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Bundeswehr und Reserve – Newsblog KW 40




Symbolbild: Ein Mann liest Nachrichten auf einem Tablet.

Quelle: pixabay

Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird!

Dossier: Landes- und Bündnisverteidigung

Freitag, 2. Oktober: Deutschland hat offiziell die Präsidentschaft der interalliierten Vereinigung der Reserveoffiziere (CIOR) übernommen. Die symbolische Flaggenübergabe fand – den Umständen entsprechend – eher unkonventionell statt. In einer Videoschalte übergab der bisherige CIOR-Präsident, der Brite Colonel Chris Argent, an Kapitän z.S. Jan Hörmann. Wir wünschen dem Team und der Delegation alles Gute für die kommenden zwei Jahre. Danach wird die Präsidentschaft turnusgemäß an Estland übergeben.

Kapitän z.S. Jan Hörmann ist neuer CIOR-Präsident. (Foto: spe)

Freitag, 2. Oktober: In einem Tagesbefehl würdigt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Anstrengungen aller Beteiligten auf dem Weg zur „Armee der Einheit“. Sie schreibt: „Die Bundeswehr brachte die Wiedervereinigung schnell, praktisch und entschlossen voran. Die Armee der Einheit wurde zur Erfolgsgeschichte. Sie können stolz darauf sein!“ Kompletten Tagesbefehl nachlesen

Freitag, 2. Oktober: Es bleibt dabei: Auch weiterhin werden keine Soldaten das Gesundheitsamt in Friedrichshain-Kreuzberg bei der Kontaktverfolgung von Corona-Fällen unterstützen. Das Bezirksparlament hat entsprechende Pläne von SPD und CDU abgelehnt, berichtet der RBB.

Freitag, 2. Oktober: MDR aktuell fragt in dieser Woche Menschen, wie ihr Leben aussehen würde, wenn sich die Wende so nie ereignet hätte. Einer von ihnen ist Frank Fritzsche. Vor der Wende war er NVA-Major. Danach machte er in der Bundeswehr Karriere.


Donnerstag, 1. Oktober: Nächste Runde in der Debatte um den (Nicht-)Einsatz der Bundeswehr in Kreuzberg-Friedrichshain. Der Bezirk will die Amtshilfe durch die Truppe offenbar neu bewerten. In Berlin hilft die Bundeswehr bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten. Nur Friedrichshain-Kreuzberg sperrte sich bislang dagegen. Nun zeigt der politische Druck offenbar Wirkung. SPIEGEL online

Donnerstag, 1. Oktober: Donnerstag ist Podcast-Tag bei der Bundeswehr. Thema in dieser Woche ist das bevorstehende Jubiläum: 30 Jahre Einheit. Am 3. Oktober 1990, dem Tag der deutschen Wiedervereinigung, wurden aus NVA-Soldaten von einer Minute zur anderen Bundeswehrsoldaten. Einer von ihnen war Jörg Jankowsky. Im „Funkkreis“ erzählt er Redakteurin Barbara Gantenbein, wie er den einschneidenden Übergang der NVA in die Bundeswehr erlebt hat.

Donnerstag, 1. Oktober: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg dafür kritisiert, dass er den Einsatz der Bundeswehr zur Corona-Kontaktverfolgung abgelehnt hat. Der Bezirk riskiere damit eine Verschärfung der Lage für ganz Berlin. ZEIT online

Donnerstag, 1. Oktober: Das Unterstützungsbataillon Einsatz 1 und das schwere Pionierbataillon 901 unterstützen sich gegenseitig mit Material und Personal. Bei der Übung „Schwarzer Keiler“ wurden die „Papier-Verbände“ aktiv. Die Bundeswehr berichtet über die Übung.

Donnerstag, 1. Oktober: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Vor zehn Jahren sagte der damalige Bundespräsident Christian Wulff diesen Satz. Für die Bundeswehrsoldatin Nariman Hammouti hat er sich immer noch nicht erfüllt. ZEIT online


Mittwoch, 30. September: Gestern Abend ist unsere Kampagne „Reserve und Demokratie – Wir gegen Extremismus“ gestartet. Dem Auftakt folgten 50 Gäste vor Ort in Berlin. Zudem wurde der Internet-Stream während der Veranstaltungen mehr als 1.400 Mal aufgerufen. jetzt nachlesen (Edit: Stand heute Morgen, 9 Uhr, wurde der Stream mehr als 4.000 Mal aufgerufen)

Mittwoch, 30. September: Am 3. Oktober 1990 traten fünf östliche Länder dem Geltungsbereich des Grundgesetzes und damit der Bundesrepublik Deutschland bei. Für die Nationale Volksarmee der ehemaligen DDR (NVA) bedeutete dies, dass sie am 2. Oktober 1990 um 24 Uhr aufgehört hatte zu bestehen. Ihre Soldaten trugen bis dahin die Uniformen der NVA und danach das bundeswehreinheitliche „Gelboliv mit Barett“. In seinem neuen Podcast blickt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) auf 30 Jahre Armee der Einheit zurück.

