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Bundeswehr und Reserve – Newsblog KW 13




Symbolbild: Zeitungen liegen in einem Kiosk im Regal.

Foto: pixabay

Was berichten die Medien in dieser Woche über die Bundeswehr und ihre Reserve? Welche Themen stehen auf der sicherheitspolitischen Agenda? Hier erfahren Sie, was los war, was wichtig ist und wichtig wird.

Aufgrund der Vielzahl an Nachrichten rund um den völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine, bilden wir hier nur die Nachrichten mit Bundeswehr- und Reservebezug ab. Aktuell informiert bleiben Sie mit den Livetickern, wie etwa hier auf rnd.de.

Mitgliederinfo: Der für das Jahr 2022 fällige Mitgliedsbeitrag wird per SEPA-Lastschrift zum Fälligkeitstag 31. März eingezogen. Sie erkennen die Lastschrift an der Mandatsnummer (enthält gleichzeitig Ihre Mitgliedsnummer) und der Gläubiger-Identifikationsnummer DE14ZZZ00000023773.


Freitag, 1. April: Der Ausbruch des Kriegs in der Ukraine hat dazu geführt, dass sich mehr Menschen als sonst zum Reservisten ausbilden lassen wollen. Ein Teil dieser Ausbildung findet an der Marineschule Mürwik in Flensburg statt. NDR.de

Freitag, 1. April: Die Bundesregierung liefert Waffen an die Ukraine, darunter Tausende Panzerfäuste und Hunderte Raketen. Ein Großteil der Lieferungen stammt aus Beständen der Bundeswehr, die zeitnah nicht aufgefüllt werden können. Militärexperte Carlo Masala sagt im Gespräch mit Business Insider, dass die Bundesregierung die leeren Lager in Kauf nehme, um nicht weiter von der Ukraine kritisiert zu werden – und warnt vor Folgen für die Ausbildung deutscher Soldaten an der Waffe.

Wochenlang ignoriert Christine Lambrecht die Industrie und ihre Waffenangebote für die Ukraine. Jetzt soll es mit neuen Lieferungen auf einmal ganz schnell gehen. Doch mit der Führung in Kiew wurde offenbar nicht geredet – das hat Folgen. FOCUS online
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Freitag, 1. April: Peking weigert sich bis heute, die russische Invasion in der Ukraine zu verurteilen. Als Hauptschuldige werden die USA und die NATO dargestellt. Beim EU-China-Gipfel wollen die Europäer wissen, auf welcher Seite Chinas Staatspräsident Xi Jinping steht. tagesschau.de


Donnerstag, 31. März: Wegen ihrer zögerlichen Haltung bei Waffenlieferungen steht die Bundesregierung in der Kritik. Nun will Berlin der Regierung in Kiew nach SPIEGEL-Informationen eine Liste fabrikneuer Waffen vorlegen, die Deutschland schicken könnte.

Die Bundesregierung lässt weitere Waffen in die Ukraine liefern. Einem Bericht zufolge liegt dem Bundessicherheitsrat eine Liste mit mehreren Rüstungsgütern vor. Liefern soll ausschließlich die Industrie. n-tv.de

Donnerstag, 31. März: Die Bundeswehr zählt mehr Bewerberinnen und Bewerber, als sie gebrauchen kann. Angesichts des Ukraine-Krieges steigt das Interesse weiter. Ob das Interesse nachhaltig ist, ist noch unklar. haz.de

Donnerstag, 31. März: Es ist Krieg in Europa. Russland hat die Ukraine überfallen. Seitdem ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die NATO rüstet auf, Russland droht – was wird aus Europa? ZDF Zoom

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Donnerstag, 31. März: Die Definition eines Kriegsverbrechens ist klar, viele Bilder aus der Ukraine sind drastisch. Wie gelingt der Nachweis? ZEIT-Podcast

Donnerstag, 31. März: Mit einer groß angelegten Aufklärungsoffensive wollte die Koalition den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beleuchten. Doch die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses im Bundestag verzögert sich weiter. tagesschau.de

Afghanistan befindet sich nach der Taliban-Machtübernahme in einem katastrophalen Zustand. Noch immer warten ehemalige Ortskräfte der Deutschen auf ihre Ausreise. Was tut die Bundesregierung, um die Not der Menschen zu lindern? tagesschau.de


Mittwoch, 30. März: Nach dem Kauf von 35 Kampfjets vom Typ F-35 plant die Bundesregierung auch, die deutschen Bundeswehr-Drohnen zu bewaffnen. Eine entsprechende Vorlage wurde nach Informationen von Business Insider im Verteidigungsministerium bereits angefertigt. Schon im April könnte über sie entschieden werden.

