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Minister zu Guttenberg im Kriegsgebiet




Bereits zum fünften Mal in seinen zehn Monaten Amtszeit ist Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg nach Afghanistan gereist. Er signalisiert: Die kämpfende Truppe ist ihm wichtig.

Erstmals ist ein deutscher Verteidigungsminister bis an die Kampfzone herangekommen – dorthin, wo Soldaten beinahe täglich im Gefecht mit den Taliban stehen. Ausgerüstet mit Schutzweste, Gefechtshelm und Sonnenbrille informierte er sich am Wochenende über die Lage im Norden Afghanistans. Begleitet wurde zu Guttenberg unter anderem von Bundestagspräsident Norbert Lammert und dem Ehrenpräsidenten des Reservistenverbandes Ernst-Reinhard Beck (MdB). Zu einer Fotostrecke von spiegel.de.

Die schnelle Eingreiftruppe der Bundeswehr QRF (engl. Quick Reaction Force) unterhält etwa 70 Kilometer vom Feldlager Kundus entfernt einen Außenposten. Dort informierte sich der Minister über den täglichen Dienst der Soldaten. Der Presse sagte er: "Es ist ganz wichtig, dass man die Realitäten nicht nur vom Schreibtisch aus beurteilt". Auf die Frage, ob er sich bedroht fühle, antwortete er so: "Ich bin mir der unsicheren Lage bewusst. Bei meinen Soldaten fühle ich mich immer gut aufgehoben."

In Afghanistan nahmen Norbert Lammert, zu Guttenberg und Beck im Feldlager von Masar-i Sharif an einer Gedenkzeremonie für die in Afghanistan gefallenen deutschen Soldaten teil. Dort sprachen sie mit den Soldatinnen und Soldaten über deren Einsatzerfahrungen. Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai.

In Afghanistan sind derzeit 4.610 deutsche Soldaten stationiert – 345 von ihnen sind Reservisten.


Detlef Struckhof

Bild: Minister zu Guttenberg (vorne rechts)
auf dem Weg zu einem Außenposten der
deutschen Isaf-Soldaten
(Foto: Regionalkommando Nord,
Tom McCarthey)

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