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Neue Kräfte für die Reserve in Ostbayern




Die Versorgung von Verwundeten gehörte zu den Inhalten der Ausbildung.

Foto: Bundeswehr/Maria Topp

ASSAAusbildung UngedienterBayern

In Bayern ist seit heute die Ferienzeit vorbei. Den Sommer haben 26 bis dato Ungediente genutzt, um die Allgemeine Streitkräftegemeinsame Soldatische Ausbildung (ASSA) zu absolvieren. In 21 Tagen erlernten die 26 Frauen und Männer die Grundlagen soldatischer Fähigkeiten. Durchgeführt wurde die Ausbildung vom Regionalstab für Territoriale Aufgaben der Bundeswehr Ost in Bogen. Zwischen Theorieunterrichten, Gefechtsdienst, Schießen mit Handwaffen und Formalausbildung wurde nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit der zukünftigen Reservistinnen und Reservisten gesteigert, sondern auch ihre Sozialkompetenz weiterentwickelt.

Durch die Nutzung der Ferienzeit konnten neben den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, auch einige Studentinnen und Studenten teilnehmen. Sechs Offizieranwärter und –anwärterinnen der Reserve fungierten als Gruppenführer und verbesserten ihre Fähigkeiten bei der Befehlsausgabe im Gefecht und in der Menschenführung. Bemerkenswert ist die zahlreiche Teilnahme von Frauen sowohl auf Seiten der Ausbilder als auch auf Seiten der Reservisten, die sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigerte. Zwischen 18 und 60 Jahren waren alle Altersgruppen vertreten. Genauso vielfältig waren auch die Hauptberufe der Rekrutinnen und Rekruten. Von gelernten Mechatronikern, Einzelhandelskaufleuten bis hin zu Studierenden sind sämtliche Berufsgruppen vertreten. „Es ist ein toller und interessanter Ausgleich zu meinem eigentlichen Beruf“, meinte die Zahnmedizinische Fachangestellte während der Grundausbildung.

36 Stunden im Gelände

Als Abschluss der Grundausbildung wurde eine 36-stündige Übung im Gelände durchgeführt. Dazu zählte auch das Übernachten im Freien. Nach Abbau des Biwakplatzes ging es für die Rekrutinnen und Rekruten so richtig los. Von Verwundetentransport und –versorgung bis hin zum Feuerkampf stellten sie ihre erlernten soldatischen Fähigkeiten unter Beweis. Bei der letzten Station wurden nochmal sämtliche Kräfte mobilisiert und alle überwindeten die Hindernisbahn mit Bravour.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen den frischgebackenen Reservistinnen und Reservisten die Türen für eine individuelle Laufbahn in der Reserve offen. Jeder kann seine zukünftige militärische Heimat finden und erlernt in regelmäßigen praktischen Ausbildungen weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten des militärischen Handwerks, ergänzend zu den bereits mitgebrachten zivilen Fachkompetenzen.

Bericht zum Start der Ausbildung mit Gelöbnis (inkl. Kontaktdaten für Interessierte)

Redaktioneller Hinweis: Hier ist die Rede von zwölf Teilnehmern. Wie kommt der Unterschied zustande? Ein Sprecher des Regionalstabs Ost erklärte auf Nachfrage, dass zwölf Rekrutinnen und Rekruten quasi bei Null angefangen haben. Im Laufe der Ausbildung kamen weitere Teilnehmer hinzu, die bereits im vergangenen Jahr einige der Module absolviert und den Lehrgang nun erfolgreich beendet haben.

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