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Deutsche und ungarische Reservisten vertiefen Kontakt




Der deutsche und der ungarische Reservistenverband haben beim achten Partnerschaftsseminar in Buch/Riedenberg in Bayern ihre Kontakte vertieft. Nach einem Besuch in der Pionierschule "Auf der Schanz" in Ingolstadt referierten verschiedene Redner über die Neuausrichtung der Bundeswehr. Eine erfreuliche Ankündigung kam dabei vom Landeskommando Bayern.

Das soll bei der Neuausrichtung der Bundeswehr eine besondere Rolle spielen. Der Stellvertretende Kommandeur und Chef des Stabes des Landeskommandos, Kapitän zur See Matthias Friese,  sprach bei seinem Gastvortrag von 2.500 geplanten Dienststellen für Reservisten: "Hier soll es in Zukunft Spezialisten geben, die ihre zivilberufliche Erfahrungen in die Bundeswehr einbringen und zum anderen solche, die im Heimatschutz tätig sind." Auch die Zahl der aktiven Soldaten im Landeskommando soll steigen, doch man dürfe nicht übersehen, dass dies mit einer deutlichen Steigerung der Aufgaben einhergeht. Die Umstrukturierung soll bis zum 30. Juni 2014 andauern. Genauere Informationen sind jedoch erst bei der Bekanntgabe der Konzeption der Reservisten im November zu erwarten.

Ehemaliger Landeskommandeur erhält Ehrenabzeichen in Gold
Mit dem Ehrenzeichen des Verbandes in Gold zeichnete der bayerische Landesvorsitzende, Oberstleutnant der Reserve Prof. Dr. Friedwart Lender, den früheren Kommandeur des Landeskommandos Bayern, Oberst a.D. Johann Stadler, aus. Dieser hatte sich in seiner aktiven Dienstzeit besonders für die Reservistenarbeit und für die deutsch-ungarische Partnerschaft eingesetzt.

Das ist der ungarische Reservistenverband
Die Gründung einer europäischen Reservistenorganisation will der Präsident des ungarischen Reservistenverbandes, Dr. Otto Czuprak, vorantreiben.  Acht Staaten sollen dann auf EU-Ebene die Reservistenarbeit voranbringen, kündigte der Oberstleutnant a.D. an. Zudem stellte Czuprak den ungarischen Reservistenverband "Matasz" vor. Im Wesentlichen besteht dieser aus Reservisten, die in den Streitkräften üben und aus solchen, die vom Verband selbst ausgebildet und in Übung gehalten werden. Weiteres Thema war die Pflege der Kriegsgräberfürsorge, die dem ungarischen Reservistenverband vom Verteidigungsminister übertragen wurde. Auch sei es Aufgabe seiner Organisation, die Nachwuchsgewinnung für die Streitkräfte zu unterstützen.

Nächstes Jahr zehnjähriges Bestehen der Partnerschaft
Die Kooperation zwischen dem Reservistenverband und der ungarischen Reservistenorganisation "Matasz" geht auf einen Partnerschaftsvertrag aus dem Jahr 2002 zurück. Ausgerichtet werden die Partnerschaftsseminare auf deutschem Boden von der Landesgruppe Bayern, beide Verbände wechseln sich mit der Organisation jährlich ab. Inzwischen existieren sechs Partnerschaften mit Bezirks- und Kreisgruppen nebst acht regionalen Partnerschaften in Bayern sowie zwei mit den Landesgruppen Berlin und Sachsen.

Eberhard Grein/Werner Wölfel

Bild oben:
Der bayerischen Landesvorsitzenden,
Oberstleutnant der Reserve Professor Dr. Friedwart Lender,
referiert über den Reservistenverband.

Bild unten:
Oberstleutnant der Reserve Professor Dr. Friedwart Lender,
Matasz-Präsident, Oberstleutnant a.D. Dr. Otto Czuprak, und
Kapitän zur See Matthias Friese, Stellvertretender Kommandeur
und Chef des Stabes des Landeskommandos Bayern.
(Fotos: Landesgruppe Bayern)

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