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Auftakt der Präsidiums- und Bundesvorstandssitzung des Reservistenverbandes in Soltau war ein Pressegespräch mit lokalen Medienvertretern. Zum zentralen Thema "Zivil-Militärische-Zusammenarbeit" (ZMZ) stellten sich Präsident Ernst-Reinhard Beck MdB und Michael Sauer als Vizepräsident für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit den Fragen. Unterstützt wurde das Thema durch den Stellvertreter Landrat im Landkreis Soltau-Fallingbostel, Prof. Dr. Hans-Jürgen Sternowsky und dem Leiter des neu eingesetzten Kreisverbindungskommandos (KVK) in dieser Region Burckhard Bartels. Als bundeswehrstärkstes Land wartet Niedersachsen mit 52 neuen Verbindungskommandos auf, die von 520 Reservisten besetzt sind. Die Aufgabe der KVK ist in Notlagen frühzeitig die militärische Expertise in die zivilen Einrichtungen einzubringen, die die Notfallpläne bearbeiten. Auf eine Gelegenheit in diese Notlagen zu kommen, hoffe natürlich niemand, so Sternowsky. Doch habe man die Möglichkeit, entsprechend zu handeln. Bartels konkretisierte die Aufgaben der 3700 Reservisten, die in der neuen Bundeswehrstruktur die Verbindungskommandos besetzen werden: 365 Tage im Jahr Bereitschaftsdienst auf ehrenamtlicher Basis.
Präsident Beck unterstrich, dass mit dem Wegfall der ursprünglichen Verbindungsbezirkskommandos der Bundeswehr und der zahlreichen bundesweiten Standortschließungen der Einsatz von Reservisten eine zentrale Rolle im Zivil-militärischen Bereich einnimmt. Bis 2012 sollen von den bestehenden 612 Bundeswehrstandorten nur noch etwa 400 übrig bleiben.
Neben diesem Thema diskutierten die Experten mit den Medienvertretern auch über die Erhöhung des Wehrsolds, die aufgrund einer Aktion des Deutschen Bundeswehrverbandes und unterstützt vom Reservistenverband auf die Agenda des Parlaments gebracht werden soll.
Nach diesem umfangreichen Informationsaustausch begann der Sitzungsmarathon des Präsidiums und des Bundesvorstandes, schließlich ist es bis zur Bundesdelegiertenversammlung 2007 nicht mehr weit. Im November in Kassel werden die Delegierten des Verbandes über seinen Weg in die Zukunft entscheiden. Dafür müssen inhaltliche und organisatorische Vorbereitungen getroffen werden. So stand auch die Frühjahrstagung von Präsidium und Bundesvorstand in Soltau unter den Zeichen der Vorplanungen. Schwerpunkte bildeten die Diskussion eines neuen Satzungsentwurfs, Werbestrategien für die Konzeption 2015, die den Weg in die Zukunft definieren soll. Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung standen ebenso auf dem Programm wie Schießsportangelegenheiten und die Zukunft der Reservisten-Service-GmbH. Die bunte Tagesordnung wurde abgerundet durch einen Sachstandsbericht des Vorsitzenden des Beirats Freiwillige Reservistenarbeit beim VdRBw, Generalmajor a.D. Ekkehard Richter. Auch der Inspizient für Freiwillige Reservistenarbeit, Oberst Anton Söllner gab einen Einblick über sein Aufgabengebiet. Präsident Ernst-Reinhard Beck MdB nutzte die Gelegenheit, sich den regionalen Medien zu stellen. Außerdem verabschiedete er den langjährigen Landesvorsitzenden Schleswig-Holstein und ehemaligen CIOR-Vizepräsidenten, Kapitän z.S. d.R. Siegfried Beyer aus dem Bundesvorstand.

Text: Nina Kaiser

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