Mittwoch, 30. März: Deutschland will sich einen modernen Schutzschirm gegen Raketenangriffe anschaffen. In dieser Woche sind Bundestagsexperten deswegen in Israel unterwegs. sueddeutsche.de

Es ist technisch anspruchsvoll und teuer und soll vor allem abschrecken: ein Raketenabwehrsystem. Wie funktioniert so ein Schutzschild, wie gut schützt es vor Angriffen – und wo stößt es an Grenzen? tagesschau.de

Mittwoch, 30. März: Die USA haben die Entsendung von sechs speziell ausgerüsteten Kampfflugzeugen nach Deutschland angekündigt. Dabei handelt es sich nach Angaben von Pentagon-Sprecher Kirby um Maschinen des Typs „Growler“, die feindliches Radar stören und Luftabwehrsysteme verwirren können. deutschlandfunk.de

Mittwoch, 30. März: Es sieht so aus, als ob das Sondervermögen für die Bundeswehr vor allem dazu dient, von Versäumnissen im Umgang mit Russland abzulenken. Ein Kommentar im Tagesspiegel.


Dienstag, 29. März: Die US-Marine will sechs Kampfflugzeuge und 240 Soldaten nach Rheinland-Pfalz schicken. Sie sollen der Abschreckung Russlands dienen, nicht aber im Kampf. SPIEGEL online

Dienstag, 29. März: Nach rund zwei Jahren beendet die Bundeswehr ihre Unterstützung in der Corona-Pandemie in Brandenburg. Das Kontingent werde bundesweit heruntergefahren, sagte der Sprecher des Landeskommandos Brandenburg, Oberstleutnant Patrick Schweitzer, der Deutschen Presse-Agentur.

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Dienstag, 29. März: Gerade hatte Deutschland begonnen, sich an der Sicherung von Seewegen im Indopazifik zu beteiligen. Nun scheint der Ukraine-Krieg die gesamte Streitkraft Deutschlands in Europa zu binden. Deutsche Welle

Dienstag, 29. März: Für Israel ist es ein diplomatischer Erfolg. Erstmals kommen in der Negev-Wüste Außenminister vier arabischer Staaten und der USA zusammen. Die Stimmung ist entspannt – die Themen könnten nicht weniger ernst sein. n-tv.de


Montag, 28. März: Bundeskanzler Olaf Scholz gibt sich im TV-Interview ungewohnt kämpferisch. Er droht Putin für den Fall eines russischen Angriffs auf den Westen. Klar wird allerdings auch: Sanktion hält er für wirksamer als Waffenlieferungen an die Ukraine. WELT online

Montag, 28. März: Cyber-Sicherheitsexperten hätten damit gerechnet, dass ein Krieg im 21. Jahrhundert online geführt werde. Doch der Ukraine-Krieg habe gezeigt, dass mit Cyberattacken keine Länder erobert würden, sagt der Technologieredaktor Lukas Mäder im Podcast der Neuen Zürcher Zeitung.

Montag, 28. März: Die US-Army ist verstärkt auf Deutschlands Autobahnen und Straßen unterwegs. Generalleutnant Markus Laubenthal von der Bundeswehr erklärt den Hintergrund. merkur.de

Montag, 28. März: Die Bundeswehr hat für den UN-Einsatz in Mali eine Aufrüstung ihres Feldhospitals in Auftrag gegeben. Das ist deshalb bemerkenswert, weil im Moment noch unklar ist, ob das Ende Mai auslaufende Mandat für den Einsatz der Bundeswehr in dem westafrikanischen Land verlängert wird. augengeradeaus.net

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Rückblick aufs Wochenende

Durch den Krieg in der Ukraine ist Landes– und Bündnisverteidigung wieder in den Fokus gerückt. Was bedeutet Landes- und Bündnisverteidigung in diesen Tagen für die Bundeswehr? Wie wirkt sich dieser Krieg auf die Rolle der Reserve in der Bundeswehr aus? Gibt es in der Bevölkerung eine erhöhte Bereitschaft zum Dienst in der Reserve? Auf diese und andere Fragen antwortet der Stellvertretende Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal, im neuen Videoformat „Nachgefragt“.

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100 Milliarden Euro will die Regierung in die Bundeswehr stecken. Aber vieles ist noch unklar: Wer verteidigt die Grenzen unseres Landes, wer fährt mögliche neue Panzer, wer könnte neue Hubschrauber fliegen? wdr.de

Die Ukrainer sind enttäuscht und werfen Deutschland vor, nur schleppend dringend benötigte Waffen zu liefern. Im RND-Interview äußert sich Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, warum das Material von Schutzhelmen bis Luftabwehrraketen so lange braucht.

Deutschland könnte in kurzer Zeit durch ein Raketenabwehrsystem geschützt werden. Entsprechende Überlegungen stellt derzeit die Bundesregierung an, bestätigt FDP-Politikerin Strack-Zimmermann. AFP-Meldung (via t-online.de)

Jugendoffiziere der Bundeswehr könnten über den Ukrainekrieg aufklären, hat die Bildungsministerin angeregt. SPIEGEL online hat einen Hauptmann begleitet: in eine zwölfte Klasse mit recht gelassenen Schülerinnen und Schülern.

Der Bosporus verbindet Mittelmeer und Schwarzes Meer und ist somit eine wichtige Schifffahrtsroute. Am Samstag musste der Schiffsverkehr jedoch zwischenzeitlich wegen einer im Wasser treibenden Seemine aussetzen. Wo die Mine herkam, ist bislang unklar – die ukrainische und die russische Seite beschuldigen sich gegenseitig. rnd.de

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