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Mehr Sicherheit durch Transformation




"Der Transformationsprozeß muß auch den Menschen mitnehmen" so Generalmajor a.D. Servatius Maeßen in seinem Vortrag zum Thema "Transformation – Sicherheitsvorsorge unter neuen Rahmenbedingungen"
Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Sektion Siegen-Wittgenstein-Olpe, konnte für eine Vortragsveranstaltung einen hochrangigen Gastredner gewinnen. Generalmajor a.D. Servatius Maeßen, Berater des Präsidiums des VdRBw, sprach im vollbesetzten Saal des Offizierheimes der Hachenberg-Kaserne über das Thema "Transformation – Sicherheitsvorsorge unter neuen Rahmenbedingungen".
Der Standortälteste und Kommandeur des Einsatzführungsbereiches 2, Oberst Dieter Beck, begrüßte als Gastgeber den ehemaligen Luftwaffengeneral und den Veranstalter des Abends, Sektionsleiter Ferdinand Heimel, sowie zahlreiche Gäste.
Von der Analyse zur Neuausrichtung
Eckpunkte im Vortrag des Gastredners waren eine differenzierte Analyse der Auslöser der Transformation, die daraus resultierenden  Folgen für die Bundeswehr, die Neuausrichtung der Streitkräfte und der Verteidigungspolitik, bis hin zur Rolle der Reservisten und Bedeutung von westlichen Militärbündnissen.
"Der Transformationsprozeß muß auch den Menschen mitnehmen"
Der ehemalige General brachte deutlich zum Ausdruck, dass die Transformation der Streitkräfte ein immer fortlaufender Prozess ohne Endpunkt sei. "Transformation hat eine mentale Funktion, wird zwischen den Ohren gestaltet, muß in seiner Zielfunktion von allen Vorgesetzten transparent gemacht und letztendlich von allen Angehörigen der Bundeswehr getragen werden. Der Faktor Mensch spielt hierbei eine wesentliche Rolle", so Maeßen.
Schnittmenge zwischen Äußerer und Innerer Sicherheit
Wie die Sicherheitslage in 20 oder in 30 Jahren aussehen wird, konnte selbstverständlich auch Maeßen nicht vorhersagen. Er stellte in diesem Zusammenhang fest, dass es gilt, eine neu zu definierende Schnittmenge zwischen Äußerer und Innerer Sicherheit zu finden. Hierbei seien alle gefragt, unabhängig  von Ideologien, eigenen Interessen und Ressortdenken. Für das Schlusswort erntete der ehemalige General von den Gästen einen extra Applaus: "Die Verantwortung der Politiker für unsere Soldatinnen und Soldaten hört nicht nach der Abstimmung zu einem Auslandseinsatz im Bundestag auf. Da fängt sie erst richtig an".

Text: Luftwaffe / Andreas Haßler

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