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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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BDV des Verbandes: Nur wer sich bewegt kommt voran!




Der Reservistenverband tagt in Hannover. Er will sich neu ausrichten und für die Zukunft fit machen. 135 Delegierte aus ganz Deutschland erhalten am Wochenende auf der 19. Bundesdelegiertenversammlung (BDV) aktuelle Einschätzungen rund um die Reserve. Vor den Beratungen zur Neuausrichtung und den Neuwahlen gibt es am Freitagabend zunächst motivierende Vorträge und Grußworte.

Dass die Versammlung "im schönsten Bundesland der Welt stattfindet", sagte Oberst Bernd Otto Iben in seinem Grußwort. Als Kommandeur des Landeskommandos in Hannover ist er zuständig für Katastrophenschutz und die Unterstützung in der Flüchtlingskrise. Dabei arbeitet er eng mit Reservisten zusammen. "Die Arbeit mit der hiesigen Landesgruppe findet auf Augenhöhe statt".

Für den Deutsche Bundeswehrverband stellte Albrecht Kiesner fest: "Ohne Reservisten wären die Aufgaben der Bundeswehr nicht zu leisten. Die Unruhe der Reserve ist für die Bundeswehr überlebenswichtig, denn wer sich nicht bewegt, kommt nicht voran."

Oberst i.G. Peter Haupt aus dem Verteidigungsministerium freut sich auf die Impulse, die von dieser BDV ausgehen werden. "Bei hybrider Bedrohung dürfen wir nicht nur über Aktive nachdenken, sondern müssen auch die Reserve mit einbeziehen", so der Oberst.

Unter dem Dach des Reservistenverbandes arbeiten derzeit 21 Mitgliedsverbände im Beirat Reservistenarbeit eng zusammen. Der Vorsitzende Generalmajor a.D. Rainer Fiegle sprach den Dank an die nicht beorderten Reservisten aus. Dafür gab es viel Applaus. Er sagte: "Sie bringen sich ebenfalls ein – ehrenamtlich. Das verdient Dank." Er sieht die Reserve als Führungsaufgabe mit dem Ansatz: "Soldaten sollten vom ersten bis zum letzten Tag bereits als künftige Reservisten gesehen werden." Das sichere den Nachwuchs in der wichtigen Reservistenarbeit.

In einem einstündigen Impulsvortrag referierte schließlich Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerks (THW), über helfende Hände bei Katastrophen. Spontanhelfer seien wichtig und willkommen. "Sie werden in der Not gebraucht." Broemme baue aber vor allem auf Reservisten: "Sie sind gut ausgebildet. Das ist der entscheidende Unterschied."

Verbandspräsident Roderich Kiesewetter informiert noch am Abend über die geplante Neuausrichtung. Berichte über die Ergebnisse folgen am Samstag.

Livenachrichten gibt es laufend unter: https://twitter.com/DieReserve – #BDV15.


(dest)

Bild oben: Das Plenum der Bundesdelegiertenversammlung.
135 Delegierte beraten über die Zukunft des Verbandes
(Foto: Ralf Wittern).

Bild unten: Roderich Kiesewetter spricht zu den Delegierten
der Bundesdelegiertenversammlung in Hannover (Foto: Ralf Wittern).

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