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Brot, Aufstrich, Instantkaffee und vor allem leckere Kekse: Bei der RK Aalen kam EPa auf den Tisch.

Foto: Bundeswehr/Volker Müller

Die Reservistenkameradschaft Aalen hat einen kulinarischen Kameradschaftsabend der besonderen Art veranstaltet. Die Reservisten stellten die Einmannpackungen (EPa) der Bundeswehr und Kampfrationen benachbarten Streitkräfte aus den Niederlanden, Frankreich, Norwegen, USA und Litauen vor. Dazu waren die Reservisten der benachbarten Ortschaften aus der Kreisgruppe Ostwürttemberg/Alb-Donau eingeladen.

In einem kurzen Vortrag ging Holger Klöpfer auf die Geschichte des EPa der Bundeswehr ein. Mit dem grauen Verpflegungspaket der Bundeswehr kann sich der Soldat einen Tag lang ernähren. Das ist im Fall eines Einsatzes notwendig, da häufig die Gruppenverpflegung durch Feldküche oder Kantine im Einsatzgebiet am ersten Tag noch nicht möglich ist.

Für den Inhalt ist das Verpflegungsamt der Bundeswehr in Oldenburg zuständig. Die Hauptaufgaben des Verpflegungsamts sind die Beschaffung, die Lagerung und die Bewirtschaftung der Verpflegungsmittel für die Bundeswehr. Überdies ist es für den Betrieb aller Truppenküchen und für die Versorgung des Militärs in Auslandseinsätzen verantwortlich. Das Verpflegungsamt in Oldenburg verfügt über drei Außenlager: Berlin, Kempten und Gillenfeld.

Das EPa enthält bis zu 27 Lebensmittel wie Brotbeläge, Getränkepulver und zwei Fertiggerichte für drei Mahlzeiten eines Soldaten. Zusätzlich sind Streichhölzer, Hygienepapier, Erfrischungstuch und Wasseraufbereitungstabletten im EPa. Der Brennwert beträgt etwa 14 Megajoule, das entspricht knapp 3.350 Kilokalorien (kcal). Der Tagesbedarf eines Erwachsenen im Alltag ohne große körperliche Anstrengung liegt – je nach körperlicher Verfassung – bei rund 2.000 kcal. Es gibt auch vegetarische Packungen sowie Varianten ohne Schweine- oder Rindfleisch.

Die besonders haltbaren und sofort verzehrbaren Hauptgerichte kann man kalt essen oder mit dem Esbit-Kocher erwärmen. Die Einmannpackung ist bis zu drei Jahre haltbar. Werden die Pakete bei niedrigen Temperaturen oder gefroren gelagert, kann sich die Haltbarkeit enorm verlängern. Nach der theoretischen Einführung verkosteten die Reservisten die verschiedenen Einmannpackungen aus Deutschland, Niederlanden, Frankreich, Norwegen, USA und Litauen.

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