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Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Betriebsräte treffen Verbandsspitze im Bundestag




Der Reservistenverband steht vor einer historischen Aufgabe – er muss die Neuausrichtung der Bundeswehr aktiv begleiten und sich dabei großen Herausforderungen stellen. Gelingen kann dieser Schritt nur dann, wenn sich alle Beteiligten intensiv in den Prozess einbringen. Dies haben die Betriebsräte des Reservistenverbandes am Donnerstag getan. Sie diskutierten mit der Verbandsspitze über die Folgen der Neuausrichtung und über Möglichkeiten der Mitgliederwerbung.

Die Bundeswehr zieht sich immer stärker aus der Fläche zurück, baut Personal ab und stützt sich stärker als bisher auf den Reservistenverband und seine Mitglieder. Das alles besagt das neue Reformbegleitgesetz, das am Donnerstagabend im Bundestag verabschiedet wurde – wir berichteten. Doch was bedeutet diese Reform für den Verband, seine Mitarbeiter und Mitglieder? Über diese Frage diskutierten die Betriebsräte des Verbandes mit ihrem Präsidenten, Roderich Kiesewetter MdB, und seinen Stellvertretern und Bundestagskollegen Rainer Erdel und Michael Groschek im Deutschen Bundestag in Berlin.

"Es ist uns ein besonderes Anliegen, den gewählten Vertretern unseres hauptamtlichen Personals zuzuhören und die Gespräche zu intensivieren", sagte Roderich Kiesewetter. "Wir können den Verband nur dann in eine erfolgreiche Zukunft führen, wenn wir alle Mitarbeiter und Mitglieder an dem Prozess der Neuausrichtung beteiligen."

Neben den Inhalten des Reformbegleitgesetzes und der engeren Zusammenarbeit zwischen dem Präsidium und den Betriebsräten des Verbandes stand auch die Mitgliederwerbung auf der Tagesordnung. "Wir planen derzeit, Beauftragte für Reservisten in den Einsatzgebieten der Bundeswehr einzusetzen. Auch Ansprechpartner an den Truppenschulen sind denkbar", sagte Rainer Erdel. Der Bundestagsabgeordnete rief die Mitarbeiter des Verbandes dazu auf, den Kontakt zur Bundeswehr zu stärken. "Alle Soldaten, die in absehbarer Zeit aus dem aktiven Dienst ausscheiden, müssen wissen, dass es uns gibt und dass wir die Organisation sind, die ihre Interessen vertritt."

Die Verbandsspitze sprach außerdem darüber, ein neues Anreizsystem für die hauptamtlichen Mitarbeiter einzuführen. Denn nur flexible Personal-, Gehalts- und Beförderungsstrukturen könnten dazu motivieren, sich einzubringen, engagiert zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. "Motivation braucht Anreize", so Kiesewetter.

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer darüber einig, dass noch ein langer Weg vor ihnen liegt. "Wir werden uns in den nächsten Monaten und Jahren immer wieder zusammensetzen müssen. Es wird eine arbeitsreiche Zeit", sagte Michael Groschek.

Christina Betting

Bild : Die Betriebsräte des Verbandes trafen sich in Berlin
mit den höchsten Vertretern des Präsidiums:
dem Verbandspräsidenten Roderich Kiesewetter sowie seinen
Stellvertretern und Bundestagskollegen Michael Groschek
und Rainer Erdel. (Foto: Christina Betting)

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