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DER VERBAND

Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) hat mehr als 115.000 Mitglieder. Wir vertreten die Reservisten in allen militärischen Angelegenheiten.

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Handreichungen gegen Rechts finden breite Zustimmung




Das Präsidium des Reservistenverbandes hat mit seiner Entscheidung, alle erkannten NPD-Mitglieder aus dem Verband auszuschließen, ein bemerkenswertes Zeichen gesetzt. Die vom Verband veröffentlichte Handreichung Nr. 4 unter dem Titel "Wertesystem nicht vereinbar" findet bundesweit Aufmerksamkeit und Zustimmung bei anderen Verbänden und in der Politik.

Der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) hat die Handreichung nun auf seiner Homepage veröffentlicht. "Andere Verbände haben das Vorgehen des Reservistenverbandes sehr positiv aufgenommen", sagt bap-Vorsitzender Lothar Harles. So wolle zum Beispiel der Deutsche Fußball-Bund (DFB) künftig ebenfalls verstärkt gegen Rechtsextremisten im Fußballsport vorgehen. Das habe Harles in Berlin beim Spitzentreffen gegen Rechtsextremismus erfahren, sagt er dem Reservistenverband auf Nachfrage.

Zu dem Treffen hatten in dieser Woche Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Verbände, Kirchen und Organisationen aus ganz Deutschland an einen Tisch geladen, um unter anderem über eine Stärkung der politischen Bildung als Mittel des Kampfes gegen den Rechtsextremismus zu sprechen. Zusammengeschlossen sind die meisten Träger der politischen Bildung im Bundesausschuss Politische Bildung (bap). Seit vier Jahren ist dort auch der Reservistenverband Mitglied, denn der Verband betreibt sicherheitspolitische Bildung im Auftrag des Deutschen Bundestages.

"Das Treffen in Berlin war keine Show-Veranstaltung", sagt Harles. "Das ist von den Ministern alles ernst gemeint und alle Beteiligten sagen, dass es sich bei dem Kampf gegen Rechtsextremismus um eine Daueraufgabe handelt. Der Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Bernhard Felmberg, forderte zum Beispiel einen Einsatz aller wehrhaften Demokraten gegen Extremismus", so der bap-Vorsitzende.

(dest)

Archivbild oben: Lud zusammen mit Kabinettskollegin
Kristina Schröder ins Innenministerium:
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich
(Foto: Deutscher Bundestag, Lichtblick, Achim Melde).

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