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Gebirgsjäger bekommen eigene Reserve-Kompanie




"Beim Einmarsch auf den Abstand zum Vordermann achten, insbesondere bei den Schwenkungen." Major Torsten Athenstaedt bereitet seine Kompanie auf ihren ersten Apell vor. Doch eines ist anders als sonst: Der langjährige Chef der sechsten Kompanie steht nicht vor jungen Rekruten, sondern vor altgedienten Soldaten.

Anfang Dezember wurde im Gebirgsjägerbataillon 233 die gekaderte sechste Kompanie neu aufgestellt. Ihr erster Chef wird jedem am Standort Mittenwald noch im Gedächtnis sein. Major Athenstaedt hatte zuletzt drei Jahre lang die ehemalige "Sechste" – jetzt Ausbildungs- und Unterstützungskompanie – geführt, bevor er 2013 aus dem aktiven Dienst ausschied.

Fallschirmjäger im Isartal
Der neue Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Hermann-Otto Bohrmann und der Kompanietruppführer Stabsfeldwebel Theodor Kaes haben sich nach ihrer aktiven Laufbahn in der Fallschirmjägertruppe entschlossen, ins hochgelegene Isartal aufzusteigen und jetzt ihren Dienst unter dem Edelweiß zu verrichten. Seit Wochen haben sie die Indienststellung vorbereitet. Büros wurden eingerichtet, Konzepte geschrieben und natürlich Einladungen verschickt. Doch all die Mühen waren nicht umsonst. Zum Apell des Bataillons standen bereits knapp 30 Reservisten angetreten, als der Kommandeur, Oberstleutnant Marc-André Walther, Major Athenstaedt die sechste Kompanie übergab.

Geplante Ausbildung
Im nächsten Jahr beginnt auch schon gleich die Ausbildung. Vom 30. Mai bis zum 3. Juni werden zunächst die Ausbilder auf den neuesten Stand der Gebirgsjägertruppe gebracht, um dann im August alle Soldaten der Kompanie für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen. "Wenn wir uns die Aufträge der nächsten Jahre anschauen, wird schnell klar, dass das Bataillon unsere Reservisten braucht", resümiert Oberstleutnant Walther. Denn neben aktuellen Aufgaben, wie der Flüchtlingshilfe, stehen auch in absehbarer Zeit wieder die nächsten Verpflichtungen im Ausland bevor.


(Jonathan Alberts / red)

Bild oben:
Die neue sechste Kompanie hat sich vor
dem "Muli-Denkmal" in Mittenwald aufgestellt.
(Foto: Daniel Maier)

Bild unten:
Übergabe der Truppenfahne.
(Foto: Daniel Maier)

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