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Die Reserve

Diskussionspapier soll die Allgemeine Reserve in die Zukunft führen




Bei der 63. Beiratssitzung in Berlin ging es um die Allgemeine reserve im Kontext der Landes- und Bündnisverteidigung.

Foto: Vincent Mosch

Beiratsvorsitzender Franz-Xaver Pfrengle (l.) und sein Stellvertreter Harald Borst.

Foto: Vincent Mosch

Lukas Huckfeldt vom Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH).

Foto: Vincent Mosch

beirat

Die Reserve ist im Umbruch, mit der Fokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung und auf den Heimatschutz kommt Reservistinnen und Reservisten für die Einsatzfähigkeit der Truppe eine zunehmende Bedeutung zu. Die Grundbeorderung ist hierfür ein erster Schritt. Welche Rolle die Allgemeine Reserve in diesem Kontext spielen kann, war Thema der 63. Sitzung des „Beirates Reservistenarbeit beim VdRBw“ in Berlin.

„Das Thema muss jetzt angefasst werden, um langfristig und koordiniert zu einer Lösung zu kommen“, stellte der Vorsitzende des Beirates Brigadegeneral a.D. Franz-Xaver Pfrengle eingangs klar und ergänzte: „Ich sehe es als Aufgabe des Beirates sich aktiv in diesen Prozess einzubringen.“ Kontrovers und ergebnisoffen diskutierten die Teilnehmer in der Folge über Grenzen und Möglichkeiten der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit. Die Gedanken sollen in den kommenden Monaten reifen und zur Sitzung im Frühjahr in ein Diskussionspapier gegossen werden.

Einen Einblick in das spannende Spektrum des Einsatzes von Reservistinnen und Reservisten bot Generalleutnant Erich Pfeffer, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos in Potsdam, und beantwortete dabei auch die Fragen der Zuhörenden zum Evakuierungseinsatz in Afghanistan.

BSH als ständiger Gast im Beirat

Erstmals nahm auch der Vorsitzende des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH), Lukas Huckfeldt, an der Beiratssitzung teil und stellte die Arbeit seines Verbandes vor. Der Austausch wurde vom Plenum als derart wertvoll gewertet, dass der BSH fortan als ständiger Gast zu den Sitzungen des Beirates eingeladen werden soll.

Innerhalb der Sitzung verabschiedete der Vorsitzende gleich drei langjährige Kameraden aus dem Kreis des Beirates: Für Oberst a.D. Stefan Schäfer vom Bund Deutscher Fallschirmjäger, Oberst a.D. Joachim Schaprian vom Blauen Bund und Oberstabsfeldwebel a.D. Armin Komander vom Deutschen BundeswehrVerband war es die letzte Beiratssitzung, sie alle stellen ihre Mandate in Kürze zur Verfügung. Pfrengle bedankte sich sehr persönlich für die konstruktive Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit im Sinne der Reserve der Bundeswehr.

Über den Beirat

Der Beirat Reservistenarbeit ist ein Zusammenschluss in der Reservistenarbeit tätigen Verbände und koordiniert deren Tätigkeiten seiner Mitgliedsverbände und wird durch den VdRBw bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt. Auf Antrag kann die Reservistenarbeit der Verbände durch die Bereitstellung von Mitteln aus den Zuwendungen, die der VdRBw aus dem Bundeshaushalt erhält, unterstützt werden. Zum Prozedere der Beantragung trug Bundesgeschäftsführer Christoph Max vom Hagen in der Sitzung vor.

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