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Hilfsorganisationen und Behörden vernetzen




Stürme, Hochwasser oder Lawinen können schnell flächendeckende Zerstörungen anrichten und für Menschen lebensbedrohlich werden. Die Sturmflut vor 55 Jahren in Hamburg ist dafür bis heute ein Beispiel. Auch vor Landesgrenzen machen Katastrophen nicht Halt. Schnelle, unbürokratische und effektive Hilfe ist dann gefordert.

Wer zusammenarbeiten will, muss sich zunächst einmal kennenlernen. Was kann der andere, was können wir gemeinsam tun, wo müssen wir uns abstimmen? Beim dreitägigen "Trinationalen Workshop – Zivil-Militärische Zusammenarbeit" in der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg ging es deshalb darum, wie Hilfsorganisationen, Behörden und Militär über Ländergrenzen hinweg gemeinsam im Ernstfall zusammenarbeiten können. Rund 200 Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren dazu in die Hansestadt gekommen. Neben hochrangigen militärischen Vertretern waren darunter führende Repräsentanten von Hilfsorganisationen sowie Vertreter von Landespolizeien und Behörden aller drei Länder.

Hamburgs Innensenator Andy Grote hieß die Gäste herzlich willkommen. "Hamburg steht für den internationalen Austausch", sagte Grote. Er verwies zudem auf die besondere Bedeutung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit für die Stadt: "Die Erinnerung an die Sturmflut von 1962 bleibt immer verbunden mit der zupackenden und lebensrettenden Hilfe auch durch die Bundeswehr", so Grote. "Es war die Geburtsstunde der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit bei Großschadenslagen."

Gastgeber des Workshops war das Kommando Territoriale Aufgaben mit Sitz in Berlin. Es führt den militärischen Anteil der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit in Deutschland. Der Kommandeur, Generalmajor Jürgen Knappe, sagte zum Workshop: "Das Zusammenwirken von militärischen und zivilen Akteuren aus allen drei Ländern über alle drei Tage hinweg, ist Garant für das gemeinsame und erfolgreiche Bestehen in Katastrophenlagen."


Quelle: Landeskommando Hamburg
 
Bild oben: Generalmajor Jürgen Knappe (links)
und Hamburgs Innensenator Andy Grote.
(Foto: Bundeswehr/ Gundelach)
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