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Bundeswehr und Reserve – Newsblog KW 45




Mit neun Jahren Verspätung wurde am Wochenende der neue Hauptstadtflughafen eröffnet. Auch das Regierungsterminal zieht von Tegel zum BER. Hier übt das Wachbataillon den Staatsbesuch.

Foto: Bundeswehr/Jane Schmidt

Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird!

Übersicht: Hier leistet die Bundeswehr Amtshilfe

Freitag, 6. November: Die Bundeswehr soll helfen, Chinas Expansionsdrang zu bändigen: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will militärisch mit Australien enger kooperieren und Marinesoldaten in den Indopazifik entsenden, berichtet das Handelsblatt.

Freitag, 6. November: Deutschland lässt seine Partner in der Krise nicht allein: Die Bundeswehr entsendet zwei Intesivmediziner an tschechisches Militärkrankenhaus und hat angeboten Corona-Intensivpatienten von Tschechien nach Deutschland zu holen. bundeswehr.de

Freitag, 6. November: Erst seit zwanzig Jahren dürfen Frauen in der Bundeswehr Dienst an der Waffe leisten. Dazu brauchte es erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs. Jetzt soll sich der wachsende Anteil von Frauen auch sprachlich niederschlagen. sueddeutsche.de

Freitag, 6. November: Der Zusammenbruch kam, als Ingo Neuhaus als Berufssoldat aus dem Kriegseinsatz in Afghanistan nach Hause in den Westerwald zurückkehrte. Seitdem leidet er unter posttraumatischen Belastungsstörungen. SWR Fernsehen

Freitag, 6. November: Die Verteidigungsministerinnen und -minister der „Northern Group“ haben gestern im informellen Rahmen über sicherheitspolitische Entwicklungen in Nord- und Nordosteuropa diskutiert. Dabei ing es auch um Desinformationen in Zuge der Corona-Pandemie sowie um Cyber-Sicherheit. Pressemitteilung des BMVg


Donnerstag, 5. November: Donnerstag ist Podcast-Tag bei der Bundeswehr. In dieser Woche geht es umHilfen für Einsatzgeschädigte. Rund 1.400 Betroffene werden aktuell betreut von der ZALK, der Zentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden. Sachbearbeiterin Andrea Hoffmann erklärt in diesem Podcast, wie sie aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten hilft, nach einer Einsatzschädigung wieder mit ihrem (Berufs-)Leben zurecht zu kommen.

Fragen oder Themenvorschläge zum Podcast: podcast@bundeswehr.org

Donnerstag, 5. November: Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr wird nach rechtsextremistischen Auffälligkeiten umstrukturiert. Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, hat in einem Zwischenbericht eine erste Bilanz gezogen. Die Maßnahmen würden zügig und konsequent umgesetzt. Die überwältigende Mehrheit der betroffenen Soldatinnen und Soldaten stehe den Veränderungen aufgeschlossen gegenüber. Die Bundeswehr berichtet

Donnerstag, 5. November: Die Bundeswehr braucht neue Kampfflugzeuge. Sie sollen in die Jahre gekommene und abgestürzte Jets ersetzen und in kleiner Zahl neue Technik erproben. Dafür ist der Erwerb von 38 Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter geplant. Der Verteidigungsausschuss hat der Beschaffung bereits zugestimmt. Laut Handelsblatt ist auch eine Zustimmung durch den Haushaltsausschuss am heutigen Tage wahrscheinlich.


Mittwoch, 4. November: Die landgestützten Streitkräfte sollen fit gemacht werden für die (zukünftigen) Aufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung. Kurz gesagt: Das Heer soll personell und materiell wieder wachsen. Die Reserve spielt dabei eine entscheidende Rolle. bundeswehr.de

Mittwoch, 4. November: Das Interesse am neuen freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums „sehr groß“. Es gebe rund 4.000 Anfragen von Interessierten und mehr als 1.800 geplante Beratungsgespräche. Insgesamt stehen nach früheren Angaben 1.000 Plätze für die Anwärter zur Verfügung. t-online.de

Mittwoch, 4. November: Die Bundeswehr hat ein Vulnerability-Disclosure-Programm ausgeschrieben und ruft Sicherheitsforscher dazu auf, ihre IT-Systeme zu malträtieren. Gefundene Lücken sollen die Sicherheitsforscher umgehend an die Bundeswehr melden, damit diese die Schwachstellen schließen kann. heise.de

Mittwoch, 4. November: Seit gut einem Jahr ist die Zentrale Ansprech-, Leit-, und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden, kurz ZALK, für ihre Klienten da. Die ZALK ist der Nachfolger der ehemaligen Zentralen Koordinierungs- und Ansprechstelle für Einsatzgeschädigte. bundeswehr.de

Mittwoch, 4. November: Während wir in etwas mehr als einem Monat gemeinsam Weihnachten feiern und dieses verrückte Jahr hinter uns lassen werden, können viele Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr die Feiertage aufgrund von Auslandseinsätzen nicht bei ihren Liebsten verbringen. Um ihnen dennoch etwas Weihnachtsfreude zu bereiten, hat der Freundeskreis der Bundeswehr nun wieder seine Weihnachts-Paketaktion gestartet – und sucht Paten. tag24.de


