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Bundeswehr steht zu Mitarbeitern




Die Lage der Afghanen, die während des Isaf-Einsatzes der Bundeswehr geholfen haben, wird derzeit von der deutschen Öffentlichkeit immer wieder aufgegriffen – so forderte kürzlich zum Beispiel der Schriftsteller Günther Grass Asyl für die Helfer. bundeswehr.de berichtet nun über die Maßnahmen, mit denen die Bundeswehr dieser Verantwortung gerecht werden will.

Laut Bericht haben circa 6.000 einheimische Mitarbeiter die Bundeswehr bis heute in Afghanistan unterstützt. Mehr als 700 von ihnen haben sich bisher an die Bundeswehr gewandt, weil sie sich von Landsleuten bedroht fühlen. Gut 200 erhielten bereits die Zusage, mit ihren Familien in Deutschland aufgenommen zu werden. Tatsächlich eingereist seien bisher 25 Mitarbeiter mit ihren Familien.

Für Mitarbeiter verantwortlich
"Wir fühlen uns für unsere Mitarbeiter verantwortlich. Jeder, der sich bedroht fühlt, kann sich jederzeit an uns wenden", betont Brigadegeneral Walter Ohm, der als Director Support im Regionalkommando Nord der ISAF für dessen derzeit rund 770 Ortskräfte zuständig ist.

Die Mehrheit will in der Heimat bleiben
Es wird, so Ohm, jeder Fall einzeln geprüft. Erst wenn die Prüfer zu dem Schluss gelangen, dass eine tatsächliche Bedrohung vorliegt, können die afghanischen Helfer nach Deutschland einreisen. In Deutschland bekommen die Helfer kein Asyl, sondern sie haben einen besonderen Rechtsstatus, der eigens für sie geschaffen wurde. Dieser umfasst ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht und eine Arbeitserlaubnis. Doch die Mehrheit will – wenn irgendwie möglich – in ihrer Heimat bleiben.
 

(dh)

Bild oben:
Die Bundeswehr suchte mit Hilfe einheimischer Sprachmittler
das Gespräch mit der Bevölkerung. Dabei wurde beispielsweise die Isaf-Zeitung
Sada-e-Azadi an die Bevölkerung verteilt
(Foto: Bundeswehr, Kazda, flickr).

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