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Bundeswehr und Reserve – Newsblog KW 36




Einem Flugzeug vom Typ A310 der Bundeswehr verwehrte die Türkei Ende Juli das Überflugrecht. Mutmaßlicher Grund: Zielort der Maschine war Eriwan, die Hauptstadt Armeniens. Die Türkei unterhält zu dem Land keine diplomatischen Beziehungen

(Foto: Bundeswehr / Toni Dahmen via flickr)

Newsblog

Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird!

Freitag, 4. September: Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr in München hat die Charité beim Nachweis des Giftes unterstützt, welchem Kremlkritiker Alexej Nawalny ausgesetzt war. Die Berliner Zeitung stellt das Militärlabor vor.

Freitag, 4. September: Neue Heimat, neues Glück!

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Freitag, 4. September: Von nun an ist es noch einfacher als bisher, sich über die Reserve der Bundeswehr auf dem Laufenden zu halten. Die „App der Reserve“ bietet ein umfangreiches Informationsangebot. Eingebunden ist auch der Reservistenverband mit News und Veranstaltungskalender:

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Freitag, 4. September: Nachdem die Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny mit dem Nervengift Nowitschok nachgewiesen ist, werden die Stimmen nach politischen Konsequenzen gegenüber Russland immer lauter. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung, die Zusammenarbeit bei Bau und Betrieb der Gaspipeline Nord Stream 2 aufzukündigen. Die Tagesschau skizziert die Stimmungslage in der deutschen Politik.

Die Welt sieht Russland gut gewappnet gegen mögliche Saktionen. Finanziell sei das Land kaum zu treffen. Es verfüge über enorme Rücklagen und eine geringe Staatsverschuldung.

Freitag, 4. September: Die Bundeswehr brauche Deradikalisierungsprogramme. Diese Forderung stellte der Verein „Violence Prevention Network“ auf, als er am Mittwoch bei einer Anhörung des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus vortrug. Soldaten würden an Waffen ausgebildet. Von ihnen ginge im Falle einer Radikalisierung eine erhebliche Gefahr aus. Der Ausschuss geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel zurück. / Berliner Tagesspiegel

 


 

Donnerstag, 3. September: Die Bundeswehr reformiert die Fernmeldetruppe. In diesem Zuge wird es zukünftig einen neuen Werdegang geben. Wer hat Lust, „Fernmeldegefechtsstandfeldwebel“ zu werden?

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Donnerstag, 3. September: Die Bundesregierung hat gestern ein Leitlinienpapier zur Ausrichtung der deutschen Außenpolitik im indo-pazifischen Raum beschlossen. Im Kern geht es darum, Deutschlands Handelsbeziehungen in Asien zu diversifizieren und mit einem selbstbewussteren Auftreten eigene deutsche und europäische Akzente zu setzen. Ziel ist es, so die Abhängigkeit von China zu verringern und sich nicht in die machtpolitische Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen, welche die Volksrepublik und die USA führen. / Welt

Donnerstag, 3. September: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Ermittlungen gegen Amerikaner wegen möglicher Kriegsverbrechen in Afghanistan aufgenommen. Die USA erkennen den Strafgerichtshof nicht an und haben ihrerseits Sanktionen gegen Fatou Bensouda, die Chefanklägerin des Gerichtes, erlassen. / Süddeutsche Zeitung

Donnerstag, 3. September: Der Stoff, mit welchem Kremlkritiker Alexej Nawalny vergiftet wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um den chemischen Kampfstoff Nowitschok. Der Nachweis erfolgte in einem Labor der Bundeswehr. Die Bundesregierung verurteilt den Anschlag und fordert Moskau auf, sich zu erklären. Der russische Botschafter ist einbestellt. Russland wiederum kritisiert die deutschen Schuldzuweisungen und betont seine Bereitschaft zur Kooperation. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

Die Süddeutsche Zeitung befasst sich mit der russischen Reaktion auf den Befund. Sie identifiziert Argumentationsmuster und Verschleierungstaktiken, welche die Verantwortung Russlands für den Anschlag in Zweifel ziehen sollen. So verweise beispielsweise der Kremlsprecher Dmitrij Peskow darauf, dass bei den Untersuchungen Nawalnys in Russland kein Giftstoff hätte nachgewiesen werden können.

