bedeuten. Der Zug erreicht nur dann sein Ziel, wenn alle in unserem Verband, Mitglieder, Mandatsträger und Hauptamtliche aller Ebenen, Fahrt aufnehmen und sich engagiert und gemeinsam unserem vielfältigen Auftrag verpflichtet fühlen.
("Ora et Labora", zu Deutsch "Bete und arbeite", ist der Leitspruch der Benediktiner, des ältesten katholischen Mönchsordens im Abendland.)

Text: Michael Sauer

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