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Internetschulung in Bayern machte Spaß




Die größte Landesgruppe des Reservistenverbandes hat am zurückliegenden Wochenende ihre acht Bezirksinternetbeauftragten in die Handhabung des neuen Content Management Systems (CMS) eVEWA eingewiesen.

Da ab November die 16 Landesgruppen des Reservistenverbandes vom bisherigen System RedDot auf eVEWA umstellen, wurde es für das praktische Training am Computer höchste Zeit, gibt Hartmut Braun, bayerischer Landesinternetbeauftragter frank und frei zu. Er holte sich die acht Männer nach Regensburg und zieht ein positives Resümee: "Das neue System ist so einfach, übersichtlich und praktikabel, wir hätten schon viel früher schulen sollen". Und ursprünglich wollten die Bayern bereits im Mai mit ihren Schulungen beginnen, aufgrund einer schweren Erkrankung Brauns hatte sich dies jedoch verzögert.

Viele Internetbeauftragte wollen online gehen
Ein Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle war  am Samstag nach Regensburg gekommen, um Braun und dessen Vertreter André Mattheyer zu unterstützen. Das neue CMS wird von der Bundesgeschäftsstelle bereits seit April dieses Jahres praktisch genutzt. Die Ergebnisse sind unter archiv.reservistenverband.de zu sehen, mit der Folge, dass schon einige Internetbeauftragte das neue System lieber jetzt als morgen scharf geschaltet hätten. Der Grund: Viele Anwender schätzen eVEWA als äußerst Leistungsstark ein, sie befüllen seit Monaten fleißig ihre Internetseiten ihrer Verbandsgliederung – können es aber niemandem zeigen. Deshalb treten sie immer wieder an die Bundesgeschäftsstelle mit der Forderung heran, eVEWA schnellstmöglich für die Länder online gehen zu lassen.

Kommenden Samstag treffen sich Landesinternetbeauftragte in Bonn
Braun sagt: "Wir müssen unbedingt mit dem neuen CMS am 2. November starten. Ob jedoch die alten RedDot-Seiten dann sofort abgeschaltet werden sollten, muss noch einmal überdacht werden". Denn derzeit sei festzustellen, dass die Untergliederungen die Zugänge zum neuen Pflegebereich noch sehr schleppend beantragen, mit der Folge, dass viele Seiten von Verbandsgliederungen zum Starttermin leer sein werden. Hierfür die richtige Lösung zu finden, die allen gerecht wird, sei schwer. Dies ist auch der Bundesgeschäftsstelle bewusst. Deshalb wird am kommenden Samstag in Bonn ein Treffen aller Landesinternetbeauftragten stattfinden, um zu praktikablen Lösungen zu kommen.

Neuer Anmeldevordruck für zusätzliche Rollen kommt bald
In der Schulung in Regensburg jedenfalls hatten die Teilnehmer Spaß am neuen System. Dafür hatte die Landesgruppe einen Computerschulungsraum in einer privaten Firma angemietet. So verfügte jeder Teilnehmer über einen eigenen PC. Es gab zu Beginn der Veranstaltung die Möglichkeit, über zuvor bestehende Vorbehalte zu reden. Diese konnten im direkten Gespräch weitgehend ausgeräumt werden. Drei Internetbeauftragte gaben gute Anregungen zu rechtlichen Fragen bezüglich von Haftung und Zugangssicherheit. Die Bundesgeschäftsstelle wird deshalb bald ein neues Zugangs-Antragsformular erstellen, um auch für diesen Bereich letzte Vorbehalte zu beseitigen. Ab dann können auch andere sogenannte Rollen für den Pflegebereich beantragt werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Internetbeauftragten Helfer für die Pflege der Gliederungsseiten ins Boot holen können – denn Reservisten leisten diese Arbeit ehrenamtlich während ihrer Freizeit.

Detlef Struckhof

Bild oben: Spaß bei der eVEWA-Schulung
in Regensburg (Foto: Hartmut Braun)

Bild Mitte: Hartmut Braun, Landesinternetbeauftragter
von Bayern (Foto: André Mattheyer)

Bild unten: Praktische Arbeit am Computer (Foto: dest)

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