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Bundeswehr und Reserve – Newsblog KW 47




Feierliches Gelöbnis vor dem Schloss Bellevue in Berlin anlässlich des 65. Jahrestages der Gründung der Bundeswehr. Zum Jubiläum zeigt die Bundeswehr in dieser Woche ein dreiteiliges Special auf YouTube.

Foto: Bundeswehr/Wilke

Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird!

Übersicht: Hier leistet die Bundeswehr Amtshilfe

Freitag, 20. November: Vor 75 Jahren begannen die Nürnberger Prozesse. Sie gelten als Geburtsstunde des Völkerstrafrechts – und sind auch eine frühe Grundlage für die heutigen Kriegsverbrecher-Prozesse in Deutschland. tagesschau.de

Auch die Süddeutsche Zeitung schreibt über das „Vermächtnis von Saal 600“.

Freitag, 20. November: Außenminister Maas warnt vor den Folgen eines vorzeitigen Abzugs der USA aus Afghanistan. Maas sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, es wäre fatal, wenn die Regierung von Präsident Trump ihre eigenen Erfolge am Hindukusch auf den letzten Metern ohne Not wieder zunichtemachen würde. Deutschlandfunk

Freitag, 20. November: Ermöglichung von Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung und lebenslanges Lernen sind Kennzeichen der modernen Arbeitswelt und für das Informationstechnikbataillon 293 Murnau, als IT-Dienstleister für die Bundeswehr von zentraler Bedeutung. Durch die Gründung der Cisco Networking Academy in Zusammenarbeit mit der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr (ITSBw) wird die digitale Ausbildung in der Werdenfelser Kaserne intensiviert und zielgerichtet zur individuellen Qualifizierung der Soldatinnen und Soldaten für ihren Auftrag genutzt.  bundeswehr.de


Donnerstag, 19. November: Angesichts der Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erneut ihre Auffassung bekräftigt, dass sich Europa absehbar nicht ohne die USA verteidigen kann. dpa-Meldung via ZEIT online

Donnerstag, 19. November: Kondensstreifen zweier Kampfflugzeuge der Bundeswehr haben aufgrund ihrer Form kuriose Spekulationen im Internet ausgelöst. Wegen der Anordnung zweier Kreise und eines länger gezogenen Bogens war unter anderem vom „Pimmel am Himmel” die Rede. Die Auflösung ist weniger frivol, wie der Nordkurier berichtet.

Donnerstag, 19. November: Donnerstag ist Podcast-Tag bei der Bundeswehr. In dieser Woche geht es mal wieder um ein „grünes Thema“, nämlich um den Klima- und Umweltschutz. Alle zwei Jahre erscheint der Nachhaltigkeitsbericht. Zu den vielen Themen in diesem Bericht gehören Klima- und Naturschutz, CO2-Reduzierung und Energieeffizienz. Darüber spricht Redakteurin Barbara Gantenbein mit Thomas Schlosser und Barbara Wießalla. Wießalla ist die Leiterin der Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen. Thomas Schlosser leitet die Geländebetreuung des BwDLZ Idar-Oberstein und ist damit auch verantwortlich für den Truppenübungsplatz Baumholder und dessen Flora und Fauna.

Donnerstag, 19. November: Australische Soldaten haben einem Untersuchungsbericht zufolge bei ihrem Einsatz in Afghanistan Kriegsverbrechen begangen. 25 Mitglieder einer Sondereinheit hätten mindestens 39 Gefangene oder Zivilisten „unrechtmäßig“ getötet, sagte der Chef der australischen Verteidigungsstreitkräfte, Angus Campbell, in Canberra bei der Veröffentlichung eines Berichts zum Verhalten australischer Soldaten im Afghanistan-Krieg. tagesschau.de


Mittwoch, 18. November: Donald Trump fährt die Afghanistanmission der USA abrupt herunter – das setzt die Bundeswehr unter erheblichen Druck. Innerhalb kürzester Zeit muss jetzt auch für die Deutschen ein Abzugsplan her. SPIEGEL online

Mittwoch, 18. November: Rücksicht auf seine Verbündeten nimmt US-Präsident Trump auch in den letzten Wochen seiner Amtszeit nicht, wieder einmal stellt er die Deutschen vor vollendete Tatsachen: Der Noch-Präsident will die Zahl der US-Soldaten in Afghanistan und im Irak bis Mitte Januar auf 2.500 reduzieren. tagesschau.de

Mittwoch, 18. November: Trumps Ankündigung setzt die Nato-Partner unter Zugzwang. Die Bundeswehr plant seit längerem den Rückzug aus Afghanistan. Aber ist für spontane Aktionen des amerikanischen Präsidenten ausreichend vorgesorgt? Dieser Frage geht die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach.

