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Gebirgsjäger nehmen Reservisten mit in die Zukunft




Die Gebirgsjägerbrigade 23 hat gemeinsam mit ihren Reservisten das Jahr 2017 bilanziert und sie auf die bevorstehenden Aufgaben eingeschworen. Rund 80 beorderte Reservisten waren dafür nach Bad Reichenhall gekommen. Aus erster Hand erhielten Sie Einblicke in die Herausforderungen, die in den kommenden Jahren auf die Gebirgstruppe der Bundeswehr warten.

"Wir waren und sind auf Reservisten angewiesen", eröffnete der stellvertretende Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Stefan Leonhard das Plenum und zog Bilanz für 2017. Es war ein Jahr der Einsätze für die Gebirgsjägerbrigade 23. Alle Verbände waren mit starken Kräften in mehreren Einsatzgebieten und bei großen Übungsvorhaben gefordert. Das Jahr 2018 wird im Vergleich dazu durch zahlreiche Personalveränderungen und intensive Vorbereitungen geprägt sein, bevor die Gebirgssoldaten der Bundeswehr ab 2019 dauerhaft Verantwortung in Mali übernehmen werden.

Der Chef des Stabes, Oberstleutnant i.G. Martin Sonnenberger, lieferte den Teilnehmern der Reservistentagung einen Überblick über die abgeschlossenen Projekte und Einsätze und zog ein positives Resümee über das Erreichte. Herausforderungen für die Zukunft: Neben der Teilnahme an verschiedenen internationalen Großübungen im Nato-Rahmen wird sich die Brigade ab 2019 fortwährend im Einsatz engagieren. Für die Reservisten ergeben sich so verschiedene Möglichkeiten, um sich im Grundbetrieb in der Heimat oder auch im Einsatz einzubringen und so die aktiven Kameraden zu entlasten.

Entwicklungen in der Reserve
Neben den neuen Anforderungen an die Gebirgsjäger, stellte Kapitän zur See Alexander Willutzki, zuständig für die Personalführung von Reserveoffizieren beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, die aktuelle Personalentwicklung der Bundeswehr dar und gab einen Einblick über die Auswirkungen der "Trendwende Personal" auf die Reserve. Mehr Flexibilität und weitere Anpassungen an den aktiven Dienst sowie eine klare rechtliche Struktur sollen den Reservistendienst weiter in seiner Attraktivität steigern.
 
Der Vorsitzende des Kameradenkreises der Gebirgstruppe, Oberst außer Dienst Hans Sahm, nutzte die Gelegenheit den Verband in seiner Entwicklung und seinem Wirken vorzustellen. Vor allem durch soziale Projekte könne unverschuldet in Not geratenen Soldaten sowie den Hinterbliebenen von Gefallenen, schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Neben dem Führungspersonal der Brigade standen den Reservisten Vertreter aller Stabsabteilungen für Fragen und Austausch zur Verfügung. Für Stabsfeldwebel der Reserve Michael Buchner stellte dieser Informationstag eine gelungene Veranstaltung dar: "Die Möglichkeit aus erster Hand Informationen zu erhalten empfinde ich als bereichernd und zeigt, dass man als Reservist in der Brigade wertgeschätzt und mitgenommen wird."

Oberleutnant d.R. Sebastian Stoiber / (red)

Bild oben:
Der stellvertretende Kommandeur,
Oberst Stefan Leonhard, stellt den
Entwurf des neuen Leitbilds der
Gebirgsjägerbrigade 23 vor.
(Foto: Pressestelle GebJgBrig23)

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