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Planübung: Hochwasser kennt keine Landesgrenzen




Effektives Krisenmanagement in der Katastrophe haben Reservisten der Kreisverbindungskommandos Cottbus, Spree-Neisse und Oberspreewald-Lausitz im hessisch-thüringischen Grenzmuseum Schifflersgrund trainiert. Gemeinsam mit Feuerwehren, Katastrophenschützern, Bundes- und Landespolizei sowie ereignisspezifischen Spezialisten bewältigten sie die Planübung "Werra-Hochwasser 2015" und verfeinerten die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit.

Die Übungslage ging von einem fiktiven, stark ansteigenden Hochwasser der nordhessischen Werra mit festgestelltem Katastrophenalarm des Landkreises aus. Die Profis aus dem Bereich Katastrophen- und Gefahrenabwehr erstellten in dazu einberufenen "Übungs-Verwaltungsstäben" Gefährdungsanalysen und Lagevorträge, bereiteten Evakuierungen von Kliniken und Flüchtlingsheimen vor, forderten im Rahmen der technischen Amtshilfe  Unterstützung der Bundeswehr an und wurden schließlich sogar mit einem Hubschrauberabsturz konfrontiert. Eine starke Bilanz zogen die Organisatoren der Veranstaltung und KVK-Leiter Oberstleutnant d.R. Martin Ruske, Oberstleutnant d.R. Karsten Rost und  Major d.R.  Stefan Giebler:  Mit dieser sechsten länder- und landkreisübergreifenden Übung der drei KVKs aus Brandenburg mit  Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen aus Hessen, Thüringen sowie Niedersachsen in der Bildungsstätte Schifflersgrund seien erneut wertvolle Erfahrungsschätze ausgetauscht, Vorgehensweisen optimiert und Abläufe für den Ernstfall noch weiter professionalisiert worden.

Ort der Übung war die außerschulische Bildungsstätte "Grenzmuseum Schifflersgrund" bei Bad Sooden-Allendorf: Dieses hessisch-thüringische Grenzmuseum ist dem Verband nicht ganz fremd – viele Reservistenkameradschaften besuchten bereits dieses Museum. Auch beim CIOR-Kongress im vergangenen Jahr besuchte eine internationale Gruppe die Ausstellungen. Weitere Infos unter grenzmuseum.de.

(red)

Bild oben:
Top-Expertise für professionelle Katastrophenarbeit:
Reservisten, Polizeibeamte, Feuerwehrleute und weitere
Spezialisten in der gemeinsamen Lagebewältigung.
(Foto: privat)

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