Dienstag, 3. November: Die Bundeswehr hat zu Beginn des Monats zahlreiche neue Stellenangebote für Reservistinnen und Reservisten veröffentlicht. nachschauen und bewerben

Dienstag, 3. November: Die Reform des KSK soll bis Mitte 2021 abgeschlossen sein. Das Verteidigungsministerium sieht die Reform der Bundeswehr-Eliteeinheit auf einem guten Weg. Die Aufklärung rechtsextremer Vorfälle komme voran. Das KSK stehe dahinter. ZEIT online

Dienstag, 3. November: Nach rechtsradikalen Umtrieben in der Elite-Einheit KSK hatte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer dem Verband ein Ultimatum gestellt und Selbstreinigung angeordnet. Der Generalinspekteur kommt nun zu dem Ergebnis: Es geht voran. sueddeutsche.de

Dienstag, 3. November: Eigentlich hieß es, dass nun auch in Friedrichshain-Kreuzberg Soldaten bei der Pandemie-Eindämmung helfen dürfen. Doch das ist noch fraglich. Die Berliner Zeitung kommentiert das Hin und Her um die Amtshilfe.

Dienstag, 3. November: Was wird das US-Wahlergebnis für Deutschland bedeuten? Auf Bundesebene hoffen viele auf einen Sieg Bidens. Erfahrene Außenpolitiker warnen jedoch vor „Wunschdenken“: Viele Konflikte blieben bestehen. tagesschau.de

Dienstag, 3. November: Amerika steht wohl vor der wichtigsten Wahl seiner Geschichte. Schafft der umstrittene US-Präsident Trump seine Wiederwahl? Die ZDF-Korrespondenten Elmar Theveßen und Annette Brieger erkunden auf einer Reise durchs Land die Stimmung. ZDF-Mediathek


Montag, 2. November: Das Verhältnis zwischen den USA und der NATO ist seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump angespannt. Eine komplette Kehrtwende erwartet das Bündnis aber auch bei einem Wahlsieg von Herausforderer Biden nicht. tagesschau.de

Montag, 2. November: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer wurde darüber informiert, dass im privaten Umfeld eine Person positiv auf Covid-19 getestet wurde, zu der sie vor acht Tagen zuletzt Kontakt hatte. Auch die Corona-Warn-App zeigte am Sonntag ein rotes Warnsignal an. Die Ministerin hat einen Corona-Test gemacht – mit negativem Ergebnis. Vorsorglich begibt sich die Bundesministerin Kramp-Karrenbauer für die kommenden sechs Tage in Quarantäne, damit insgesamt ein Abstand von 14 Tagen zu dem Kontakt besteht.

Montag, 2. November: Der Reservistenverband trauert um Mario Ohoven. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) war am Samstag bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ohoven hatte sich nicht nur um die Wirtschaft verdient gemacht, sondern war auch ein starker Partner der Reserve. Im Frühjahr 2018 war der BVMW Gastgeber als der gleichnamige Preis an jene Arbeitgeber verliehen wurde, die sich besonders um die Bundeswehr und die Reserve verdient gemacht hatten. Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Stunde.

Mario Ohoven. (Foto: Bundeswehr/Wilke)

Rückblick aufs Wochenende

Landesweit geraten Gesundheitsämter bei der Corona-Kontaktverfolgung ans Limit, fast die Hälfte haben die Bundeswehr zu Hilfe gerufen. Auch Truppenkliniken richten sich auf eine Eskalation der Krise ein. SPIEGEL online

Es ist ein schwieriger Einsatz gegen einen mächtigen Gegner. Bundeswehr-Angehörige jagen das Coronavirus. Allein in Mitte sitzen 95 Frauen und Männer unermüdlich am Telefon, sprechen mit Infizierten und Kontaktpersonen. Linken-Politiker des Bezirks stört dieser Anblick – weil die Helfer Uniform tragen. B.Z Berlin

Angesichts des starken Anstiegs der Corona-Infektionszahlen ist im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nun doch Hilfe von Bundeswehr-Soldaten willkommen. Der Krisenstab des Bezirksamtes habe entschieden, für Corona-Testungen künftig auf medizinisches Personal der Bundeswehr zurückzugreifen, sagte eine Sprecherin der Behörde am Sonntag. morgenpost.de

Die Bundeswehr hält 15.000 Mann gegen die Pandemie bereit. Sie sollen in Pflegeheimen helfen und die Gesundheitsämter unterstützen. Doch nicht überall ist die Hilfe willkommen. faz.net

Der Bundeswehr und dem Militärischen Abschirmdienst liegen weitere Erkenntnisse zu Rechtsextremismus beim Kommando Spezialkräfte (KSK) vor. Es geht um Chats und Kurznachrichten – dabei sollen Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen genutzt worden sein. WELT online

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