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Marinesammlung: Ein Ankerplatz im Sauerland




Knapp 1.000 Schiffs- und Bootsmodelle sowie Seemannskleidung, Kartenmaterial und Originalteile von Schiffszubehör haben im Sauerland ihren "Ankerplatz" gefunden. Patrick Sensburg, Vorsitzender der Reservistenarbeitsgemeinschaft Bundestag, und der Leiter des Bezirksverbindungskommandos im Hochsauerlandkreis, Oberst d.R. Peter Oser-Veltins, besuchten die südlichste marinehistorische Ausstellung Deutschlands.

Die Schiffe und Boote sind aus Karton, Kunststoff oder Holz. Seit knapp 60 Jahren sammelt und bastelt Marine-Fan Peter-Michael Goldner die Wasserfahrzeuge, dabei eignete er sich fundiertes Fachwissen an. In der Ausstellung des Arbeitskreises für Marinegeschichte kann der interessierte Besucher einen Streifzug durch die Entwicklung der Seefahrts- und Marinegeschichte von 2000 v. Chr. bis in die Gegenwart erleben. Dabei wird bei den Wasserfahrzeugen ab dem 18. Jahrhundert unterschieden zwischen Handels- und Kriegsmarine. Zahlreiche Modelle aus Karton, Holz und Kunststoff, Uniformen und technische Ausrüstungen dokumentieren auch die Geschichte der Deutschen Marine von 1815 bis heute. Original-Dokumente, Wappen, Mützenbänder und Flaggen aus den Epochen komplettieren das einzigartige Sortiment von Kartonmodellen.

Im April 2007 öffnete die Ausstellung ihre "Luken". Seitdem haben mehrere Tausend Marine-Interessierte den Weg nach Arnsberg gefunden. Viele der Besucher stellen nachträglich ihr Marinematerial für die Ausstellung zur Verfügung. "Einige Utensilien stammen aus Nachlässen und finden hier eine anerkennende Präsentation", so Goldner. Es sind zum Beispiel die beliebten Mützenbänder, Fotos, Alben, Orden und Schiffsmodelle. "Man möchte nicht, dass die Dinge im Keller in Vergessenheit geraten oder auf dem Dachboden verstauben", meint der Sammler. Damit spezielle marinetechnische Fragen beantwortet werden können, hat die Sammlung auch eine Schifffahrtsbibliothek mit umfangreichen Informationen. Auf die Frage, warum die Schifffahrt einen Platz gefunden hat, antwortet der Marine-Fan: "Es ist keineswegs ein Widerspruch, denn 70 Prozent unserer notwendigen Versorgung kommt über das Wasser, und die Seefahrt knüpft schon seit Jahrhunderten Verbindungen zwischen Völkern, Ländern und Kontinenten."

Die Öffnungszeiten der marinehistorischen Sammlung sind jeweils von Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung. Auch Führungen und Vorträge aus dem maritimen Bereich werden angeboten. Telefon: 02932/23166. Adresse: Hellefelder Straße 119, 59821 Arnsberg. Weitere Infos unter www.mhs-arnsberg.de

(red)

Bild oben:
Der Vorsitzende der Reservistenarbeitsgemeinschaft des
Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Patrick Sensburg (r.) und
der Leiter des Bezirksverbindungskommandos im Hochsauerlandkreis,
Oberst d.R. Peter Oser-Veltins (2.v.r.) besuchten die marinehistorische Sammlung
von Peter-Michael Goldner (l.) (Foto: Achim Benke)

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