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Erste Zusammenziehung der RSU-Kompanie Nordhessen




Bei der Zusammenziehung der RSU-Kompanie Nordhessen in Frankenberg/Eder hat der Kommandeur des Landeskommandos, Brigadegeneral Eckart Klink, die Reservisten auf ihre zukünftigen Aufgaben eingeschworen. Zum Selbstverständnis der Kompanie betonte er den Zusammenhalt von Aktiven und Reservisten in einer Bundeswehr.

Ein Tag der Information und Kommunikation war die erste Zusammenziehung der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSUKp) Nordhessen in Frankenberg/Eder. Dabei stellten sich neben der Kompanieführung auch der Stellvertretende Landesvorsitzende des Reservistenverbandes, Oberstleutnant d.R. Markus Dillmann, und der Patenverband, das Bataillon Elektronische Kampfführung 932, den Reservisten vor.

Um das Selbstverständnis der RSU-Kompanie zu stärken, betonte der Kommandeur des Landeskommandos, Brigadegeneral Eckart Klink, dass es keine Unterschiede zwischen aktiven und ehrenamtlichen Soldaten gebe: "Wir sind alle gleich." Für die Zukunft erwarte er ein "soldatisch professionelles Auftreten" und eine ausreichende Zahl an Reservisten. Vor diesem Hintergrund sei auch die Personalgewinnung eine essentielle Aufgabe der Kompanie.

Bataillon Elektronische Kampfführung 932 als Patenverband
Die militärische Heimat der RSUKp Nordhessen ist künftig der Patenverband, das Bataillon Elektronische Kampfführung (EloKaBtl) 932, das in der Frankenberger Burgwaldkaserne beheimatet ist. Der Reservistenbeauftragte des Bataillons, Oberstleutnant Meik Kotthoff, versprach, die RSU-Kompanie Nordhessen so gut wie möglich zu unterstützen. Die Indienststellung der Kompanie sei das "Großvorhaben des Jahres". Es ist geplant, die vorhandene Infrastruktur dementsprechend anzupassen, um den Reservedienstleitungen die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten.

So steht den Soldaten künftig ein neuer Sportplatz zur Verfügung, zudem soll ein Kraftraum entstehen und das Unterkunfts- und Wirtschaftsgebäude erneuert werden. Zusätzlich sieht die Reservistenarbeit des Bataillons mehr Reservistendiensttage pro Jahr vor. Die Ausbildung soll sich dabei am jeweiligen Einsatz orientieren.

"Jeder, der sich aktiv einbringt, wird gefördert"
Für den Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten im Landeskommando Hessen, Oberstleutnant Uwe Handke, stellen die Reservedienstleistenden in Hessen einen "aktiven, eingeschworenen Verein" dar. Er betont, dass "jeder, der sich aktiv einbringt, bei den Reservisten gefördert wird". Der Schwerpunkt liege im militärischen Bereich und demzufolge in der militärischen Ausbildung. Die erste zentrale Ausbildung erfolgt bereits Ende des Jahres bei einem Schießbiwak.

Der Kompaniechef der RSU-Kompanie Nord, Hauptmann Sebastian Laufer, im zivilen Leben Jurist, freut sich über die gemeinsame Ausbildung. Die Aufstellung der RSUKp als Infanterieeinheit komme ihm dabei entgegen, schließlich habe er selbst eine infanteristische Ausbildung durchlaufen.

Offizielle Indienststellung am 23. August in Wiesbaden
Die offizielle Indienststellung der RSU-Kompanien Süd- und Nordhessen erfolgt am 23. August bei einem Appell im Schloss Biebrich in Wiesbaden. Als Symbol der Verbundenheit wird das EloKaBtl 932 den Ehrenzug stellen. Rund 150 Reservisten, teilt das Landeskommando mit, erhalten eine neue militärische Heimat.

Mehr über die Reserve in der Streitkräftebasis

Sandra Sander / (red)

Bild oben:
Der Kommandeur des Landeskommandos Hessen,
Brigadegeneral Eckart Klink, grüßt die Reservisten
der RSU-Kompanie Nordhessen.
(Foto: Landeskommando Hessen/Walenta)

Bild Mitte:
Der Reservistenbeauftragte des Bataillons Elektronische
Kampfführung 932, Oberstleutnant Meik Kotthoff,
stellt den Patenverband vor.  
(Foto: Landeskommando Hessen/Walenta)

Bild unten:
Kompaniechef Hauptmann Sebastian Laufer (l.) und der Stabsoffizier
für Reservistenangelegenheiten im Landeskommando, Oberstleutnant
Uwe Handke (r.) erläutern die Ausbildungsschwerpunkte.
(Foto: Landeskommando Hessen/Walenta)

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