Mittwoch, 30. September: Die Mitarbeiter im Freisinger Gesundheitsamt sind laut Landrat Helmut Petz wegen der Fülle der Aufgaben in der Corona-Krise vollkommen überlastet. Jetzt erhofft man sich dort Hilfe von der Bundeswehr. Süddeutsche Zeitung

Mittwoch, 30. September: Einer der größten bundesdeutschen Rüstungsdeals ist geplatzt. Das Verteidigungsministerium hat zwei großen US-Firmen beim Ersatz des altgedienten Transporthubschrauber CH-53G vorerst einen Korb gegeben. Der Schritt lässt einen strategischen Rückzieher vermuten. WELT online

Mittwoch, 30. September: Anstatt beim Traditionspartner will der Bund 120.000 Sturmgewehre von dem kleineren Hersteller C. G. Haenel beziehen. Dagegen hat Heckler & Koch Beschwerde eingereicht. ZEIT online


Dienstag, 29. September: Reminder – heute Nachmittag startet unsere Kampagne „Reserve und Demokratie – Wir gegen Extremismus“. Zum Auftakt gibt es in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung wird live gestreamt. zur Veranstaltungsseite

Edit: Die Liveübertragung ist beendet. (18:07 Uhr)

Reserve und Demokratie – Wir gegen Extremismus

Der Reservistenverband der Bundeswehr hat die Kampagne „Reserve und Demokratie – Wir gegen Extremismus“ ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen und sich kritisch mit extremistischen Positionen innerhalb der Reserve und der Bundeswehr auseinanderzusetzen. Wir diskutieren darüber mit der Wehrbeauftragten Eva Högl, dem Präsidenten des Reservistenverbands Patrick Sensburg, dem Stellvertretenden Inspekteur des Heeres Generalleutnant Johann Langenegger und dem Staatssekretär im Innenministerium Christian Seel.

Gepostet von Konrad-Adenauer-Stiftung am Dienstag, 29. September 2020

 

Dienstag, 29. September: Prof. Christoph Igel ist der Chef der Cyberagentur von Bundesinnen- und -verteidigungsministerium. Sein neuer Arbeitsplatz: Halle. In der Cyberagentur soll ein Start-Up-Geist wehen, hat er dem MDR erzählt.

Dienstag, 29. September: Seit die Landes- und Bündnisverteidigung wieder in den Vordergrund gerückt ist, steigt auch die Bedeutung von Panzerabwehrminen. Sie helfen, das Vorrücken des Gegners zu verzögern. bundeswehr.de

Dienstag, 29. September: Armenien und Aserbaidschan kämpfen erneut um die Region Bergkarabach, hinter ihnen stehen Russland und die Türkei. Vier Gründe für die Eskalation nennt SPIEGEL online.


Montag, 28. September: Er war der „Koordinator der Coronahilfe“. Oberst i.G. Armin Schaus leitete von Berlin aus die Koordinierungsstelle für die Amtshilfe der Bundeswehr. Alle Anträge rund um die Corona-Pandemie landeten auf seinem Tisch. Die Erkenntnisse, die er aus der Krisenzeit gewonnen hat, lässt er nun in den Unterricht einfließen und lehrt die Spitzenführungskräfte von morgen, was in einer solchen Situation zu tun ist. bundeswehr.de

Montag, 28. September: Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach schwelt seit rund 30 Jahren – immer wieder eskaliert die Situation. Nach schweren Gefechten verhängten beide Länder das Kriegsrecht. tagesschau.de

Rückblick aufs Wochenende

Mit einem emotionalen, teils frustrierten Brief verabschiedet sich der abgesetzte MAD-Chef Gramm von seinen Agenten. Auf den Bundeswehr-Geheimdienst kommen auch unter neuer Führung schwere Zeiten zu, warnt er. SPIEGEL online

Generalmajor Carsten Breuer (Mitte) übergab die Führung des Landeskommandos Baden-Württemberg von Oberst Christian Walkling (r.) an Oberst Thomas Köhring (l.). (Foto: Bundeswehr – StFw Dittrich, OG Braun).

Gepostet von Die Bundeswehr in Baden-Württemberg am Freitag, 25. September 2020

Die Pandemie hat auch die Bundeswehr beeinträchtigt. Mehrere Dutzend Übungen und Trainings mussten ausfallen – zum Teil wohl ersatzlos. Das schlägt sich deutlich in den Ausgaben der Truppe im laufenden Jahr nieder, berichtet WELT online. Durch die Absage von 49 Übungen seien 25 Mio. Euro eingespart worden.

Die Zahl der Neuinfektionen in Berlin bleibt hoch. Deshalb bekommen die Gesundheitsämter nun Hilfe von der Bundeswehr. Die Soldaten sollen in elf Bezirken bei der Kontaktrecherche helfen. Nur Friedrichshain-Kreuzberg lehnt den Einsatz von Militär ab. n-tv.de

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