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Aus den Ländern

Bundesminister besucht historische Ausstellung in der Südheide

Mit Themen wie der Grundrente, dem Recht auf Homeoffice oder ganz aktuell mit der Erhöhung des Kurzarbeitergeldes und den Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, in den Medien präsent. Kurz vor der Coronakrise war er zu Besuch bei den Reservisten in seiner niedersächsischen Heimat.

Hauptgefreiter d.R. Sönke Begert (weißes Hemd) führte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil durch die Ausstellung.

Foto: privat

militärgeschichte

Die Zukunft gestaltet derjenige bewusster, der sich seiner Vergangenheit erinnert.“ So lautete das Resümee von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, der kurz vor der Covid-19-Krise das in seinem Wahlkreis angesiedelte militärhistorische Museum der Reservistenarbeitsgemeinschaft Waffen, Uniformen und Modelle der Kreisgruppe Südheide des Reservistenverbandes in Wesendorf (Landkreis Gifhorn) besuchte. Wenn der Minister allerdings gewusst hätte, dass er mit der Bundesregierung die Bundeswehr und die Reservisten kurze Zeit später aufrufen würde, um in der Krise zu helfen, dann wäre das Gespräch mit den Gründern des Museums, Hauptgefreiter der Reserve Sönke Begert und Oberfeldwebel der Reserve Harald Tiede, sicher noch ausführlicher gewesen.

Hubertus Heil zeigte sich deutlich überrascht über das hohe Maß der Eigeninitiative, des persönlichen finanziellen Engagements der Reservistinnen und Reservisten sowie deren Durchhaltefähigkeit und festem Willen. So war das Museum bereits von 1994 bis zur Auflösung des Wesendorfer Panzergrenadierbataillons im Jahr 2006 im Stabsgebäude in der Hammerstein-Kaserne zu Hause. Nachdem die Ausstellungsgegenstände danach 13 Jahre lang an mehreren Orten zwischengelagert wurden, konnte das Museum – Dank des Engagements des Geschäftsführers des Hammerstein-Parks Kai Lange – im Juli 2019 im gleichen Gebäude seine neue/alte Heimat finden.

Die Macher des Museums haben die Ausstellung in seit 2015 in vier Jahren und in mehr als 1.000 Arbeitseinsätzen aufgebaut. Hubertus Heil resümierte: „Hinter der Ausstellung steckt ein unglaublicher Einsatz von vielen engagierten Sammlerinnen und Sammlern, Reservistinnen und Reservisten. Hier wird ein Stück lokaler und deutscher Geschichte wachgehalten und das wird auch Interessierte von außerhalb anziehen“.

Der Landtagsabgeordnete Tobias Heilmann, der Heil begleitete, schloss sich dem Fazit des Ministers an: „Die Wesendorfer Panzergrenadiere und der Standort gehören zu Wesendorfs Geschichte. Ich selbst habe hier meinen Wehrdienst geleistet. Mit der Rückkehr der Ausstellung nach Wesendorf kehrt auch ein Stück Geschichte zurück. Die Vielfalt der Exponate hat mich stark beeindruckt!“

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