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Gelebte Solidarität beim Marsch der Verbundenheit

Bereits zum zehnten Mal hat die Landesgruppe Bayern den Marsch der Verbundenheit durchgeführt. Zwischen dem 14. und 21. September ging es in insgesamt acht Etappen durch Bayerisch Schwaben – von Donauwörth nach Landsberg am Lech.

Start zum Marsch der Verbundenheit vor malerischer Kulisse in Donauwörth.

Foto: Alexander von Zaluskowski

Auf jeder Etappe führten die Marschierer ein gelbes Band mit. Mit im Bild: Initiatorin Irmengard Tabet (ehem. Röhle, 5.v.l.)

Foto: Alexander von Zaluskowski

Marsch der Verbundenheit

Bereits zum Auftakt trafen mehr als einhundert Teilnehmer aus nah und fern zum Gottesdienst in den Donauwörther Liebfrauenmünster ein. Dort segnete der Geistliche den Wimpel und die gelben Bänder. Der Landrat des Landkreises Donau-Ries, Stefan Rößle, und der Donauwörther Oberbürgermeister Armin Neudert empfingen die Marschteilnehmer. Unter ihnen war die Initiatorin Irmengard Tabet (ehemals Röhle). Vielen Reservistinnen und Reservisten ist sie als Vizepräsidentin des Reservistenverbandes für Betreuung und Fürsorge in Erinnerung geblieben, die mit dem Marsch der Verbundenheit auf das Thema Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz aufmerksam gemacht hat.

Zudem kamen der Schirmherr Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, der Vizepräsident des Reservistenverbandes für Betreuung und Fürsorge, Fabian Forster, und der Stellvertreter des Präsidenten des Reservistenverbandes, Tobias Zech, zur ersten Etappe. Des Weiteren nahmen der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern, Oberst d.R. Dr. Klemens Brosig, und Mitglieder des Bayerischen Landtages teil.

Live-Schaltung ins Einsatzgebiet

Der Jubiläumsmarsch führte diesmal durch Bayerisch Schwaben. Organisiert haben ihn die Bezirksgruppe Schwaben, die Kreisgruppe Schwaben-Nord und die Kreisgruppe Schwaben-Mitte. Leitende der acht Etappen waren der Beauftragte für den Marsch der Verbundenheit, Oberstleutnant d.R. Johann Schmidt und der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern, Hauptfeldwebel d.R. Manfred Stange. Zudem waren die Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie Schwaben, der Reservistenmusikzug König Ludwig und Kameraden des IT-Bataillons 292 in Dillingen in den Marsch eingebunden. Letztere sorgten am zweiten Marschtag für einen besonderen Moment: Soldaten des Stabszuges und der 5. Kompanie installierten eine Live-Schaltung zu ihren Kameraden in Masar-i Sharif in Afghanistan, um die Grüße der in der Luitpold-Kaserne eingetroffenen Marschgruppe zu übermitteln. Das war eine einmalige Gelegenheit. Einige Marschteilnehmer stellten spontan Fragen an den Leiter der Einsatzzentrale IT und die dortige Chief Operations Abteilung CJ6.

Die Abschlussetappe führte nach Landsberg am Lech. Tagespate der Strecke war der dortige Oberbürgermeister Mathias Neuner. „Mit diesem Marsch der Verbundenheit und der Überreichung des gelben Bandes soll für Einheiten, die in den Einsatz abberufen werden ein Zeichen gesetzt werden. Ein Zeichen, dass man hier in der Heimat in den Gedanken bei ihnen ist, dass man sich um sie sorgt und dass der große Wunsch besteht, dass wieder alle möglichst unversehrt aus ihren Einsätzen zurückkommen. Und nicht zuletzt möchten wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass sie sich an den Krisenherden dieser Welt für unseren Frieden und unsere Freiheit einsetzen“, schreibt er in seinem Grußwort auf der Homepage zum Marsch. Und weiter: „Den Organisatoren des Marsches der Verbundenheit möchte ich Mut machen, diesen auch weiterhin auszurichten. Er ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit der Zivilgesellschaft mit den sich im Einsatz befindenden Soldatinnen und Soldaten.“

Hintergrund

Mit dem Marsch der Verbundenheit möchte die Landesgruppe Bayern in der Bevölkerung um Empathie und moralische Unterstützung deutscher Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen werben, in die sie von den Parlamentariern geschickt werden. Dazu machten die Marschteilnehmer an mehr als 25 Stationen im Marschgebiet Halt, wo sie die Tagespaten und Bürgermeister jeweils empfingen. Die Teilnehmer kamen mit Persönlichkeiten aus der Politik, mit Soldatinnen und Soldaten und vor allem mit der Bevölkerung ins Gespräch. Im Marschgepäck hatten sie reichlich Gelbe-Schleifen-Anstecker und die Marsch-Fibel, die sie verteilten. Pro Etappe führten die Marschierenden zusätzlich ein zwei Meter langes gelbes Band mit, das die Teilnehmer und offiziellen Vertreter unterzeichneten. Es wird einer Einheit übergeben, die in den Auslandseinsatz verlegt.

Die Marschteilnehmer waren überall sehr herzlich willkommen. Unabhängig von Parteizugehörigkeit erhielten sie in Grußworten und Ansprachen nicht nur Dank und Anerkennung, sondern wurden aufgefordert, dieses Engagement in Zukunft unbedingt fortzuführen. Eine bessere Motivation als diesen Auftrag für den nächsten Marsch der Verbundenheit können sich die Reservisten aus Bayern nicht wünschen.

Weitere ausführliche Infos und Bilder vom Marsch unter www.marschderverbundenheit.de

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