 


 

Mittwoch, 2. September: Noch immer werden weitere Details zu der Demonstration von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen am vergangenen Samstag in Berlin bekannt. Teil der Gruppe von Demonstranten, den es gelang, bis zum Reichstag vorzudringen, soll auch ein Reservist der Bundeswehr gewesen sein. Er gilt als Sympathisant der rechten Szene. / Merkur

Mittwoch, 2. September / Pressemitteilung des Reservistenverbandes: Der Reservistenverband begrüßt, dass die Umbenennung eines Platzes in Bielefeld nach dem 2010 gefallenen Bundeswehrsoldaten Martin Augustyniak nach erneuten Diskussionen in der Bezirksvertretung Brackwede nun beschlossen wurde. Zur vollständigen Pressemitteilung.

 

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Ausblick auf das nächste Jahr für ein wenig Vorfeude: Für den 12. Juni ist der Tag der Bundeswehr geplant. Wenn es die Corona-Lage zulässt, sind wir an folgenden Standorten zu finden:

 

Mittwoch, 2. September: Am 1. Oktober beginnt das Herbsttrimester an der Universität der Bundeswehr München. Geplant ist eine vorsichtige Rückkehr zum Lehrbetrieb, der auch wieder Präsenzanteile beinhalten soll. Über den Sommer hatte die Universität ganz auf die digitale Lehre gesetzt. Auch die Nutzung der Bibliothek, sportlicher Einrichtungen und der Mensen soll mit Einschränkungen wieder möglich sein. / Süddeutsche Zeitung

Mittwoch, 2. September: Turnunsmäßig ist die Luftwaffe wieder an der Ostflanke der Nato im Einsatz. In den kommenden acht Monaten wird sie an der Luftraumüberwachung der baltischen Staaten beteiligt sein und bis zu sechs Flugzeuge für das sogenannte Air Policing bereitstellen. / Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mittwoch, 2. September: Im bayerischen Ebersberg hat sich ein Mitarbeiter des örtlichen Corona-Testzentrums mit dem Virus angesteckt. Das Personal muss nun in Quarantäne, darunter auch sechs Soldaten der Bundeswehr. / Bayerischer Rundfunk

Mittwoch, 2. September: Die Bundeswehr leistet auch in Sachsen-Anhalt Amtshilfe bei der Corona-Krisenbewältigung. Insgesamt sind Soldatinnen und Soldaten in zehn Landkreisen und sieben kreisfreien Städten im Einsatz. Die Mitteldeutsche Zeitung gibt einen Überblick.

Mittwoch, 2. September: Gestern fiel der offizielle Startschuss für den neuen Freiwilligendienst der Bundeswehr „Dein Jahr für Deutschland“. Freiwillige können sich dabei zukünftig wohnortnah für den Heimatschutz engagieren. Die Tagesschau ordnet ein.

Mittwoch, 2. September: Die „Invictus Games“ hätten im Jahr 2022 in Deutschland abgehalten werden sollen. Die Veranstaltung, bei der sich kriegsversehrte Soldatinnen und Soldaten sportlich miteinander messen, wurde aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das Organisationsteam will bereits im Vorfeld der Veranstaltung eine öffentliche Diskussion über den Einsatz von Streitkräften sowie Tod und Verwundung im Einsatz anstoßen, wie der Parlamentarische Staatssekretär Peter Tauber jüngst bei einem Besuch des Organisationsteams in Bonn erfuhr:

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Dienstag, 1. September: Nachdem in jüngster Zeit die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas wieder zugenommen haben, verkündet die Hamas eine Waffenruhe. Israel öffent im Gegenzug den Grenzübergang Kerem Schalom und weitet die Fischereizone des Gazastreifens auf 15 Seemeilen aus. Qatar soll bei der Vermittlung der Übereinkunft eine entscheidende Rolle gespielt haben. / Zeit Online

Dienstag, 1. September: Die Septemberausgabe der loyal ist da! Sie haben Interesse an unserem Magazin für Sicherheitspolitik? Dann werden Sie noch heute Mitglied des Reservistenverbandes und erhalten Sie zukünftig das Magazin elfmal im Jahr.

