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Die Konkurrenz: ein harter Brocken




Reservisten und Aktive messen sich seit dem heutigen Montag bis einschließlich Freitag bei der diesjährigen Internationalen Divisions-Skimeisterschaft (IDSM) der 10. Panzerdivision in Bischofswiesen und Ruhpolding im Wintersport. Ski-Bergsteigen, Riesenslalom, Biathlon und Militärpatrouille: Der Wettkampf fordert von den Wintersportlern volle Leistung. Fünf Reservistenmannschaften nehmen teil – darunter zwei Mannschaften der Landesgruppe Bayern des Reservistenverbandes.

"Wir haben uns gut darauf vorbereitet, aber es wird dieses Mal wieder besonders hart – die Konkurrenz ist groß", sagt Jörg Beisel, Feldwebel der Reserve und stellvertretender Skizugführer beider Mannschaften der Landesgruppe. Damit ist er so etwas wie der "Spieß", wie er selbst sagt – Beisel sorgt dafür, dass seine Mannschaftskameraden gut versorgt sind. Neben dem "Spieß" gibt es auch immer einen Chef – das ist Oberstleutnant der Reserve Konrad Herborn. Der Reservist hat gleichzeitig einen Spiegeldienstposten beim Gebirgsjägerbataillon 232 als Kommandeur inne. Das Bataillon gehört zur organisierenden Gebirgsjägerbrigade 23. Es unterstützt die Mannschaften von Herborn.

Zusammenarbeit mit den Aktiven
Seit Dezember haben die Reservisten eine Woche pro Monat auf den Trainingsanlagen der Gebirgsjäger trainiert. Die gute Zusammenarbeit mit den Aktiven war für das Training der Reservisten wichtig. "Seit Jahren unterstützt uns insbesondere der Standort Bischofswiesen mit dem Gebirgsjägerbataillon 232", sagt Herborn. Sein Dank gilt auch den Grenadieren aus Regen sowie dem zuständigen Feldwebel für Reservisten der Bundeswehr. "Zum Glück sind wir mittlerweile recht gut vernetzt", so Herborn.

Gut vorbereitet
Der jüngste in den Mannschaften der Landesgruppe ist Florian Oberst. Der 26 Jahre alte Leutnant der Reserve ist zum ersten Mal bei der IDSM dabei. Er freut sich darauf, sich auch mit den Aktiven zu messen. Besonders aufgeregt ist er jedoch nicht. "Unsere Trainingseinheiten haben den Wettbewerb schon ziemlich gut abgebildet. Da entsteht dann von Tag zu Tag eine stärkere Vorfreude."

Training, Training, Training
Doch nicht nur der Reservistenverband stellt Mannschaften mit Reservisten. Auch das Landeskommando Bayern der Bundeswehr, die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSUKp) Oberbayern und das Aufklärungsbataillon 8 sind dabei. Sie alle treten in der Reservistenklasse gegeneinander an. Das Heer berichtet auf seiner Homepage beispielsweise über Horst Dahlke vom Aufklärungsbataillon. Der Oberstleutnant der Reserve nimmt nach 23 Jahren Auszeit wieder an der IDSM teil. Doch eines weiß er noch ganz genau: "Wenn man an der IDSM teilnehmen will, heißt das: Training, Training, Training!"

Schon einmal zweiten Platz geholt
"Die Reservisten um Dahlke vom Landeskommando Bayern sind schwer zu schlagen", so Jörg Beisel. "Die sind ein harter Brocken. Aber natürlich versuchen wir Erster zu werden. Realistisch peilen wir auf jeden Fall den zweiten Platz an. Den haben wir nämlich schon einmal geholt."

Hier geht es zu einem Videobeitrag von Bundeswehr-TV von der zurückliegenden Divisions-Skimeisterschaft aus dem Jahr 2013.
 

(dh)

Bild oben:
Teilnehmer der Internationalen Divisions-Skimeisterschaft
(IDSM) 2014 trainieren den Verwundetentransport
(Foto: Fachmedienzentrum der Infanterieschule Hammelburg).

Bild Mitte:
Teile des Ski-Zuges der Landesgruppe Bayern des Reservistenverbandes.
In der Mitte mit der Nummer vier: Der Chef der Mannschaft,
Oberstleutnant der Reserve Konrad Herborn
(Foto: Michael Kettl).

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