Mittwoch, 18. November: Auch die Nato berät darüber, wie sie auf Trumps außenpolitischen Schwenk reagieren wird: Der noch amtierende US-Präsident hatte einem Teilabzug der US-Truppen bereits im Januar angekündigt. handelsblatt.de

Mittwoch, 18. November: Die SPD hat das Festhalten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Ziel der Nato, die Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung in den Mitgliedstaaten zu erhöhen, als unbesonnen und für die Bundeswehr nicht hilfreich kritisiert. Mit Blick auf die sicherheitspolitische Grundsatzrede der Ministerin an der Bundeswehruniversität Hamburg sagte der SPD-Verteidigungsexperte Fritz Felgentreu der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“ (Mittwoch): „Das Zwei-Prozent-Ziel hat sich aber als kein besonders sinnvoller Maßstab für das Engagement innerhalb der Nato erwiesen, weil es nicht auf die Fähigkeiten einer Armee, sondern nur auf die Wirtschaftskraft eines Landes ausgerichtet ist.“ Agenturmeldung der RP

Sicherheitspolitische Grundsatzrede von gestern hier noch einmal nachlesen

Mittwoch, 18. November: Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren, ist wieder deutlich angestiegen. Die Ausübung des Dienstes durch Bundeswehrangehörige, die unter erkältungsähnlichen Beschwerden leiden, ist in der aktuellen Situation, selbst bei leichten Symptomen, zur Risikominimierung weder zweckmäßig noch sinnvoll. Darauf weist der Sanitätsdienst der Bundeswehr hin.


Dienstag, 17. November: Rückschlag bei der Bundeswehr-Mission in Afghanistan: Wegen technischer Probleme musste eine Aufklärungsdrohne der Truppe notlanden. Soldaten mussten den beschädigten Flieger später sprengen. SPIEGEL online

Dienstag, 17. November: Die 20 Bundeswehrsoldaten , die den Märkischen Kreis seit dem 9. November in der Jugendbildungsstätte in Lüdenscheid bei der Eindämmung der Coronapandemie unterstützen sollten, wurden am Samstag abgezogen. Im Lauf der letzten Woche waren zwei von ihnen positiv auf Covid-19 getestet worden. Westfalenpost


Montag, 16. November: Erst seit zwanzig Jahren dürfen Frauen in der Bundeswehr Dienst an der Waffe leisten. Jetzt soll sich der wachsende Anteil von Soldatinnen auch sprachlich niederschlagen. Süddeutsche Zeitung

Montag, 16. November: Anlässlich ihres 65. Gründungsjubiläums veröffentlicht die Bundeswehr in dieser Woche ein dreiteiliges Special auf YouTube. Den ersten Teil können Sie hier anschauen.

Montag, 16. November: Durch ihre schnelle Hilfe nach einem schweren Verkehrsunfall haben eine Soldatin und zwei Soldaten des Sanitätsregiments 2 vermutlich mehrere Leben gerettet. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sie sich um die Verletzten und sicherten den Unfallort. Dafür gab es großes Lob von der thüringischen Polizei. bundeswehr.de

Rückblick aufs Wochenende

Auch mit einem US-Präsidenten Biden seien Deutschland und Europa gefragt, mehr für die Sicherheit zu tun – da sind sich viele Politikerinnen und Politiker einig. Dazu braucht es Geld und eine ehrliche Debatte. tagesschau.de

Indo-Pazifik – Künftiges Bundeswehr-Operationsgebiet? Dieser Frage geht die Reihe „Streitkräfte und Strategien“ in der Ausgabe vom vergangenen Samstag nach.

Angesichts der nach wie vor hohen Corona-Zahlen will die Bundeswehr ihr Hilfskontingent um 25 Prozent auf 20.000 Soldaten erhöhen. Das sagte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer im Bericht aus Berlin.

Zum ersten Mal hat mit Prinz Charles ein britischer Royal am Gedenken zum Volkstrauertag teilgenommen. Er sprach von Krisen weltweit – von der Corona-Pandemie, dem Klimawandel. Umso wichtiger sei der gemeinsame Kampf „für das Gute in der Welt“. tagesschau.de

Mit Blick auf die Corona-Pandemielage und den Teil-Lockdown haben Stadt Strausberg und Bundeswehr auf eine offizielle Einladung zur traditionellen öffentlichen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag bewusst verzichtet. Dennoch waren fast mehr Bundeswehrangehörige, Reservisten, Kommunalpolitiker und interessierte Bürger wie ehemalige hohe NVA-Offiziere zum Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs auf dem evangelischen Friedhof Strausbergs gekommen als sonst. Märkische Oderzeitung

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