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Dienstag, 1. September: Von heute an können sich Interessierte für den neuen Freiwilligendienst „Dein Jahr für Deutschland“ bei der Bundeswehr bewerben:

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Dienstag, 1. September: Heute vor 81 Jahren begann mit dem Überfall Nazideutschlands auf Polen der Zweiten Weltkrieg. 1957 erklärte der Deutsche Gewerkschaftsbund den 1. September zum „Antikriegstag“. ZDF heute nimmt das Datum zum Anlass, zu schauen, wie es um den Frieden in der Welt bestellt ist:

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Dienstag, 1. September: Die Wirtschaftswoche beleuchtet den rechtlichen Hintergrund der Streitigkeiten zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer:

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Dienstag, 1. September: Im Jahr 2025 müssen die vorhandenen Korvetten vom Typ K130 der Marine überholt werden. Kostenrechnungen zeigen nun, dass eine Neubeschaffung weiterer Korvetten günstiger wäre, als die Reparatur und Modernisierung der vorhandenen Schiffe. Die Marine will daher die Neubeschaffung verfolgen. / Handelsblatt

Dienstag, 1. September: Eine weitere Großveranstaltung wird aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Die CISM (Conseil International du Sport Militaire) World Winter Games werden laut Bundeswehr in die Wintersaison 2021/2022 verlegt. Eigentlich hätten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ende des Jahres an den Orten Berchtesgaden und Ruhpolding sportlich messen sollen. Die CISM-Militärwinterspiele finden zum vierten Mal statt. 140 Nationen nehmen daran teil. Deutschland ist erstmals Austragungsort.

Dienstag, 1. September: Nächstes Jahr wird ein neuer Bundestag gewählt. Es könnte zu einer rot-rot-grünen Koalition kommen. Der Spiegel analysiert, welche Rolle die Haltung der Linken gegenüber der Sicherheits- und Verteidigungspolitik für eine Koalitionsbildung spielen könnte.

Dienstag, 1. September: Angehörige der Division Schnelle Kräfte haben in den vergangenen Tagen den Fallschirmsprung trainiert. Coronabedingt fand die Übung nicht am Edersee statt. Abgesprungen wurde stattdessen über Gudensberg. / Hessische/Niedersächsische Allgemeine

 


 

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Montag, 31. August: Alexej Nawalny wird in der der Berliner Charité behandelt. Derweil wurde in Moskau mit dem 22-jährigen Jegor Schukow ein weiterer Kreml-Kritiker angegriffen und schwer verletzt. / Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rückblick auf das Wochenende:

Dass Kreml-Kritiker Alexej Nawalny vergiftet wurde, gilt mittlerweile als gesichtert. Er wird derzeit in der Berliner Charité bahandelt. Nawalny liegt noch immer im Koma. Sein Zustand gilt jedoch als stabil. Noch immer ist ungeklärt, welchem Giftstoff er ausgesetzt wurde. Die Bundeswehr soll nun dabei unterstützen, zu ermitteln, ob es sich dabei um einen chemischen Kampfstoff gehandelt hat. / Tagesspiegel

Die Bundeswehr hat am Wochenende in Bayern an den Autobahnen 3 und 8 bei der Testung von Reiserückkehrern auf das Corona-Virus unterstützt. Damit seien die Testkapazitäten erheblich erhöht worden. Der Dienstleister Eurofin, der die Teststationen betreibt, sieht sich mit einem hohen Krankenstand der Mitarbeiter konfrontiert. Am vorvergangenen Wochenende hätte der Betrieb nur mit ehrenamtlicher Unterstützung des Bayerischen Roten Kreuzes aufrecht erhalten werden können. / Bayerischer Rundfunk

Seit Aussetzung der Wehrpflicht muss die Bundeswehr bei der Reservistengewinnung neue Wege gehen. Die „Ausbildung Ungedienter“ hat sich dabei zu einem erfolgreichen Format entwickelt. Bei diesem besonderen Ausbildungsformat können sich Zivilistinnen und Zivilisten im Seiteneinstieg berufs- oder ausbildungsbegleitend zu Reservistinnen und Reservisten qualifizeren. Im bayerischen Bogen haben jüngst wieder 30 Rekrutinnen und Rektuten ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Der Bayerische Rundfunk berichtet.

Am Freitag vergangener Woche traten die Rekrutinnen und Rekruten des Panzerpionierbataillons 803 Havelberg auf dem Übungsplatz Nützow zum feierlichen Gelöbnis an. Die Volksstimme nutzte den Anlass, um mit der 21-jährigen Soldatin Saskia Mattikau über ihre bisherigen Erfahrungen bei der Bundeswehr zu sprechen.

n-tv berichtet, dass  die Türkei Ende Juli einem Flugzeug der Bundeswehr das Überflugrecht verwehrt habe. Das Flugzeug vom Typ A310 musste nach Köln zurückkehren. Mutmaßlicher Grund: Zielort der Maschine war Eriwan, die Hauptstadt Armeniens. Die Türkei unterhält zu dem Land keine diplomatischen Beziehungen. Die Maschine hätte armenische Soldaten zur Ausbildung nach Deutschland bringen sollen.

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